Strauß, Eduard, Komponist und Kapellmeister (1835-1916)


Eigh. Brief mit Unterschrift, 3 Seiten, in-8, Wiesbaden, 10. 8. 1903, mit eigh. Kuvert. - An die Schwestern Claussen im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden. "Hochgeehrte gnädigste Fräuleins! Ein Herr in Wien, der erfuhr, daß mir das Vergnügen und das Glück zu Theil wurde, mit Ihnen, gnädigste Fräuleins in Wiesbaden verkehren zu dürfen, bat mich, den gnädigsten Fräuleins eine von ihm effectuirte Zusendung zu überreichen. Ich möchte dann sehr bitten, auch auf die Gefahr hin, mit dieser Bitte lästig zu fallen, mir gütigst Tage und Stunde zu bestimmen, wann ich das Bewußte überreichen dürfte. Sollte ihnen, gnädigste Fräuleins, diese Bitte aber inconvenabel sein, so müßte ich dann das Bewußte gelegentlich unseres Zusammentreffens im Saale überreichen. Gütigen Bescheid bitte ich mir nur kurzweg im Saale werden zu lassen. Mit vorzüglicher Hochachtung und Verehrung zeichnet ergebenst Eduard Strauß." - Mit dekorativen Initialen "ES" in goldenem Prägedruck. Kleine Bug- und Randrisse.

Stets im Schatten seines berühmteren Bruders Johann stehend, trug Eduard wesentlich zum Erfolg des Familienunternehmens bei und leitete über 30 Jahre lang allein die Strauss-Kapelle. 1901 löste er das Orchester auf und zog sich ins Privatleben zurück.

Bestellnummer 2007-48
€ 260,-

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