Autographen & Varia


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Abbado, Claudio, Dirigent (1933-2014)

Privates Porträtfoto mit eigh. Signatur auf der Bildseite (Kugelschreiber), ohne Ort und Datum (um 1980), 15 x 11 cm.

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Bestellnummer 2003-1
€ 75,-


Albich, Siegmund (um 1359-1427), Arzt und Erzbischof von Prag

Bronzemedaille 1969 von M. Knobloch zum 12. Internationalen Rheumatologischen Kongress in Prag. Durchmesser 60 mm. Vorzüglich.

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Bestellnummer 1806-4
€ 40,-


Aldrin, Buzz, Astronaut (geb. 1930)

Offizielles farbiges Fotoporträt der NASA (Reproduktionsdruck) mit eigenhändiger Widmung und Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1980), 25 x 20 cm. Rückseitig gedruckter Text. - Am oberen Bildrand leichte Klammerspur.

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Bestellnummer 1909-1
€ 750,-


Andersen, Robin Christian, Maler (1890-1969)

Zwei ausführliche Briefe seines Schwagers Karl Bruha an den Künstler, einer davon auf Briefpapier der "Ausstellung des Sonderbundes deutsch-österreichischer Künstler" in der Kunsthalle Bern (vom 20. Februar bis Ostermontag 1921), zusammen 12 Seiten, quer-8 und kl-4, Oberönz, 18. 1. 1921 und 4. 4. 1921. - Der in der Schweiz lebende Briefschreiber betreute damals die hier ausgestellten Bilder Andersens sowie des mit ihm verschwägerten Malers Anton Faistauer (1887-1930); einzelne Passagen betreffen Familiäres. "Mein lieber Robin! ... Genf ... Bis jetzt habe ich vier Kritiken (Journal de Genève, Neue Zürcher Zeitung, Solothurner Zeitung, Berner Volkszeitung) aufgefischt, einige sind noch ausstehend ... Ob F[aistauers] Bild verkauft ist, weiß ich nicht. ... Von neuen Verkäufen ist noch nichts bekannt. Es ist schlechte Zeit in der Schweiz. Die Kataloge werden mit Hand verbessert vom Sekretariat aus. Druckfehler sind bei allen Gruppen, sogar bei den Schweizern - das diene dir zum Trost. ... Bern ... Damit wird wahrscheinlich nichts. Auf den euch eingeräumten Termin ist am Sonntag eine neue Ausstellung eröffnet worden. Amiet hat sich nicht mehr gemeldet - auch Kieser nicht. In Genf ist am Sonntag Schluß. Ich bin froh. Hoffentlich wird gut abgeräumt und verschlingen die Kosten nicht den Gewinn, den erhofften. Wenn nur nichts verlorengeht bei der ganzen Geschichte! ... F[aistauer] werde ich je ein Exemplar der Kritiken und einen Katalog senden. Diese Zuvorkommenheit begehe ich wegen dem Bild, daß(!) ich ihm nie bezahlen werde. / Was ich machen konnte, habe ich gemacht. Du weißt, daß ich Euch nur im Nebenamt vertrat; und so ist es eine respektable Leistung für vier Wochen. Wenn Bern doch noch zustande kommt, will ich es über mich ergehen lassen, wie ein Walzbruder einen Wolkenbruch ..." (Brief vom 18. 1. 1921). / "Mein lieber Bruder Robin! ... Nun ist die Ausstellung zu Ende. Materiell ist das Resultat ganz negativ. Hingegen war der moralische Erfolg größer wie in Winterthur und Genf. Das(!) nichts verkauft wurde ist nicht meine Schuld. Es wurde viel intrigiert und dagegen war nicht anzukämpfen. ... Es tut mir leid, daß ich den Check auf 1 Million Kronen, den zu senden ich nach der Ausstellung imstande zu sein glaubte, nicht senden kann. Und jetzt zum Schluß wird noch die ganze Sache mit Bern, die sich ganz glatt abgewickelt hatte, verdorben. Faistauer sendet komischerweise das Geld nicht, für welches ich Bürgschaft geleistet ... Ich schreibe heute noch an Faistauer, daß er umgehend an Dr. Kieser das Geld senden soll. Es ist doch lächerlich, es wurde ja zu diesem Zwecke gesandt. Seit Faistauer das Geld hat, schreibt er mir nicht mehr ... Ich bin durch sein Verhalten sehr beleidigt, vor allem weil ich annehmen muß, daß er durch die Kritiken, in denen er nicht als Herrgott gerühmt wurde ... verstimmt ist; er ... sitzt auf den 900 Franken, als ob es seine Bruteier wären. Unterdessen gehört nicht ein Centimes davon ihm. So eine dreckige Geldgier ist mir unbegreiflich ..." (Brief vom 4. 4. 1921). - Ausführlichere Transkription beiliegend; die Identifizierung des undeutlich signierenden Briefschreibers ist Herrn Dr. Franz Smola (Österreichische Galerie Belvedere) zu verdanken.

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Bestellnummer 1803-6
€ 450,-


Anouilh, Jean, Dramatiker (1910-1987)

Blatt mit eigh. Widmung für den österr. Schauspieler Erik Frey (1908-1988) und Unterschrift, 1 Seite, kl-4, [Wien], 26. 3. 1964. "Pour Erik Frey qui ferait - comme moi - le plus beau metier du monde - si c'en était un. Le jour de la bataille sympathiqement Jean Anouilh." - Faltspuren.

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Bestellnummer 1606-3
€ 220,-


Antiphonale

Fragment einer lateinischen Handschrift um 1500 auf Pergament, 4 Seiten auf Doppelbogen (fol. 95 und 96), 57 x 42 cm; Text in schwarzer und roter Rotunda mit zahlreichen fein ausgeführten Lombarden in Rot und Blau, auf der letzten Seite zusätzlich Quadratnoten auf drei bzw. vier Neumenlinien. - Minimal fingerfleckig, das Pergament mit den üblichen natürlichen Fehlern und einigen winzigen Löchern, einzelne Korrekturen im Text; insgesamt sehr gut erhalten und farbfrisch.

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Bestellnummer 2001-3
€ 650,-


Armstrong, Neil A., Astronaut (1930-2012)

Offizielles farbiges Fotoporträt der NASA (Reproduktionsdruck) mit eigenhändiger Widmung und Namenszug in Filzstift, ohne Ort und Datum (Mai 1978), 25 x 20 cm. - Am oberen Bildrand zwei kaum sichtbare Klammerspuren. - Beiliegend ein unsigniertes Ersttagskuvert von 1969 sowie ein auf beide Stücke bezügliches maschinschriftliches Schreiben von Armstrongs Sekretärin Elaine Moore.

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Bestellnummer 1909-7
€ 1450,-


Arthaber, Rudolf von, Industrieller und Kunstmäzen (1795-1867)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, kl-4, Wien, 9. 3. 1842, mit eigh. Adresse und Siegel. - An Carl H. Kob in Leipzig. "Verehrter Freund! Sehr erfreut hat mich Ihr w[ert]h[es] v. 22[.] v[origen] M[onaths], denn es brachte mir die Nachricht Ihres und der w[ert]h[en] Ihrigen Wohlbefindens, u. ich werde mich sehr gern Ihrem Auftrage unterziehen. Nur muss ich Sie ersuchen mir einige Zeit zu gönnen, da man bey den Herren, die ich größtentheils persönlich kenne, wenn man nicht selbst sie besucht, nicht leicht etwas mehr als eine bloße Unterschrift erhält. Verlassen Sie sich darauf, ich werde mir die Sache angelegen seyn lassen, aber Zeit gönnen Sie mir. Indem ich Sie ersuche Ihrer lieben Frau und Familie mich bestens zu empfehlen, habe ich das Vergnügen, Sie herzlich zu grüßen und mit aller Achtung zu seyn Ihr Ergebener Arthaber". - Adressblatt mit Poststempeln und Empfängervermerken.

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Bestellnummer 2003-4
€ 175,-


Autographenfächer

Mit Band durchzogener 18teiliger Holzfächer mit insgesamt 30 Unterschriften zumeist von österreichischen oder deutschen Künstlern (darunter Otto Wagner) in Tinte oder Bleistift, um 1906/1908, Dm. 23,5 cm. - Tragbügel fehlt, sonst wohlerhalten.

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Bestellnummer 1705-3
€ 1450,-


Barnard, Christiaan, Mediziner (1922-2001)

Fotoporträt 18 x13 cm mit eigenhändigem Namenszug auf der Bildseite, ohne Ort und Datum (um 1970); dazu gedruckte Empfehlungskarte seiner Kapstädter Klinik.

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Bestellnummer 1906-2
€ 75,-


Bartók, Béla, Komponist (1881-1945)

Kleines Albumblatt mit eigh. Namenszug, zusammen mit reproduziertem Fotoporträt (11 x 9 cm) unter Passepartout montiert.

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Bestellnummer 1710-7
€ 650,-


Basil, Otto, Schriftsteller (1901-1983)

Maschinbrief mit Unterschrift und eigh. Korrekturen, 1 Seite, in-4, Wien (Briefkopf Verlag Erwin Müller), 1. 6. 1946. - (An Karl Anton Klammer.) "... Dieser Tage hatte ich wieder einmal ihren Villon zur Hand. Ich habe mich an den schönen kräftigen Versen sehr delektiert. Da kann so ein armseliger Löpelmann - von uns seinerzeit beharrlich (ob seiner Frechheit und Schnoddrigkeit) Rotz-Löpelmann genannt - nicht mit!!"

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Bestellnummer 1510-4
€ 120,-


Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)

Eigh. Albumblatt mit zweizeiligem Spruch und Unterschrift, 1 Seite, quer-kl-8, ohne Ort und Datum. "Sagst du zum schönen Augenblick: "Verweile" - / Du mahnst vergebens! Er hat Eile." - Rückseitig leichte Montagespuren.

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Bestellnummer 1802-7
€ 120,-


Bergman, Ingmar, Drehbuchautor und Regisseur (1918-2007)

Maschinbrief in englischer Sprache an die deutsch-französische Filmhistorikerin und Filmkritikerin Lotte Eisner in Neuilly-sur-Seine, 1/2 Seite, kl-4, Färö, 12. 8. 1976. Hofft Eisner irgendwann in Paris zu treffen. "... my wife and I have now moved to Munich where I intend to work with film and theater. Paris is not too far away so perhaps we could meet someday ...". - Beiliegend zugehöriges Briefkuvert sowie ein Telegramm Bergmans an Eisner.

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Bestellnummer 1802-10
€ 450,-


Bernhard, Thomas, Schriftsteller (1931-1989)

Eigh. Namenszug auf weißem DIN A4-Blatt, ohne Ort und Datum (Wien 1984). - Mehrfach gefaltet, minimaler Bugeinriss. Provenienzerklärung der Vorbesitzerin beiliegend.

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Bestellnummer 2001-8
€ 450,-


Billinger, Richard, Schriftsteller (1890-1965)

"Schloß Mirakel. Lustspiel in drei Akten." Eigh. Manuskript mit Initialen "RB" am Kopf der 1. Seite, insgesamt 57 einseitig beschriebene Blätter (Titel+20+25+10 pp), kl-4, ohne Ort und Datum (um 1960). - Das Stück spielt in der Gegenwart in Wien und auf Schloss Watzenstein. An Personen treten auf: "Alois Steinhögl, Bürgermeister von Watzenstein / Ferdinand (Ferry) Wullroß, deren junger Freund / Lina, Vertraute der Hofratswitwe / Karl Rader, Ingenieur / Anna Duftschmid, eine Gutsbesitzerin, entfernte Verwandte Raders / Pimpi, deren achtjähriger Sohn, ein Lausbub / Frau Elfride Nutsch, Private aus Linz / Lilly Agraser, Professorsgattin / Rudolf (Rudi) Bangl, Forstadjunkt" sowie der Dorfkaufmann Felix Kronberger (im Personenverzeichnis ausgelassen). Die Szenenbeschreibung für den 1. Akt lautet: "Der Salon der Hofratswitwe. Wegen der drückenden Sommerschwüle sind die Jalusien geschlossen. Ererbter Kram prunkt. Als besondrer Zimmerschmuck hängt vor einer roten Sammetunterlag[e] eine Zither an der Wand. Das Klavier als Salonmöbel ist mit einem farbenprächtigen Teppich bedeckt. Das mächtige Photoporträt des verstorbenen Hofrates prangt im Goldrahmen an der Wand. Etliche, abgesessene Lederstühle umreihen ein rundes Perlenmuttertischchen." - Einige wenige Seiten etwas fleckig, einzelne kleine Wischspuren.

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Bestellnummer 1906-4
€ 1800,-


Björling, Jussi, Tenor (1911-1960)

Porträtpostkarte (Originalfotographie mit Atelier-Blindstempel) mit eigh. Namenszug im weißen Unterrand, (Wien), 20. 3. 1937. - Foto mit Papierbruch im oberen Teil und kleineren Oberflächenmängeln, leichte Wischspur beim Datum, rückseitig etwas angeschmutzt.

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Bestellnummer 2003-7
€ 1200,-


Blacher, Boris, Komponist (1903-1975)

Eigh. unsigniertes Musikmanuskript mit zwei Klavierskizzen zu einem Bühnenwerk, 2 Seiten auf Notenpapier, in-4. - Kleiner Randeinriss unterlegt.

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Bestellnummer 1802-13
€ 440,-


Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)

Unsigniertes Fotoporträt um 1955, 24 x 18 cm.

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Bestellnummer 1601-10
€ 55,-


Boehringer, Robert, Lyriker, Publizist und Unternehmer (1884-1974)

Eigh. Brief mit vertraulicher Unterschrift "Dein Bogett", 1 1/4 Seiten, in-4, Genf, 6. 4. 1970. - Familiär gehaltener Privatbrief zur Übersendung von Hofmannsthals "Theater in Versen" anlässlich eines Geburtstags.

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Bestellnummer 1710-10
€ 65,-


Borris, Siegfried, Komponist (1906-1987)

Porträtfoto 23 x 18 cm (Aufn. Fritz Eschen, Berlin) mit eigh. Widmung und Unterschrift auf der Rückseite, Berlin, 30. 8. 1968.

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Bestellnummer 1802-14
€ 55,-


Boulez, Pierre, Komponist und Dirigent (1925-2016)

Farbiges Porträtfoto mit eigh. Unterschrift auf der Bildseite, 18 x 13 cm.

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Bestellnummer 1708-11
€ 125,-


Braun, Felix, Dichter (1885-1973)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an den Lyriker Max Egon von Platen, 4 Seiten, in-8, London 12. 6. 1948. - "Verehrter Graf Platen! Verzeihen Sie den späten Dank für das mich so auszeichnende Geschenk Ihrer Gedichte. Es kam aber erst vor einigen Tagen bei mir an. So lange war es in Wien zurück geblieben. Nun habe ich es gelesen und wieder gelesen. Und ich werde oft zu diesem edlen Buch zurück kehren. Wenn Sie es mir erlauben, würde ich sagen, daß ich diese Gedichte verstehe. Und zwar so sehr, daß ich mir den Dichter in der Stunde vorstellen kann, da er sich nieder beugt, sie aufzuzeichnen. Einsamkeit ist um ihre Musik, die der des Quellenlaufs gleicht. ... Ich liebe eine Lyrik wie die Ihre. Sie tönt einem von selbst entgegen. Man muß sich nicht anstrengen, sie zu empfangen, und ihre Trauer verdüstert dem Leser das Herz nie. Mehr als ein Kunstwerk ist dieses Buch. Was es vom Leben enthält, zeigt, wie Leben in Poesie verwandelt werden kann. ... Ich bin Ihnen einmal in einem Haus auf der Landstraße, in das Erwin Ringer mich einführte, begegnet. ... Wenn ich im Spätsomme nach Wien komme, sehe ich Sie vielleicht wieder. ...". - Zwei Zensurstempel.

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Bestellnummer 1810-12
€ 160,-


Buber, Martin, Religionsphilosoph (1878-1965)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, gr-8, Heppenheim, 26. 5. 1925. - An den Rechtsanwalt, Übersetzer und Redakteur Max Strauss (1887-1956) in Berlin. "Lieber Dr. Strauss - Wir haben uns sehr gefreut von Ludwig zu hören, dass Sie zur Hochzeit kommen. Schreiben Sie mir doch bitte, wann wir Sie erwarten dürfen. Mit herzlichen Grüssen von uns allen Ihr Martin Buber". - Klebeband- und Knitterspuren, geringfügige Faltschäden.

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Bestellnummer 1902-11
€ 175,-


Bühler, Charlotte, Psychologin (1893-1974)

Zwei vollständige Vortragstyposkripte (überwiegend Durchschläge) von zwei im April 1930 in Berlin gehaltenen Vorträgen zu den Themen "Kindheit und Armut" sowie "Babytests", 14+2 und 15+6 pp, in-4, jeweils mit eigh. Namenszügen am Beginn sowie etlichen handschriftlichen Korrekturen und Zusätzen; dazu maschinschriftlicher Begleitbrief mit Unterschrift an einen Redakteur, 1 Seite, in-8, Wien (gedr. Briefkopf), 29. 4. 1930. - Stellenweise etwas stockfleckig (eine Seite stark), Klammer- und Knitterspuren, einzelne Randläsuren.

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Bestellnummer 2001-11
€ 650,-


Callas, Maria, Sängerin (1923-1977)

Rollenfoto als "Anna Bolena" in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper, zusammen mit Cesare Siepi (1923-2010) als Enrico VIII, 15 x 10,5 cm, von beiden Künstlern im weißen Unterrand signiert "Maria Callas 1970" (Tintenstift) und "Cesare Siepi" (Kugelschreiber).

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Bestellnummer 2001-12
€ 850,-


Cardenal, Ernesto, Dichter und Politiker (1925-2020)

Reproduziertes Fotoporträt in Postkartengröße mit eigh. bildseitiger Widmung und Unterschrift, ohne Ort und Datum (um 1990). - "Para Wolfgang. Ernesto Cardenal".

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Bestellnummer 2003-9
€ 100,-


Chaplin, Charlie, Schauspieler und Regisseur (1889-1977)

Porträtpostkarte des Ross Verlags (Nr. 453/1) mit eigh. bildseitiger Widmungzeile und Unterschrift, ohne Ort und Datum (um 1925).

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Bestellnummer 2003-11
€ 750,-


Christian II. von Sachsen, Kurfürst (1583-1611)

Diktatbrief mit eigenhändiger Unterschrift, "Christian Churfürst", 1 Seite, kl-4, Glücksburg, 11. 2. 1611, mit Adressblatt. - An den Hofgoldschmied Gabriel Gipfel in Dresden. "... Nachdem du vnser Chursecret [Kurfürstensiegel], wie Wir solches verfertigen lassen, vnlengst in ein Ring versezt, vnd Wir noch zweÿ sigill gleichergestalt inn Ringe bringen zulassen gemeint, So thun Wir dir solche zweÿ sigel hirmit zusenden, Beuelend, Du wollest solche, so balden zu geschehen möglich, ferttig machen, vnd Rheinisch goldt dorzu gebrauchen, auch hernach dieselben vnserm Rath vnd Geheimen Cammer Secretario Ludwig Wilhelm Mosern zuschicken, neben einem Verzeichnus, was du dorzu von goldt gebrauchst, vnd was das macherlon seÿ, So solle der bezalung halben gepürend verordnung geschehen, vnd du volnbringst hieran vnsre meinung ...". - Oben knapprandig, etwas gebräunt und geringfügig fleckig, Adressblatt mit Klebespuren.

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Bestellnummer 2005-7
€ 450,-


Cocteau, Jean, Schriftsteller, Regisseur und Maler (1889-1963)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Milly(-la-Forêt), 2. 11. 1950. "Cher monsieur / Hélas j'ai trop travaillé. Il en résulte une grave fatigue et une obligation (mouvante) de refuser les seuls contacts qui me plaisent et que j'avais décidé de prendre avec differents villes. Peut-être que ma santé me laissera plus libre dans la suite. De coeur à vous Jean Cocteau". - Zweifach gefaltet, am oberen Rand geringfügig knittrig.

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Bestellnummer 2003-12
€ 260,-


Conrad von Hötzendorf, Franz Graf, Feldmarschall (1852-1925)

Eigh. Briefkarte mit Unterschrift, 2 Seiten, quer-12, mit Trauerrand, ohne Ort, 3. 2. 1915. - (An seinen Freund Paul Schulz, damals Vizepräsident des Rechnungshofs, später Abgeordneter im Herrenhaus.) "Hochverehrter Freund! Herzlichst Dank für Deine freundlichen Zeilen; - selbstverständlich steht der Reise der Gräfin nichts entgegen und habe ich Auftrag gegeben, daß alles Erforderliche vorgesehen wird. - Die betreffenden Documente (: Fahrlegitimation, Reiseroute et[c.] et[c.]) werden von hier an Dich gesendet werden; - erwünscht wäre telegrafische Bekanntgabe des Abreisetages, damit ein Coupé sicher gestellt werden kann. - Sorge, Ärger, Mangel an Zeit hinde[r]n mich Dir länger zu schreiben, - hoffentlich komme ich aber doch bald zu einem freieren Moment für einen längeren Brief. - Mit herzlichem Gruß Dein aufrichtig ergebener Conrad F[eld]m[arschall]".

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Bestellnummer 1903-10
€ 300,-


Cousteau, Jacques-Yves, Meeresforscher (1910-1997)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem Zeitungsporträt und eigh. Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1970).

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Bestellnummer 1906-8
€ 60,-


Cuvier, Georges, Naturforscher (1769-1832)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-4, Paris (gedruckter Briefkopf der "Université Imperiale"), 17. 5. 1809, mit Adressblatt von fremder Hand. - An Pierre-Paul Royer-Collard, "inspecteur general". "Monsieur et cher confrère, Je suis bien coupable envers vous, et c'est pour avoir voulu reparer mes torts que je les ai aggravés; je désirais aller vous remercier moi même du présent beaucoup trop magnifique que vous m'avez fait; je désirais encore vous porter quelques tributs bien peu dignes de vous être offerts; la vie surchargé de travail que je mène depuis quelque temps ne m[']a pas laissé un instant pour m'acquitter de ce double devoir; permettez moi du moins de vous exprimer mes regrets ... en attendant l'hommage de ma reconnaissance et de la haute consideration si bien due à vos talents et à vos travaux. G. Cuvier". - Leichte Altersspuren, kleiner Ausriss durch Siegelöffnung.

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Bestellnummer 2003-13
€ 480,-


d'Albert, Eugen, Komponist und Pianist (1864-1932)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Semmering (Niederösterreich), Hotel Panhans, 19. 2. 1924, mit eigh. Kuvert (dieses mit rückseitigem Werbestempel für ein Schispringen am Semmering). - An Carl Reinecke vom Atlantic-Musikverlag München (hier adressiert nach Leipzig). "... Da verschiedene Concerte ausfielen, war ich in der Lage mich hier auszuruhen, und war ich so schaffensfreudig daß Ihre 5 Klavierstücke schon in der Skizze vollendet fertig liegen. Und könnte ich Sie Ihnen Ende nächster Woche zusenden. Da ich natürlich sobald wie möglich nach Ablieferung das Honorar erhalten möchte, bitte ich Sie um gefällige Rückäußerung. Unlängst gab ich Ihnen die Schweizer Creditanstalt als Einzahlungsbank an. Ich bleibe hier bis Ende des Monats und würde ich gern hier, Ihre gefällige Antwort erhalten, damit ich die Stücke abschicken kann. Mit vorzüglicher Hochachtung Eugen d'Albert." - Faltspuren.

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Bestellnummer 1703-1
€ 300,-


Dayan, Yael, Schriftstellerin u. Politikerin (geb. 1939), Tochter von General Moshe Dayan.

Albumblatt in Postkartengröße mit eigh. 3 Zeilen und Unterschrift, um 1975. - Sammlervermerke.

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Bestellnummer 1603-16
€ 30,-


Debussy, Claude, Komponist (1862-1918)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 1/2 Seiten auf Doppelblatt, in-12, ohne Ort, 29. 1. 1899. - An Arthur Fontaine, dem er in launigen Ausdrücken die Teilnahme an einem Fest zusagt und ihn seiner Freundschaft versichert. - "Mon cher ami: l'ami Debussy souscrit avec joie aux brillantes fêtes, qu'emmenait votre carte d'un bristol si amical[;] il se rendra jeudi 2 Fevrier dans votre intimité avec ce que cela évoque pour lui d'heures charmantes. J'éspère que vous savez ce qu'il met du sûre amitié dans ses voeux pour vous et les votres. Acceptez ces quelques lignes cravatées du blanc, et croyez moi en toute affection Claude Debussy / Mes meilleurs souvenirs à Madame A. Fontaine." * * * * * SEE ENGLISH DESCRIPTION BELOW.

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Bestellnummer 2005-9
€ 2400,-


Dehmel, Richard, Schriftsteller (1863-1920)

Eigenhändiges Gedichtmanuskript mit Unterschrift, 4 Seiten, in-4, ohne Ort und Datum. - Vierteiliges Gedicht "Eines Tages" mit den Abschnitten Morgen - Mittag - Abend - Nacht, jeweils zu 21 Zeilen. "Auf, mein schwarzer Zaubrer, auf, / eile, spinne Gold, es tagt, / schmücke deine stolze Magd! / Laß die Stralen(!) nicht verwittern, / die vom Morgensterne splittern! ... die du bist und der ich bin, / werden wir mit nacktem Leibe / einen neuen Menschen zeugen - / o du Meine, nimm mich hin!" - Gut lesbares umfangreiches Manuskript, etwas gebräunt und stockfleckig, mit Faltspuren und kleinen Randläsuren.

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Bestellnummer 2001-16
€ 750,-


Díaz, Porfirio, General und Politiker (1830-1915)

Diktatbrief in spanischer Sprache mit Initialen in Golddruck und eigh. Unterschrift, 1 1/2 Seiten auf Doppelblatt, kl-4, México, 9. 11. 1899. - An Barbara Frances Stuart, Gattin des Chefingenieurs der in Konkurs gegangenen Mexican Southeastern Railroad Company. Sagt ihr die Weiterleitung von Informationen zu, die ihren von Gläubigern und der Justiz verfolgten Mann entlasten sollen. "... que es lo unico que puedo hacer ...". - Mit montiertem Kuvert; die zweite Seite etwas fleckig, die dritte (leere) Seite mit Montagespuren, auf der vierten Seite eine zeitgenössische handschriftliche englische Übersetzung aufgeklebt; angeheftet das vierseitige englische Briefkonzept von Barbara Frances Stuart mit ausführlicher Darstellung der Angelegenheit.

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Bestellnummer 2003-14
€ 320,-


Dollfuß, Engelbert, Politiker (1892-1934)

Foto (Atelier Knozer, Wien-Baden) mit eigh. Namenszug und Datum 30. 12. 1933 im weißen Unterrand, Bildgröße 9 x 7,5 cm, montiert auf Karton 13 x 18 cm. - Rechts beschnitten, leichte Altersspuren, rückseitig Rahmungsspuren.

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Bestellnummer 2001-18
€ 290,-


Dollfuß, Engelbert, Politiker (1892-1934)

Lichtdruck nach Fotoporträt (Atelier Knozer, Wien-Baden) mit faksimilierter Widmung im Unterrand, um 1933, Bildformat 30 x 23,5 cm. - Auf Trägerkarton aufgewalzt (dieser mit kl. Randmängeln), etwas altersfleckig.

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Bestellnummer 1708-17
€ 240,-


Dor, Milo, Schriftsteller (1923-2005)

Porträtpostkarte mit eigh. Widmung und Unterschrift, Wien, 10. 12. 1977.

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Bestellnummer 1510-17
€ 48,-


Dostal, Nico, Komponist (1895-1981)

Porträtfotografie auf geprägtem Karton (Brustbild mit Zigarre, 15 x 10,5 cm) mit eigh. Notenzeile, Widmung und Unterschrift auf dem Untersatzkarton (Gesamtgröße 31,5 x 21 cm), Salzburg, Oktober 1971. - 6 Takte "Heimatland!" aus der Operette "Monika" (Uraufführung 1937, verfilmt 1939 unter dem Titel "Heimatland"). - Beiliegend eigh. Kuvert.

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Bestellnummer 1708-18
€ 200,-


Duncan, Isadora, Tänzerin und Choreographin (1877-1927)

Unsignierte Porträtpostkarte des Weltpostvereins (ungelaufen), um 1900. - Dreiviertelfigur sitzend in antikisierender Tunika.

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Bestellnummer 1703-23
€ 100,-


Ende, Michael, Schriftsteller (1929-1995)

Verlags-Werbekarte in Postkartengröße mit Fotoporträt und Buchliste, bildseitig signiert, 24. 4. 1991.

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Bestellnummer 2001-21
€ 75,-


Ennemoser, Joseph, Arzt und Magnetiseur (1787-1854)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten (eng beschrieben), gr-8, Bonn, 26. 10. 1819. - Berichtet einem Freund ausführlich über seine Fahrt nach Bonn, wohin er als außerordentlicher Professor berufen wurde (die Ernennung zum Ordinarius folgte 1827). Die teils per Kutsche, teils zu Schiff zurückgelegte Reise führte (vermutlich von Berlin aus) über Wittenberg, Leipzig, Zeitz, Gera, Schleiz, Lobenstein, Nordhalben, Bamberg, Forchheim, Erlangen, Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg, Offenbach, Frankfurt, Mainz und Boppard. Ennemoser schreibt in teils blumiger, teils launiger Sprache über originelle Begegnungen, Schwierigkeiten bei der Quartierbeschaffung, die Bonner Studenten etc. An Persönlichkeiten namentlich genannt werden unter anderem der Arzt und Schriftsteller David Ferdinand Koreff (1783-1851), der Arzt und Botaniker Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776-1858) sowie der Arzt und Philosoph Karl Joseph Hieronymus Windischmann (1775-1839), die alle so wie Ennemoser Anhänger der damals populären Naturphilosophie waren. Ennemoser selbst stammte aus Südtirol, schloss sich im Tiroler Volksaufstand Andreas Hofer als Geheimschreiber an, kämpfte in den Freiheitskriegen im Lützowschen Freicorps gegen Napoleon und promovierte 1816 in Berlin zum Doktor der Medizin. Er lehrte Anthropologie, physische Heilkunde und Pathologie und wurde "einer der extremsten Vertreter jener aus der Naturphilosophie erwachsenen mystischen Richtung in den Naturwissenschaften, deren Blüthe sich in der praktischen Heilkunde als 'thierischer Magnetismus' und 'Mesmerismus' entfaltet hat, und die nach dieser Richtung hin gerade in Berlin und Bonn, den Aufenthaltsorten Ennemoser's, einen sehr fruchtbaren Boden gefunden hatte" (ADB 6, 150). Später war er in Innsbruck und zuletzt in München als praktischer Arzt tätig. Ennemoser verfasste zahlreiche Schriften über den Mesmerismus, gilt aber auch als Vorkämpfer des entwicklungsgeschichtlichen Denkens in der Medizin und setzte sich für eine humanen Behandlung der psychisch Kranken ein. - Vollständige Transkription des Briefes siehe unten; Autographen Ennemosers sind selten.

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Bestellnummer 1909-19
€ 2400,-


Erni, Hans, Maler, Graphiker und Bildhauer (1909-2015)

Friedenstaube zwischen Sonne und Bergen. Kohlezeichnung auf Papier mit in die Zeichnung integriertem Namenszug und eigh. Widmung am rechten Rand, 15 x 20 cm, ohne Ort, 23. 2. 1980.

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Bestellnummer 2003-17
€ 220,-


Eugen von Savoyen, Feldherr und Staatsmann (1663-1736)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, Blessy (Arr. Béthune, Dép. Pas-de-Calais), 28. 9. 1710. - Inhaltsreiches Schreiben aus dem Spanischen Erbfolgekrieg an eine Exzellenz aus Wien, deren Rückkehr dringend erwartet wird, mit Erwähnung des ersten Duke of Marlborough (John Churchill) und einer Stellungname zu neuen Friedensverhandlungen. "jay receu hier la lettre de S[on] E[xcellence] du 10 ainsi une poste plus tard que les autres. je suis ravi que son rétour soit sur ce n'ést pas tout il faut qu'elle soit icy avant la fin d'octobre estant absolument necessaire que le duc de marlborough et moy puissions vous parler avant nostre depart la victoires despagne et lestat des affaires de ces pays ne laissant presque pas douter que cette hyver ne soit une des plus turbulente quil y aye eue pour les negotiations et vous scavé par experience que si on ne peut pas arrester entierement cequi pourroit estre contraire au service du maistre aumoins on leurs fait faire beaucoup plus de reflexions et suspendre souvent les resolutions precipités quil seroient capables de prendre dans les premiers mouvements soit de crainte ou d'enuie de la paix sans considerer que tout le monde la souhaite bonne mais qu'une mauvaise est pire que la guerre ne pouvant pas durer. jay veu la lettre qu'on repond a l'estat et je la trouve bien, les affaires d'engleterre vont de pis en pis nous en parleront a vostre retour celleicy serat la dernierre esperant mesme qu'elle ne vous trouverat plus a vienne; a vostre retour nous parlerons aussi de ceque vous me mandé des affaires de la cour et je suis de S[on] E[xcellence] tres humble et tres obeissant serviteur Eugen de Savoye".

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Bestellnummer 1903-13
€ 6800,-


Faistauer, Anton, Maler und Graphiker (1887-1930)

Blatt mit 4 kleinen Federzeichnungen und zugehörigem eigh. Text (in etwas flüchtiger Schrift), 1 Seite, 30 x 12 cm, ohne Ort und Datum (um 1925). "So will ich jetzt die Christl malen. Sich irgendwie die Haar richtend u. will mich freuen auf das Hinaufrichten[.] Die runden Arme, die aus der Brust heraus wachsen ganz rund u. fest gedrechselt mit festen Gelenken mit einem schönen Kopf beschäftigt[.] Ich will die Ähnlichkeit meiden u. nur ihr rundes Kinn u. die weißen Augenhöhlen will ich treffen mit dem rund gewalzten Hals, der so merkwürdig an den den(!) Kopf gereiht ist wie eine Perle an die andere. Da[s] mag schon schön werden u. ich will glücklich sein wenn ich [es] zuweg bringe. Das Seidenkleid will ich beibehalten wie im ersten Bild, da es so schön manchesmal das Fleisch durchdringen läßt. Eine Form so schön bringts das war so mit dem ersten Bild, daß ein Arm so schön aus der Seide glitt mit seinen schwachen Reflexen des rosigen Fleisches." - Oberer Rand mit kleinen Mängeln.

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Bestellnummer 1802-27
€ 1100,-


Faraday, Michael, Physiker und Chemiker (1791-1867)

Eigh. Billet mit Unterschrift, 1 Seite, in-16, (London), R[oyal] Institution 1839. "Admit the Rev.d ... and Mr. Young to my Lecture / M. Faraday". - Eckausschnitt unterlegt.

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Bestellnummer 2003-19
€ 400,-


Faustin I., Kaiser von Haiti (1782-1867)

Lithographierte und geschriebene Pergamenturkunde in französischer Sprache mit dekorativem gedrucktem Kopf und eigenhändiger Unterschrift, 1 Seite, quer-folio, Port au Prince, 14. 5. 1851. - Ernennung von Henri Delafield zum Handelsdelegierten Haitis in New York. "... Ayant reconnu la nécessité de pourvoir à la charge d'Agent Commercial à New-York (Etats-Unis) ... Nous avons fait choix ...". - Mit Siegelstempel und Gegenzeichnung des Außenministers; links oben Regeste. - Zweimal gefaltet, Büge und Rand geringfügig gebräunt, rückseitig etwas fleckig. * * * * * SEE ENGLISH DESCRIPTION BELOW.

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Bestellnummer 2005-15
€ 1650,-


Feuchtersleben, Ernst von, Arzt und Schriftsteller (1806-1849)

Eigh. Briefbeilage mit Unterschrift, quer-8 (Teil eines ursprünglich größeren Blattes), 10. 9. 1844. - Wohl an einen Medizinerkollegen. "P[ost]S[criptum]. Mit besonderem Dank stelle ich das beiliegende Buch zurück. Die Bemerkungen Dr. Herzog's sind die best-begründeten, die ich seit lange über diese Gegenstände, die freilich noch immer so vielfach problematisch bleiben, gelesen habe. Wenn Sie das Buch von Dr. Herzog haben u. mit ihm in Korrespondenz stehen, wie ich aus der etwas schwer leserlichen Schrift auf dem Umschlage schließe, so bitte ich, insoferne ihm daran etwas liegen kann, ihm meine Hochachtung für das Edle des Bestrebens und den Gehalt seiner Ansichten, denen ich meistens beipflichte, auszudrücken. Sympathien sind stets wilkommen. Achtungsvoll Ihr Feuchtersleben".

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Bestellnummer 2005-16
€ 275,-


Fey, Emil, Politiker (1886-1938)

Maschinbrief mit eigenhändiger Unterschrift "Fey" und gedrucktem Briefkopf als Bundesminister, Generalstaatskommissär und Major der Reserve, 1 1/4 Seiten, gr-8, Wien, 17. 10. 1935. - An eine Sekretärin. "... Aus Anlass meines Scheidens als Bundesminister und Generalstaatskommissar, ist es mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen noch einmal ... für Ihre mir während meiner Amtstätigkeit geleisteten ausgezeichneten Dienste den aufrichtigsten Dank und vollste Anerkennung auszusprechen ...". - Minimal knittrig.

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Bestellnummer 1902-18
€ 145,-


Fleta, Miguel, Tenor (1897-1938)

Porträtpostkarte mit eigh. Unterschrift auf der Bildseite, o. O. u. D. (wohl um 1926). - Unbedeutende kleine Eckmängel.

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Bestellnummer 1606-25
€ 220,-


Flotow, Friedrich von, Komponist (1812-1883)

Eigenhändiges musikalisches Albumblatt mit Notenzeile und Unterschrift, 1 Seite, quer-8, Wien, 7. 2. 1847. - 4 Takte aus dem 2. Akt seiner Oper "Alessandro Stradella": "Tief in den Abruzzen, da lauert im Moos". Links unten biographische Notiz von fremder Hand.

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Bestellnummer 2005-17
€ 850,-


Fortner, Wolfgang, Komponist (1907-1987)

Eigh. Notenzitat mit Unterschrift auf Notenpapier, quer-kl-8, 1984. "Bluthochzeit 1. Akt. 1. Bild" (3 Takte). - Leichte Faltspur.

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Bestellnummer 2003-20
€ 140,-


Franz Joseph, Kaiser von Österreich (1830-1916)

Eigh. Dienstschreiben (Bleistift) mit Paraphe, 1/2 Seite auf Doppelblatt, in-8, ohne Ort, Zusatz von fremder Hand mit Datum 27. 7. 1913. - "Bitte an GM v. Marterer zu telegraphiren, daß ich Anträge wegen momentaner Unterstützungen der bei der Explosion in Wöllersdorf verschütteten Arbeiter wünsche ...". - Gebräunt und etwas fleckig.

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Bestellnummer 2001-25
€ 240,-


Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin (1823-1883)

Diktatbrief mit eigh. Kompliment und Unterschrift ("Ihr wohlgeneigter Friedrich Franz"), erhaltene Größe 18 x 22 cm, Schwerin, 14. 12. 1855. - An den Botaniker und Pharmakognosten Otto Karl Berg (1815-1866). "Mein lieber Berg! Das mit Ihrem Schreiben vom 10t. d[ieses] M[onats] hergesandte Exemplar Ihres mir dedicirten Werkes über die tropische Vegetation habe ich heute entgegengenommen. Ich sage Ihnen Meinen besten Dank für dieses ebenso interessante als gediegene Resultat ihrer künstlerischen Thätigkeit, welches sicherlich bald auch in größeren Kreisen die verdiente Anerkennung finden wird. Ich bleibe mir den Ihnen bekannten Gesinnungen der aufrichtigsten Werthschätzung ...". - Beschnitten und alt montiert, auf dem Untersatzblatt von alter Hand beschriftet, geringfügig fleckig, Faltspuren.

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Bestellnummer 1810-26
€ 100,-


Fröbel, Julius, Politiker (1805-1893)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Frankfurt/M., 2. 4. 1858. - An Elisabeth Lewald, Gattin des Justizrates Otto Lewald in Berlin. "Geehrte Freundin: Sie haben in Ihren Zeilen, für die ich Ihnen von Herzen danke, nach meinem Sohn gefragt. Ich schicke Ihnen hiermit denselben als Träger dieses Briefes. Er studirt seit einem Jahre in Freiberg, wird im Herbst wieder nach Amerika zurückkehren, und benutzt seine Ferien zu einem Besuche in Berlin. Es wird vielleicht Ihrer ganzen Freundlichkeit bedürfen um über seinen Mangel an Liebenswürdigkeit hinweg zu sehen. Das deutsche, das schweizerische u. das amerikanische Element liegen in seinem Wesen noch unvermittelt nebeneinander, und sein bisheriges Leben hat wenige sonnige Tage gehabt deren Wärme zur Verschmelzung hätte beitragen können. Ich weiß daß Sie ihn mit Güte empfangen werden. / Ich hoffe es wird uns vor unserer Rückkehr nach Amerika, die im Sommer statt finden soll, möglich werden einen Besuch in Berlin zu machen. Ich glaube ich werde Sie dann überzeugen können, daß wenn auch die Erfahrungen u. das Denken in zehn Jahren mir die Ziele des geistigen Strebens in anderer Gestalt gezeigt haben mögen, dieses Streben selbst in mir nicht erkaltet ist. In meinem Buche mag Sie manches Wort kalt anwehen. Ich habe die Schwachheit, dem Verdrusse über das was ich hinderlich erkenne, oft auch den zwecklosen Ausdruck nicht versagen zu können. Dies sind jedoch Äußerlichkeiten, und aus eigener Erfahrung hege ich die innigste Ueberzeugung, daß der echte Enthusiasmus für alles was unseres Strebens würdig ist, durch keine Beschäftigung mit der Wirklichkeit und ihren Härten leiden kann, wenn er auch eine andere Form annehmen mag. / Ich freue mich bei meinem Besuche Herrn Lewald kennen zu lernen. Sagen Sie ihm meinen Gruß. / Julius Froebel". - Schrift durchschlagend, etwas knittrig.

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Bestellnummer 1903-14
€ 300,-


Fuchs, Robert, Komponist (1847-1927)

Eigh. Widmung auf dem Umschlag seiner "Drei Clavierstücke" op. 24 (Leipzig, Kistner, um 1879, in-4, 15 pp, OBrosch.), Wien, 7. 11. 1879. (Für Fräulein Caroline Gröber, der das Werk im Druck zugeeignet ist.) "D[er] O[bigen] zur freundlichen Erinnerung an Rob. Fuchs ...". - Das Notenheft mit Alters- und Gebrauchsspuren sowie Rand- und Falzverstärkungen.

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Bestellnummer 1708-29
€ 160,-


Fuchs, Robert, Komponist (1847-1927)

Porträtfotographie (Albuminabzug 17 x 12 cm auf Karton) mit rückseitiger eigh. Notenzeile (2 Takte), Widmung und Unterschrift, Wien, 7. 4. 1896. "Allegro moderato / Fräulein Olga von Hueber, der liebenswürdigen, feinsinnigen Pianistin, zur freundlichen Erinnerung an Rob. Fuchs ...". - Bild mit geringfügigen Oberflächenschäden, Karton angeschmutzt, fleckig und mit rückseitigem späteren Etikett.

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Bestellnummer 1803-23
€ 360,-


Geleitbrief 1756

Deutsche Handschrift auf Papier (43 x 57 cm) mit kalligraphierter Anfangszeile, großem papiergedecktem Siegel der Kaiserin Maria Theresia und drei Unterschriften, Wien, 16. 11. 1756. Freies Geleit ("Salvus conductus") auf 6 Wochen für einen flüchtigen jugendlichen Brudermörder, erwirkt von seinem Vater. "Von der Römisch: Kayserl: Königl: May: N:Ö: Regierung in Justiz-Sachen wegen; Wird hiemit bekennet; Daß hier orths dem Franz Lieb die für Seinen wegen verübten Bruder-Mords, flüchtig: 16-jährig: Ehe-leiblichen Sohn Johann Lieb gehorsamst gebettene Frey-Sicherheit und Geleit vor gewaldt zur verhörr vor: und zu Recht zu erscheinen, auf Sechs Wochen lang ertheilt, und solcher gestalten bewilliget worden: Daß besagter Johann Lieb frey- und Sicher sich aufhalten ... und Mittels seiner Purgation, und Entschuldigung, vor Gericht, und obrigkeit ... darzu aussagen, benennen, und verkünden wird, mit Recht ausführen, und darüber Rechtliche Erkantnus gedulten wolle, von Jedermänniglich ohnverhindert ...". - Gefaltet, minimale Bug- und Randmängel, rückseitig Registraturvermerk.

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Bestellnummer 2001-28
€ 370,-


Ghega, Karl Ritter von, Erbauer der Semmeringbahn (1802-1860)

Diktatschreiben auf vorgedrucktem Formular mit eigh. Unterschrift ("Ghega"), 1 Seite auf Doppelblatt, in-folio, Wien, 2. 12. 1848. - Es werden dem Oberverwesamt in Neuberg (an der Mürz) "die Lieferungsbedingnisse über die erforderlichen Eisenbestandtheile für den Oberbau übermittelt daß nach dem Stande der eingelangten Offerte der Preis der Zentner von breitfüssigen Schienen auf 8f30x loco der Werke Praevali & Wolfsberg sich stellt, und die Frachtvergütung bei dem Werke Wolfsberg bis Bruck 40x von dem Werke Praevali aber bis Marburg 24x beträgt. Von dem im Norden gelegenen Werken hat das Zöptauer Eisenwerk p[e]r Z[en]tner loco Werk 9f30x für die Fracht bis Hohenstadt 6x gefordert. Das Mittwowitzer Eisenwerk verlangt loco Werk 10 f, loco Ostrau 10f3x und jenes von Josefihütte loco Werk 9f40x und für die Fracht nach Prag 49x. Mit diesen 2 Werken denen circa 48000 Centner zugewiesen werden sollen ist man wegen einer erheblichen Preisermässigung noch in Verhandlung ...". - Mit Adressblatt (kleine Ausrisse durch Siegelöffnung).

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Bestellnummer 1705-29
€ 580,-


Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963)

Eigh. Albumblatt mit zweizeiligem Spruch und Namenszug am Kopf, quer-12, ohne Ort und Datum (um 1900/1910?). - Minimal fleckig, rückseitig Klebespuren.

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Bestellnummer 2005-20
€ 70,-


Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963)

Eigh. Gedicht "Lied in den Bergen" mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, schwach gestempelter Briefkopf "Franz Carl Ginzkey / Wien, VIII. Bez. / k. u. k. milit. geogr. Institut", um 1900/1910. - Faltspuren.

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Bestellnummer 1903-15
€ 240,-


Glasunow, Alexander, Komponist (1865-1936)

Eigh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift "Alexandre Glazounow", 1 Seite, quer-kl-8, Paris, 1. 11. 1929. - Auf beschnittenem Notenpapier mit kaum sichtbarem Mittelbug.

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Bestellnummer 1705-30
€ 750,-


Gottsched, Johann Christoph, Schriftsteller und Gelehrter (1700-1766)

Eigh. Schriftstück mit Unterschrift als Rektor der Leipziger Universität, 1/2 Seite, in-4, Leipzig, 24. 10. 1740. - Lateinisches Empfehlungsschreiben für seinen Studenten Johann Hieronymus Christoph Begen aus Wolfenbüttel. "Fide praesentium testor, Virum iuvenem nobilissimum et praestantissimum, Joannem Hieronymum Christ. Begium, Guelferbytanum, Praelectiones meas proximo et praesenti anno, cum Philosophicas tum rhetoricas sedulo frequentasse, et praeterea exercitiis disputoriis, exercendis ingeniis excellentioribus destinatis, quantum doctrina valeret saepius demonstrasse. Quare, ut a Maecenatibus et Litterarum Patronis, in stadio eruditionis strenue pergens, porro sablevetur Begius noster, ex animo precor ...". Am Oberrand zeitgenössischer Vermerk von anderer Hand. - Beiliegend kleines Holzstichporträt des 19. Jhs. von C. Laufer mit faksimilierter Unterschrift.

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Bestellnummer 2001-32
€ 850,-


Gounod, Charles, Komponist (1818-1893)

Unsigniertes eigenhändiges Musikmanuskript auf bräunlichem Notenpapier, 1 Seite, in-4 (Doppelblatt), ohne Ort und Datum. - Stimmenauszug der ersten Bässe in 8 Notenzeilen aus der Introduktion des Chorwerks "L'hôtellerie de la Reine" mit unterlegtem Text. - Kleine Randmängel.

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Bestellnummer 1810-33
€ 750,-


Granger, Stewart, Filmschauspieler (1913-1993)

Reproduziertes Fotoporträt 13 x 8 cm, bildseitig signiert. - Ecken mit Montagespuren.

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Bestellnummer 1703-32
€ 48,-


Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)

Farbiges Fotoporträt 18 x 12,5 cm, bildseitig signiert, um 1995.

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Bestellnummer 2003-27
€ 100,-


Güßfeld, Paul, Naturforscher und Geograph (1840-1920)

Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift, Berlin, 30. 11. 1890. Verweist bezüglich einer Anfrage nach der Adresse von W. Junker an zwei Herren von der Gesellschaft für Erdkunde.

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Bestellnummer 1909-26
€ 65,-


Gütersloh, Albert Paris, Maler und Schriftsteller (1887-1973)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Gütersloh", 1 Seite, in-8, ohne Ort, 26. 1. 1926. - "Sehr geehrte gnädige Frau, durch die unvermutet frühzeitige Ankunft meines Freundes Hans Böhler sind für den Augenblick alle meine Dispositionen zumindest schwankend geworden und muß ich noch einige Tage verstreichen lassen, bis klar wird, in wie fern oder wie lange er sein Atelier wieder zu benützen gedenkt. Bis dahin bitte ich Sie, sehr geehrte gnädige Frau, sich noch zu gedulden, Sobald ich eine Tageseinteilung wieder aufstellen kann, werde ich mir erlauben, Sie sofort anzurufen. Mit den herzlichsten Grüßen, auch an Ihren lieben Gatten u. an Frl. Sylvia ... P.S. Hofrat Dr. Tietze wird Ihnen wegen meiner Aquarelle geschrieben [haben]. Ich unterstütze seine Bitte auf das Herzlichste und wäre Ihnen sehr dankbar." - Auf dünnem Papier geschrieben; minimale Wischspuren.

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Bestellnummer 2003-30
€ 300,-


Halm, Friedrich, Schriftsteller (1806-1871)

Albumblatt mit eigh. Gedicht und Unterschrift, 4 Zeilen, quer-12, Wien, 7. 3. 1868. - "Ob Deine Wangen blühen / Ob meine fahl und bleich, / Wenn gleich die Seelen glühen / Sind Jung und Alt sich gleich." - Minimal fleckig; in Zierpassepartout montiert.

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Bestellnummer 1802-41
€ 140,-


Halm, Friedrich, Schriftsteller (1806-1871)

Albumblatt mit eigh. Gedicht und Unterschrift, 4 Zeilen, quer-8, Wien, 20. 5. 1859. - "Als Glück der Armuth pries man jüngst mir sehr: / Wer Nichts besitze, könn' nichts mehr verlieren! / O welches Glück erfroren seyn, denn wer / Bereits erfror, der kann nicht mehr erfrieren!" - Leichte Faltspuren.

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Bestellnummer 1703-34
€ 130,-


Harnoncourt, Nikolaus, Dirigent (1929-2016)

Porträtfotographie 15 x 11 cm mit eigh. Widmung und Unterschrift, 3. 1. 1983. - Rückseitig Fotographenstempel.

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Bestellnummer 1703-35
€ 75,-


Hebbel, Christine, Schauspielerin und Ehefrau von Friedrich Hebbel (1817-1910)

Albumblatt mit eigh. 2-zeiligem Spruch und Unterschrift, quer-8. Wien, 9. 2. 1897. "Das Streben zum Guten, Wahren, und Schönen, heißt Leben." Rückseitig Montagespuren. - Beiliegend fotographisch reproduziertes Porträt Friedrich Hebbels nach Kriehuber (um 1900).

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Bestellnummer 1710-40
€ 120,-


Hedin, Sven, Forschungsreisender (1865-1952)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift in leicht fehlerhaftem Englisch, 1 Seite, kl-8, Calcutta (Briefkopf Government House), 30. 1. 1902. - "Dear Mr. Clark / Let me express my hearty gratitude for the great trouble You have been kind enough to take for helping me and for Your kind letter today. It was a great pleasure to me to here of Your experiences from Afghanistan and to make Your personal aquaintance. / Believe me ever / Yours sincerely / Sven Hedin". - Eine Ecke fleckig.

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Bestellnummer 1909-29
€ 370,-


Henze, Hans Werner, Komponist (1926-2012)

Fotoporträt in Postkartengröße mit eigh. Namenszug, 1981.

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Bestellnummer 1510-32
€ 100,-


Hess, Victor Franz, Physiker und Nobelpreisträger (1883-1964)

Eigh. Brief, 2/3 Seite, gr-8, Mt. Vernon, NY (gedr. Briefkopf), 16. 5. 1963, mit eigh. Kuvert. - In schwer lesbarer zittriger Altersschrift an den Schriftsteller Eugeniusz Chudzicki in Poznan (Polen). "Sehr geehrter Herr / Ihr wertes Schreiben vom 2. d. M. habe ich erhalten, doch ist Ihre Handschrift so schwer zu lesen, dass ich den Sinn Ihrer Frage nicht verstehe / Ich habe mich nie mit den Nachwirkungen(?) der Atomenergie beschäftigt und kann daher keine diesbezügliche Antwort geben / Hochachtungsvoll(?) V. F. Hess" - Das Kuvert an die Rückseite des Briefs montiert, beide mit kleinem Stempel des Empfängers.

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Bestellnummer 1703-38
€ 320,-


Hesse, Hermann, Schriftsteller (1877-1962)

Reproduziertes Fotoporträt 24 x 18 cm, auf Karton montiert, mit eigh. Widmung auf dem Untersatzkarton, ohne Ort und Datum (um 1955).

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Bestellnummer 2001-35
€ 260,-


Hofer, Karl, Maler und Graphiker (1878-1955)

Eigh. Postkarte mir Unterschrift, 1 Seite, Poststempel Berlin-Schöneberg, 23. 1. 1928. - An die Galerie Buck in Mannheim. "... Es wird mir leider nicht möglich sein dieses Jahr bei Ihnen eine Ausstellung zu machen da ja im Frühsommer in der Kunsthalle eine umfassende Ausstellung geplant ist. Mit vorzüglicher Hochachtung K. Hofer". - Gelocht, kleiner Empfänger- oder Sammlerstempel, leichte Gebrauchsspuren.

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Bestellnummer 1903-21
€ 100,-


Hoffmann, Friedrich, Mediziner, Erfinder der "Hoffmannstropfen" (1660-1742)

Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift, 1/2 Seite, gr- 8, Halle, 22. 3. 1738. - "Im Nahmen der Medicinischen Facultaet wird hiermit von mir Herr Johann Jacob Weber Halens[is] medicinae studiosus zu der vacanten Freÿstelle an(!) Magdeburgischen Tische praesentiret und providiret. ... Friderich Hoffmann h[oc] t[empore] Decanus". Darunter signierter Vermerk von Friedrich Wideburg: "Angetreten d. 1t. April 1738". - Gebräunt und lichtspurig, am unteren Blattrand mehrzeilige alte Sammlernotiz.

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Bestellnummer 1909-35
€ 2400,-


Holub, Emil, Afrikaforscher (1847-1902)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 2 1/4 Seiten, gr-8, Wien, 28. 9. 1899. - "Euer Hochwohlgeborenen / Am Sonntag den 29ten habe ich in Celechowitz / am Sonntag den 5. November habe ich in Freiberg und am Sonntag den 12.n November in Neu-Raussnitz je einen Vortrag zu halten, und so wage ich, ermuntert durch Euer Hochgeboren mir erwiesene grosse Güte die ergebenste Bitte mir gütigst ein Coupe I. Cl. für die Tour - u. wenn es möglich wäre - für die Retourfahrt reserviren lassen zu wollen ... Da ich zu dem Vortrage am 17/10 keine Karten erhielt, der Reform-Club aber meine hochwerten Gäste einzuladen versprach, erlaubte ich mir Euer Hochgeboren zu nennen. Ob wohl Euer Hochgeboren die Einladung erhalten haben? Am 3/10 spreche ich - dazu vom Praesidium geladen -, im Club der Oesterr. Eisenbahn-Beamten - über das gleiche Thema, doch mit Behandlung auch der seitherigen Geschehnisse. Darf ich mich darauf freuen Euern Hochgeboren am Vortragsabend begrüssen zu können? Euer Hochgeboren in tiefster Hochachtung ergebenster Dr. Emil Holub". - Empfängervermerke in Bleistift und Rotstift, zwei Wischspuren.

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Bestellnummer 1909-36
€ 260,-


Holub, Rosa, Afrikaforscherin (1865-1958)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, gr-8, ohne Ort und Datum (wohl Wien, um 1895). - An den Wiener Botaniker und Journalisten Ernst Moriz Kronfeld. "Sehr geehrter Herr Doctor. Wollen Sie gefälligst entschuldigen, daß ich zahlreicher Arbeiten halber Ihre freundliche Anfrage nicht eher beantworten konnte. Ich habe leider einzugestehen, daß es mir ob Zeitmangel für die nächste Zeit nicht möglich ist Ihrem Wunsche zu entsprechen, obgleich ich wohl weiß, daß es unserer Sache nur nützen könnte. Nochmals herzlichen Dank für Ihr gütiges u. freundliches Anerbieten. Mit dem Ausdruck aufrichtiger Hochachtung Ihre ergebene Rosa Holub". - Beiliegend ein Billet mit eigenhändigem Namenszug ihres Mannes Emil Holub (1847-1902); von diesem dürfte auch die Adressierung an Kronfeld am Oberrand des Briefes stammen.

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Bestellnummer 1909-37
€ 220,-


Holzmeister, Clemens, Architekt (1886-1983)

Maschinbrief mit gedrucktem Briefkopf und eigh. Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Wien, 22. 1. 1932. - Übersendet dem Psychologen Hermann Swoboda Daten zu seiner Familiengeschichte. "... Meine Begabung habe ich von meinem Vater geerbt, der speziell in seinen späteren Jahren mit Erfolg auf architektonisch, dekorativem Gebiete dilletierte. Das Wesen hingegen und auch die physiognomische Ähnlichkeit habe ich mit meiner Mutter ...". - Blaustift-Unterstreichungen des Empfängers.

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Bestellnummer 1802-46
€ 180,-


Honegger, Arthur, Komponist (1892-1955)

Eigh. Schreiben mit Unterschrift und Adresse, 1 Seite auf Doppelblatt, quer-12, Bleistift auf kariertem Papier, ohne Ort und Datum. "Sehr geehrter Herr Professor / Es tut mir sehr leid Sie nicht zu treffen, ich muss heute wieder nach Paris fahren. Mit bestem Gruss und herzlichem Dank im voraus für die David Aufführung A. Honegger ...".

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Bestellnummer 1903-23
€ 300,-


Hormayr, Joseph von, Historiker und Staatsmann (1782-1848)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1/2 Seite auf Doppelblatt, gr-8, ohne Ort (wohl Wien), "Samstags" (um 1825?). - An Franz Ziska (Tschischka), "Adjunkten des Archivs beim löbl: Wiener Stadtmagistrat." "Mit wahrem Leidwesen muß ich Eurer Wohlgeborn zur Verhütung jedes Zeitverlustes bemerken, daß ich erst nach 10 Uhr die Ehre haben kann Morgen als Sontags den Ausflug mit Ihnen nach Schönbrunn und im Hereinwege zu Petter und Reinhold zu machen, wenn wir anders, die beyden trefflichen Künstler finden werden. - Sollten Sie um zehn Uhr verhindert sein, so bitte ich nur um einen Wink. Tout à Vous Hormayr". - Adressblatt mit rotem Lacksiegel und zwei Siegelspuren (auf Textblatt durchschlagend, zwei Ausrisse).

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Bestellnummer 1909-38
€ 370,-


Hrdlicka, Alfred, Bildhauer, Maler und Graphiker (1928-2009)

Pressefoto 24 x 18 cm (Aufnahme Rudolf Blaha) mit eigh. Namenszug, rückseitig von fremder Hand beschriftet "Juni 1970 mit Scheffler(?)".

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Bestellnummer 1603-35
€ 110,-


Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift und eigh. Adresse, 1/2 Seite auf Doppelblatt, in-8, Berlin, "Sonntag Nacht" (um 1850/55). - An die verwitwete Frau Domvikarin Körte geb. Wolf in Berlin. "Es wird mir eine ganz besondere Freude sein Sie, Verehrungswerthe Frau, Dienstag um 1 Uhr empfangen zu dürfen, wenn Sie meine sehr entfernte Wohnung nicht scheuen. Mit der ausgezeichnetsten Ergebenheit Ew. Wohlg. gehorsamster AVHumboldt". - Geringfügig fleckig, kleiner Ausriss am Adressblatt durch Siegelöffnung, alter Sammlervermerk auf leerer Seite, unbedeutende Papierschäden.

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Bestellnummer 1909-39
€ 450,-


Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Alex. de Humboldt", 2 Seiten (halbseitig beschrieben), kl-4, Paris, 2. 12. 1823. - (An den Herzog Anne-Adrien-Pierre de Montmorency-Laval, den französischen Gesandten in Rom.) Empfehlungsschreiben für den nach Italien reisenden jungen Herzog von Montebello. "Monsieur le Duc, La bienveillante amitié dont Vous m'avez donné tant de preuves aimables a Paris comme à Rome m'engage a prier le jeune Duc de Montebello qui part pour l'Italie, de Vous porter ces lignes et de Vous renouveller l'hommage de mon devouement affectueuse. Pour bien de l'Orinoque je n'oserai donner une recommendation à l'Ambassadeur de France, mais comme cet Ambassadeur, malgré mes herésies, a beaucoup d'indulgence pour moi, je Le supplie d'acceullir le Duc de Montebello comme une personne qui m'a été chère depuis sa première jeunesse et qui est douée des plus belles et des plus solides qualités morales; ses connaissances, fruit d'une excellente education lui ont ouverts les portes de l'Ecole polytechnique, enceinte dans laquelle on n'est pas recu par la faveur. Je sais que ces lignes ne lui seront pas inutiles pour l'agrement de son sejour à Rome ...".

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Bestellnummer 1708-40
€ 1200,-


Hyrtl, Joseph, Anatom und Naturforscher (1810-1894)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, ohne Ort (wohl Wien), 23. 1. 1846. - Zum verzögerten Erhalt eines Ordens und zu den Verhältnissen in Wien. "Geehrtester Freund! Ich habe es so lange unterlassen Ihnen für den Antheil zu danken, den Sie an der Auswirkung der mir zu Theil gewordenen Ehrenbezeugung genommen haben, da ich früher das Einlangen des Ordens abwarten wollte, welches ich mir nicht als so lange hinausgeschoben dachte. Hr. Orfila, welcher die Güte hatte, mich von der königlichen Resolution am 1. November in Kenntniß zu setzen, wird gleichfalls es für keinen Beweis meiner guten Lebensart ansehen, daß ich auf ihn (aus demselben Grund) nicht antwortete. ... ich ... würde noch länger warten, wenn man mich nicht versicherte, daß diese Verzögerung etwas Ungewöhnliches sei, und daß ich deshalb Schritte machen sollte, die im Ministerium höchst wahrscheinlich verlegte und vergessene Angelegenheit in Anregung zu bringen. Sie können sich denken, daß ich von Freunden und heimlichen Feinden mit Besuchen überhäuft wurde, die mir gratuliren, und nebenbei die Decoration sehen wollen. Letztere haben auch nicht unterlassen, allerhand Gerüchte zu verbreiten, als sei an der Sache nichts Wahres, was um so mehr Glauben bei meinen Widersachern findet, als das Journal des debats in welchem ich die königl. Ordonance selbst las, hier kein verbreitetes Blatt ist. Ich mußte sogar die Verulkung erleben, daß in einem hier erscheinenden Blatte die Notiz stand "Prof. Hyrtl sei nach Paris abgereist, wahrscheinlich um sich für den Orden zu bedanken" etc. ... Meine Stellung hier ist bei weitem nicht so behaglich als ich meinte. Die Anatomie ist durch meinen Vorgänger etwas in Mißkredit gebracht, die Stellen wollen kein Geld hergeben und die leeren Schränke des Museums erwarten Einrichtung und Füllung von mir. Unser Director Raimann ist Anfällen von Geistesabwesenheit unterworfen, er hat auf 2 Monate Urlaub erhalten, und wird höchst wahrscheinlich nicht wieder in Wirksamkeit treten. Ein neuer Studienplan wird ausgearbeitet, nach welchem die Naturwissenschaften in die Philosophie oder in eine neu zu errichtende Facultät verwiesen werden. Die Chirurgen sollen aufgehoben und die Anatomie im Spitale neu erbaut werden. Lauter Pläne ohne Hoffnung auf Realisirung. ... In der Hoffnung daß Sie mir in der Förderung meiner Ehrenangelegenheit wie bisher hülfreiche Hand bieten werden, verbleibe ich, einer freundlichen Antwort sehnsüchtig entgegenharrend Ihr dankbar ergebener Hyrtl". - Vollständige Transkription des Briefes beiliegend.

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Bestellnummer 1909-40
€ 480,-


Hyrtl, Joseph, Anatom und Naturforscher (1810-1894)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8, wohl Wien um 1850. - An einen Naturforscher in Leipzig, vermutlich an den Zoologen Eduard Pöppig (1798-1868). "Hochgeehrter Herr Collega! Ich benütze die Gelegenheit, ... um Ihnen einige Injektionen zur Ansicht und Prüfung zu übersenden und erlaube mir zugleich Sie um Ihren gütigen Rath in einer mir sehr wichtigen Angelegenheit zu bitten. Unsere Regierung hat mich zur Abhaltung vergleichend-anat. Vorlesungen autorisiert, u. mir eine Summe Geldes zu jährlichen Ankäufen bewilliget. Ihr Verbindungen mit Zoologen und vergl. Anatomen des Auslandes, setzen Sie gewiß in den Stand, mir die Quellen gelegentlich mitzutheilen von welchen Thiere seltener Art zu vergl. Untersuchungen zu beziehen wären. Auch fertige Präparate würde ich sehr gerne kaufen. ... ich habe zu meiner Entschuldigung nichts als meine gänzliche Unbekanntschaft mit den kaufmännischen Verhältnissen einer Wissenschaft anzuführen, in welcher Sie so vieles und Großes leisteten. ..." [Nachschrift:] "Wenn es sich zufällig treffen sollte, bitte ich Hrn. Prof. Carus ... zu sagen, daß im Wiener pathol. Museum kein Fall von angeborner Hüftgelenks-Verrenkg. existirt, u. daß Prof. Rokitanski(!) bisher nie Gelegenheit hatte, eine solche anatomisch zu untersuchen."

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Bestellnummer 1601-39
€ 330,-


Jähn, Sigmund (1937-2019), Kosmonaut

Orig. Farbfoto 16 x 12,5 cm mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 18. 2. 1983. - Kaum sichtbarer kleiner Kratzer, rückseitig schwacher Sammlerstempel.

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Bestellnummer 1909-43
€ 75,-


Johann, Erzherzog von Österreich (1782-1859)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Johann", 3 1/4 Seiten, in-8, Schloss Vordernberg, 9. 10. 1844. - [An den Maler Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld (1788-1853), wie meist ohne Anrede]. Über einen geeigneten Erzieher für seinen damals fünfjährigen Sohn Franz (1839-1891).

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Bestellnummer 1705-38
€ 1200,-


Johann Nepomuk Salvator (Johann Orth), Erzherzog von Österreich (geb. 1852, verschollen 1890)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "Johann", 2 1/2 Seiten, kl-8, "Auf See", 31. 3. 1890, mit eigh. Kuvert (dieses mit Poststempel Dartmouth 31. 3. 1890). - An seine langjährige Geliebte Ludmilla Stubel in Wien. "Meine Theuerste! Der Küstenlotse, der uns hier bei Start-Point verläßt, bringt diese Zeilen an's Land. Sie sollen Dir noch meinen letzten Abschiedsgruß bringen. Glücklich kamen wir gestern bis zur Insel White im Schlepptau. Seit gestern Mittag frische Nordost Brise, bei herrlichem Wetter. Möge es so bleiben bis wir in die Passatwinde kommen. Nach so viel Widrigkeiten muß doch etwas gut gehen. - Nun nochmals Adieu denke an mich der zur Zeit als du diese Worte liest weit draußen auf dem großen Wasserplan auch in treuer Liebe deiner gedenkt. Millionen Küsse von deinem Johann". - Minimal knittrig, leichte Wischspuren und Abklatsche.

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Bestellnummer 2001-40
€ 3000,-


Kabalewski (Kabalevsky), Dmitri B., Komponist (1904-1987)

Eigh. Notenzeile (4 Takte) mit kurzer Widmung in russ. Sprache und Unterschrift (kyrillisch) auf Karton in Postkartengröße, Moskau, 14. 5. [19]72.

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Bestellnummer 1510-43
€ 650,-


Kagel, Mauricio, Komponist (1931-2008)

Billet 16 x 9 cm mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt und eigh. Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1975).

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Bestellnummer 1909-46
€ 40,-


(Karl I.) - Zeska, Karl von

Eigenhändiges signiertes Huldigungsgedicht des österreichischen Schauspielers und Autors Carl von Zeska (1862-1938) auf den letzten österreichischen Kaiser, 1 Seite (Karton), quer-kl-8, Mai 1917. - "Du junger Kaiser - fest wie Erz / Führst Du Dein Heer mit starker Hand. / Dir Kaiser Karl gehört das Herz / Vom dankerfüllten Vaterland. / Und küsst Du Deinen holden Knaben / Mit seiner blonden Lockenpracht, / Sag Ihm wie lieb ihn alle haben, / Dass Oesterreich-Ungarn für ihn wacht." - Leicht gebräunt, Rückseite etwas fleckig.

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Bestellnummer 2001-42
€ 100,-


Kastler, Alfred, Physiker und Nobelpreisträger (1902-1984)

Eigh. Manuskript in französischer Sprache mit Namenszug am Kopf und Unterschrift, 6 Seiten, kl-4, ohne Ort und Datum (1970). Vollständiges Vorwort für die französische Ausgabe von "Atomic Physics" von Max Born. "Max Born vient de mourir à l'age de 88 ans. Il a apporté au développement de la Physique moderne et notamment à l'élaboration des concepts de la mécanique quantique une contribution personelle décisive. ..." - Mit Korrekturen; einzelne Zusätze von fremder Hand. Beiliegend eigenhändiges Briefkuvert mit Poststempel 8. 5. 1970.

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Bestellnummer 1803-45
€ 360,-


Kaufmann, Isidor, Maler (1853-1921)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, in-8 (graues Papier mit gedr. Briefkopf), Wien, 23. 3. 1916. - Kondolenzbrief (gemeinsam mit seiner Frau) an die Witwe des Journalisten und Schriftstellers Balduin Groller (Pseudonym für Adalbert Goldscheider, 1848-1916). "... Die Kunde vom Hinscheiden Ihres so hochgeschätzten Mannes kommt mir so jäh, daß ich sie kaum fassen kann. Ich sage Ihnen mein innigstes Beileid und nehme an Ihrem großen Schmerze in all der aufrichtigen Verehrung und Freundschaft, die mich mit Ihrem Gatten verbunden hat, tiefempfundenen Anteil. Mit Ihnen trauern nicht nur jene, die Gelegenheit hatten, ihn als Künstler hochzuschätzen, sondern alle, die den grundgütigen Menschen kennen lernten ... ".

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Bestellnummer 1705-44
€ 200,-


Khatchaturjan, Aram, Komponist (1903-1978)

Eigh. Namenszug in kyrillischer Schrift auf Karton (20 x 16 cm) mit 6 montierten Porträtdrucken, von fremder Hand datiert 15. 5. 1959.

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Bestellnummer 1705-45
€ 275,-


Kienzl, Wilhelm, Komponist (1857-1941)

Porträtpostkarte mit eigh. Notenzitat (2 Takte) und Namenszug "Dr. Wilh. Kienzl" im weißen Unterrand, 1925. - Minimale Gebrauchsspuren.

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Bestellnummer 2003-44
€ 140,-


Kipling, Rudyard, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1865-1936)

Eigh. Spruch "Arab Proverb" ohne Unterschrift, 1 Seite auf dünnem, durchscheinendem Papier, quer-8, ohne Ort und Datum. - "He who knows not & knows not he knows not / He is a fool, shun him. / He who knows not and knows he knows not / He is simple, teach him. / He who knows & knows not he knows / He is asleep, wake him. / He who knows and knows he knows / He is a wise man - follow him." - Etwas knittrig und stockfleckig, kleine Rand- und Bugschäden mit Pergamin unterlegt. - Beiliegend ausgeschnittener und aufgezogener eigh. Namenszug "Rudyard Kipling", von fremder Hand datiert 7. 4. 1928.

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Bestellnummer 2003-45
€ 650,-


Kirchschläger, Rudolf, Politiker (1915-2000)

Fotoporträt in Postkartengröße mit Signatur "Dr. Rudolf Kirchschläger" im weißen Unterrand, um 1975.

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Bestellnummer 1903-24
€ 30,-


(Kisch, Egon Erwin) - Hartl, Antonín, Journalist, Publizist und Übersetzer (1895-1944)

"Gyula kulturní" (etwa: "Kultur in Gyula"). Eigh. Gedicht in tschechischer Sprache auf den Schriftsteller und Journalist Egon Erwin Kisch (1885-1948), 2 Seiten, in-8, Gyula, 5. 3. 1916. - Ohne Unterschrift, jedoch mit späterer Zuschreibung an Hartl am unteren Rand der Rückseite; Schrift leicht durchschlagend, Gebrauchsspuren.

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Bestellnummer 1909-50
€ 140,-


Kodály, Zoltán, Komponist (1882-1967)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt und eigh. Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1930).

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Bestellnummer 2003-47
€ 130,-


Kokoschka, Oskar, Maler (1886-1980)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Ihr dankbarer O. Kokoschka", 3 3/4 Seiten, in-8, Salzburg "bis 16. August" (schwach sichtbarer Blindstempel mit Adresse "Oskar-Kokoschka-Weg Mönchsberg"), mit eigh. Kuvert (Poststempel 28. 7. 1963). - Inhaltsreicher Brief an den Verleger Ludwig Goldscheider in London. Berichtet von seiner Salzburger Sommerakademie, bespricht Publikationspläne und polemisiert gegen den tschechischen Nationalismus ebenso wie gegen einzelne Vertreter der österreichischen Kunstszene. "Mein lieber, lieber Herr Dr. L. Hier haben Sie meine Adresse damit wir nicht ganz ohne Kontakt bleiben, denn hier bin ich gestrandet, allein fast gegen 365[?] Schüler aus 22 Nationen, in einer unerträglichen Gluthitze, die jeden Tag individuell von mir einen elektrischen Schock verlangen - und ihn kriegen bis ich umfalle. Olda ist noch in Villeneuve, es wäre eine Marter sie diesem Klima zu lange auszusetzen, sie kommt gegen Ende des Semesters. Bloß befürchte ich daß sie mittlerweile meine Bibliothek 'aufräumt'!! Villeicht[!] habe ich doch einmal den Mut den Comenius druckfertig zu machen, bin bloß so erpicht gegen das cechische Volk daß ich meinen schönen Kinderglauben fast verloren habe, denn auch Comenius endete als ein 'bloody['] chauvinistischer Nationalist, das historische Ergebnis ist die jetzige verräterische Haltung dieses Volkes in einem europäischen Gesellschaftsraum, wo hinein sie nicht gehören wollen, dem sie aber ihr Überleben verdanken. Im Panslavistischen Continent wären sie längst Hausdiener der Russen. ... Ich denke verzweifelt nach wo ich etwas sonst noch geschrieben hätte was in Ihr Buch hineingehören sollte? Ich freue mich schrecklich darauf weil ich hier über 70 Engländer - vor drei Jahren keiner! - in der Schule habe, besonders im British Commonwealth bei der Jugend, die begabt jedoch falsch erzogen ist. Natürlich müssen Sie das Vorwort schreiben! Wer denn sonst? Und war es nicht Ihre Idee! Benesch soll mit seiner Pensionierung zufrieden sein und mit 'unserm' Schiele, den er gegen mich immer ausspielte. Echt Talmi - modern österreichisch. Werner Hofmann ist ein seichter Journalist, der in dem modernen Museum in Wien Korkstöpsel geleimt, Pollocks (für Millionen Schilling) und ähnlichen 'modernen' Bockmist eben - so glühend beschreibt wie er einst über mich schrieb. Eine Kunsthure, obzwar ich gegen diesen Beruf - im Zugeordneten, gesellschaftlichen Lebens - nichts einzuwenden habe! ... Noch einmal ich kann mein Essaybook nicht erwarten, besonders nachdem Sie die herrliche Idee hatten den Band durch Illustrationen für den Leser anschaulicher zu machen ...". - Auf bläulichem Luftpostpapier mit gedrucktem Briefkopf; Bleistiftvermerke von fremder Hand, das erste Blatt minimal fleckig. Vollständige Brieftranskription beiliegend.

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Bestellnummer 2003-48
€ 2400,-


Kolb, Annette, Schriftstellerin (1870-1967)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, Paris (Hotel Cayré), 1. 5. 1950. An den Verlagslektor und Kritiker Hanns Arens über die Schriftstellerin Mechthilde Lichnowsky. "Sehr geehrter Herr[.] Gern erwiedere ich auf Ihren Brief vom 24. April aber benützen Sie was Sie wollen daraus: etwas Druckfertiges könnte ich dieser Tage nicht bringen. Ich brauche zu allem sehr lang und bin zur Zeit sehr überlastet. Mechthilde Lichnowsky ist eine Meisterin der deutschen Sprache. Ein kleines Meisterwerk ist ihr "Begegnung im Zoo". Ihr Buch an der Leine könnte wenn ich mich recht erinnere dadurch sehr gewinnen, wenn sie einiges vielleicht in der Correctur ausliesse oder vornehme aber dies bitte unter uns. Sie hat mit vollem Recht in ihrem jüngsten Buch 'Worte über Wörter' eine Kampfansage an das in und durch die Nazizeit corrumpirte Deutsch gebracht. Es ist wie alle ihre Bücher reich an originellen Einfällen, blitzenden Wendungen, Frische Fantasie großer Beobachtungsgabe. Ihre Beschreibung Londons gehört zum schönsten was über diese Stadt geschrieben wurde. Es ist eine künstlerische Ader in ihr die sich immer wieder Bahn bricht. Sie hat sie auch auf das erstaunlichste in malerischer Hinsicht bekundet[.] Was eine Künstlerin wie sie zu sagen hat verdient stets Interesse es ist sehr zu begrüssen wenn sie zu Wort kommt! Jedenfalls ist es wünschenswert zu vernehmen was sie uns noch zu sagen hat. Mit hochachtungsvollen Grüßen Ihre Annette Kolb Hoffentllich können Sie etwas aus dem vorstehenden brauchen. Das Buch über Stefan Zweig würde mich falls es nicht zu unbescheiden ist, sehr interessieren." - Lochspuren unterlegt.

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Bestellnummer 1806-49
€ 270,-


Kosmonauten

Konvolut von 12 philatelistischen Belegen zur sowjetischen Raumfahrt (zumeist Ersttagskuverts) mit eigh. Unterschriften verschiedener russischer und anderer Kosmonauten, 1970/1983. - Teilweise mit rückseitigen Sammlerstempeln und -vermerken.

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Bestellnummer 1909-54
€ 370,-


Kreisler, Georg, Komponist und Schriftsteller (1922-2011)

Aufklappbare Visitkarte mit vier eigh. Grußzeilen, Notenzitat und Unterschrift, Hof b. Salzburg, 15. 7. 1988. - Mit postalisch gelaufenem Kuvert.

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Bestellnummer 2005-26
€ 175,-


Krips, Josef, Dirigent (1902-1974)

"Don Giovanni vorletzte Scene 'Vom Fasane'". Eigh. Notenzeile (8 Takte) mit Unterschrift auf der Rückseite des Besetzungszettels der Wiener Staatsoper vom 29. 6. 1968, quer-8. - Beidseitig Sammlervermerke.

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Bestellnummer 1906-22
€ 220,-


Kropotkin, Pjotr (Fürst), Anarchist, Geograph und Schriftsteller (1842-1921)

Eigh. Brief in englischer Sprache mit Unterschrift und Nachschrift mit Paraphe PK, 2 1/4 Seiten auf Doppelblatt, kl-8, Viola [Cottage], Bromley (heute Groß-London, damals Kent), 29. 8. 1902. - "Dear Mr. Colles. / You write that Messrs. Smith Elder should like to see the M[anu]s[cript] of Russian Literature / The book is written - I wrote it before going to lecture, - but I am thoroughly revising it (rewrote, in fact, the 1st chapter), and only the 1st chapter is quite ready: I send it to be typed. Unfortunately being an Introductory chapter, it is not typical: the others are much more interesting, and before a couple of months, I do not think the Ms. will be ready. The American Press audiences found the lectures very interesting. Yours sincerely P. Kropotkin ..." - Leichte Gebrauchsspuren, Eingangsstempel mit gelöschtem Tinteneintrag.

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Bestellnummer 1701-43
€ 650,-


Kubin, Alfred, Graphiker (1877-1959)

Eigenhänd. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Zwickledt, 26. 3. 1940, mit eigenhändigem Kuvert (dieses nicht postalisch gelaufen). An Otto Walchshofer in Berlin. "Sehr geehrter Herr Walchshofer / Anbei die 8 sich hier noch befindlichen Rauhnachtblätter / Die Szenen würde ich Ihnen per Aquarell entgegenkommend mit RM 70, (die Figurine Nonne, 40 RM - berechnen. Ich bin neugierig welches Stück Sie wählen! Falls es an die Wand kommt, unter Glas in Leiste, so kommen natürlich diese Schutzpassepartouts fort und müssen durch ein besseres ersetzt werden - oder gar keines wodurch das Bild kleiner, weil geringer Rand dann ist - wirkt. Wie letzthin gebeten muß ich nochmals um baldigste Rücksendung nach Ihrer Wahl ersuchen - mit freundlichen Grüßen - auch an R[ichard] B[illinger] - Ihr erg[e]b[ener] Kubin".

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Bestellnummer 1902-38
€ 340,-


Landgrebe, Erich, Schriftsteller und Maler (1908-1979)

Eigh. humoristische Zeichnung (Feder und Buntstift) mit Widmung und Unterschrift, kl-4, August 1976. - Faltspuren.

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Bestellnummer 1609-58
€ 85,-


Lanner, Joseph, Komponist (1801-1843)

Schriftstück von der Hand seines Verlegers Tobias Haslinger mit eigh. Unterschrift Lanners, 1 Seite auf Stempelpapier mit handgezogenen leeren Notenlinien, in-folio (Doppelblatt), Wien, 25. 11. 1840. - "Erklärung und Quittung. Daß ich das von mir componirte Werk unter dem Titel: Die nächtlichen Wanderer. Walzer 171tes Werk, in Partitur für Orchester und in allen Arrangirungen fürs Pianoforte und für andere Instrumente, der k. k. Hof- und priv. Kunst- und Musikalienhandlung des Herrn Tobias Haslinger in Wien, als ein ausschließliches rechtmässiges Verlags-Eigenthum und zwar für alle Länder ohne Ausnahme und für immerwährende Zeiten zum Stich und Druck verkauft und überlassen habe, so wie auch daß ich das dafür festgesetzte Honorar ... F 200,- C: M: sage zweihundert Gulden in Conv: Münze richtig bar empfangen habe, bestätige ich indem ich diese Erklärung und Quittung zur Sicherstellung des Eigenthumsrechtes ausgestellt und eigenhändig unterschrieben habe ...". Rückseitig Registraturvermerk Haslingers: "Lanner, Die nächtlichen Wanderer. Walzer. 171.tes Werk." - Kleiner Faltenriss.

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Bestellnummer 1708-50
€ 950,-


Lenau, Nikolaus (d. i. Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau), Schriftsteller (1802-1850)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8, ohne Ort (Stuttgart), 26. 7. 1834. - An seinen Verleger Johann Georg Freiherr Cotta von Cottendorf (1796-1863). "Verehrtester Herr und Freund! Ich bin sehr erfreut über den Eifer, mit welchem Sie sich meiner faustischen Angelegenheit annehmen. Heute Abend 8 Uhr werde ich zuverlässig mit meinem Manuscripte mich bei Ihnen einfinden. Wollen Sie gütigst Herrn Zellner auf diese Stunde zu sich bestellen, so kann die Sache bald eingeleitet sein. Indem ich Ihnen für Ihre gütige Bemühung danke / mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr ergebenster v. Niembsch". - Unregelmäßig beschnitten, leichte Knickspuren, links unten kleiner Empfängervermerk. - Beiliegend ein Stahlstichporträt aus Carl Mayer's Kunstanstalt, Nürnberg um 1850, 12 x 9 cm.

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Bestellnummer 2005-27
€ 2400,-


Leopold I., römisch-deutscher Kaiser (1640-1705)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2/3 Seite auf Doppelblatt, in-4, Augsburg, 1. 2. 1690. Mit eigh. Adressblatt. - Schwer lesbares Schreiben an seinen Schwiegersohn Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern betreffend einen Stallmeister, unterzeichnet als "Dienstwillig[er] Vetter Leopold". - Mehrfach gefaltet und etwas fleckig, Adressblatt angeschmutzt und mit Siegelspur.

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Bestellnummer 1906-24
€ 1200,-


Lorre, Peter, Filmschauspieler (1904-1964)

UFA-Foto mit mehrzeiliger eigh. Widmung auf der Bildseite, 23 x 16,5 cm. - "Für meinen lieben Kurzmayer! Zur Erinnerung. Herzlich Peter Lorre / Oie, 1932". - Foto stellenweise etwas abgegriffen, rückseitig Montagespuren.

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Bestellnummer 1902-44
€ 750,-


Luckner, Felix Graf von, Marineoffizier und Schriftsteller (1881-1966)

Karte mit gedruckter Darstellung des Schiffes "Seeadler", fünf eigh. Zeilen und Unterschrift, 21 x 15 cm, Baden-Baden, 4. 7. 1960. "Männer kämpfen, nicht Schiffe! Scheiden ist der erste Schritt zum Wiedersehn[,] hoffentlich das recht bald. Ihnen u. Ihrer lieben Frau Gisela mit 86000 Tonnen Gesundheit und Glück von Ihrem Seeteufel Felix Graf Luckner." Rückseitig sechs weitere eigh. Zeilen mit Unterschrift, Ort und Datum wie vorhin: "S.M.S. Kaperschiff 'Seeadler' / Mastenhöhe 63,5 m / Segelfläche 36864 Quadratfuß / 64000 Meilen im Atlantik und großen Ocean gekreuzt / 86000 Tonnen Schiffsraum versenkt. / Felix Graf Luckner". - Kaum störende Knick- und Druckspuren.

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Bestellnummer 2005-30
€ 175,-


Mailer, Norman, Schriftsteller (1923-2007)

Farbiges Fotoporträt mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 25 x 20 cm.

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Bestellnummer 1609-69
€ 130,-


Maizière, Lothar de, Politiker (geb. 1940)

Farbiges Porträtfoto 16 x 11,5 cm mit eigh. Unterschrift "de Maizière" im weißen Unterrand, um 1990. - Montiert in Leinenmappe mit Kordelbindung und goldgeprägtem Staatswappen der DDR; das Foto mit kleinen Randunebenheiten.

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Bestellnummer 1803-60
€ 175,-


Makart, Hans, Maler (1840-1884)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 3 Seiten, kl-4, Wien, 21. 7. 1874. An eine Dame. "Geehrte gnädige Frau, Sie haben mir durch die Übersendung der schönen Photographie eine unendliche Freude bereitet und ich hätte schon längst dafür gedankt, aber ich wollte zugleich eine Photographie des Ateliers mitübersenden deren Anfertigung jedoch einige Zeit erforderte. Ich bitte Sie nun beides entgegen nehmen zu wollen in der freudigen Erwartung, mein Atelier durch Ihre Gegenwart bald verherrlicht zu sehen und mir dann Gelegenheit zu geben meine künstlerischen Bestrebungen durch die Erlaubniß, Ihr mir unvergeßliches Bild auch der Zukunft zu erhalten, zu fördern, in welch freudiger Erwartung ich verbleibe Ihr Sie innigst verehrender Hans Makart." - Mit gedrucktem Monogramm KM (oder MK). Etwas fleckig (die letzte leere Seite stärker).

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Bestellnummer 2001-53
€ 650,-


Marceau, Marcel, Pantomine (1923-2007)

Gedrucktes Fotoporträt in Postkartengröße mit eigh. Widmung, kleiner Zeichnung (Blume) und Unterschrift, 1988. - "Für ... herzlichst Bip / Marcel Marceau."

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Bestellnummer 1806-60
€ 140,-


Marini, Marino, Bildhauer und Graphiker (1901-1980)

Kunstpostkarte mit Darstellung einer 1937 geschaffenen Reiterfigur in Bronze mit eigh. Unterschrift auf der Bildseite, ohne Ort und Datum (nach beiliegendem Briefkuvert 1970).

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Bestellnummer 2001-55
€ 120,-


Marriot, Emil (Pseud. für Mataja, Emilie), Schriftstellerin (1855-1938)

"Aus meiner Kindheit." Vollständiges eigh. Manuskript mit Namenszug am Kopf, 2 1/4 Seiten auf drei schmalen Papierstreifen (30 x 11 cm), Innsbruck, Juni 1890. - Die Erzählung beginnt: "Gewisse Worte oder an sich belanglose kleine Szenen können wir nimmer vergessen ... " . - Einzelne Korrekturen, eine Rückseite von fremder Hand beschriftet; etwas fleckig.

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Bestellnummer 2005-32
€ 275,-


Massenet, Jules, Komponist (1842-1912)

Gelaufene Postkarte des Weltpostvereins mit eigh. Notenzeile (2 Takte) und Unterschrift, Paris, 1. 5. 1905. - Leichter Stempelabklatsch und Gebrauchsspuren.

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Bestellnummer 1806-62
€ 275,-


Maugham, William Somerset, Schriftsteller (1874-1965)

Maschinschriftlicher Text über die Generationsproblematik mit eigh. Unterschrift, 1/2 Seite, kl-4, ohne Ort und Datum. - Geringfügig knittrig, unbedeutende Klammerspur.

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Bestellnummer 2005-34
€ 240,-


McDivitt, James A., Astronaut (geb. 1929)

Offizielles farbiges Fotoporträt der NASA (Reproduktionsdruck) mit eigenhändigem Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1975), 25 x 20 cm.

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Bestellnummer 1909-64
€ 220,-


Meisl, Carl, Schriftsteller (1775-1853)

"Der Alpenkönig und die Mutter. Zaubermährchen mit Gesang in zwei Akten von Carl Meisl." Vollständiges Manuskript von Schreiberhand, 100 pp (nicht paginiert), in-8, Fadenheftung, zweiseitig unbeschnitten, ohne Ort und Datum (um 1830). - Titelblatt gebräunt und fleckig, etwas knittrig und mit Etikettenrest; die letzten zwei Blatt lose, stärker angeschmutzt und mit Läsuren im Falz; innen nur geringfügig gebräunt und weitgehend sauber. - Unter dem Titel Vermerk der Zensurbehörde in Brünn mit teilweise abgeplatztem Lacksiegel.

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Bestellnummer 2003-64
€ 750,-


Meyrink, Gustav, Schriftsteller (1868-1932)

Billet in Postkartengröße mit eigh. Spruch und Unterschrift, ohne Ort, 1. 2. 1926. - "Devise: Summa scientia nihil scire. Gustav Meyrink". - Rückseitig das Ersuchen eines Sammlers um die Unterschrift seines Lieblingsautors.

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Bestellnummer 2005-36
€ 750,-


Mitterer, Erika, Schriftstellerin (1906-2001)

"Vergebens". Eigh. Gedicht (2 Strophen zu je 3 Zeilen) mit Unterschrift, quer-8, ohne Ort und Datum (um 1970/1975). "Ihr meint, die großen, alten Namen sollten / wir nicht mehr nennen, wie wir Schmuck abtaten, / bevor die Sieger an die Türen schlugen? / Es nützte nichts, wenn wir sie meiden wollten! / Die weißen Stellen haben doch verraten, / wo wir das Armband und die Ringe trugen."

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Bestellnummer 2005-38
€ 135,-


Molnár, Ferencz (Franz), Schriftsteller und Journalist (1878-1952)

Montiertes brauntoniges Fotoporträt (Silbergelatineabzug) von Rudolf Balogh (Budapest), 23 x 18 cm, mit eigh. Widmung und Unterschrift auf dem Untersatzkarton, Budapest 1920. - "Herrn Hans Bartsch zur freundl. Erinnerung ... Franz Molnár". - Rückseitig Jugendstil-Vignette des Ateliers und Anmerkungen für eine Druckwiedergabe. Das Foto mit minimalen Silberausblühungen am Rand, der Untersatzkarton mit kleinen Mängeln.

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Bestellnummer 1708-60
€ 550,-


Mozart, Wolfgang Amadeus

Versilberte ovale Bronzeplakette, unbeschriftet und undatiert, 13 x 10,5 cm. - Brustbild nach rechts (7 x 4 cm) in hohem Relief auf flacher Platte. - In modernem ovalem Rahmen (26 x 20 cm) montiert.

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Bestellnummer 1806-64
€ 450,-


Napoleonische Kriege

Kalligraphiertes Bittschreiben des deutschen Kupferstechers und Kartographen Carl Jättnig an den französischen Generalkommandanten von Berlin, General Pierre Augustin Hullin, 1 Seite auf Doppelblatt, in-folio, Berlin, 22. 1. 1807. - Jättnig hatte an der Kartierung Westfalens durch den preußischen General Karl Ludwig von Le Coq mitgearbeitet, hatte jedoch nach der preußischen Niederlage bei Jena und Auerstedt (14. 10. 1806), der Flucht des Königs und dem Einzug der französischen Truppen in Berlin seine Stelle verloren und konnte nun sich und seine Familie nicht mehr ernähren. "... Nothgedrungen, und von der Brodtlosigkeit zu Boden gedrückt ... flehe ich Ew: Excellenz um Hülfe und Beistand an ... Ich würde mich zu jedem Geschäft brauchbar finden laßen ... zeige hiermit an, das ich auch als ein gelernter, und ehemals in Militair Diensten gestandener Chyrurgus, irgendwo bei einem Feld=Hospital unter der Leitung eines erfahrenen Arztes einstweilen ein brauchbarer Gehülfe sein würde. Wäre es aber auch auf diese Weise nicht möglich mir zu helfen, so wage ich die Bitte an Ew: Exzellenz mir zu erlauben, das ich nach Königsberg reisen dürfte, und mich dieserhalb mit einem sichern Pass zu versorgen ...". Mit französischer Zusammenfassung des Ansuchens von fremder Hand und zwei abschlägigen französischen Aktenvermerken. - Adressblatt etwas fleckig, Siegelrest.

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Bestellnummer 1902-57
€ 185,-


Napoleonische Kriege - Berthier, Alexandre (1753-1815)

Diktatbrief mit eigh. Unterschrift als Major Géneral sowie von Berthier beglaubigte Abschrift eines Dekrets Kaiser Napoleons mit eigh. Unterschrift als Kriegminister, 2 1/2 und 3 Seiten, in-4, beide Schönbrunn, 24 brumaire XIV (25. 11. 1805). - An den Divisionsgeneral Henri Clarke, dem er seine Ernennung zum Generalgouverneur von Österreich und die damit verbundenen Aufgaben mitteilt: "... Vous êtes chargé de la police du pays et sous ce point de Vue, vous avez toutes les attributions du Ministre de la police. L'Administration, la Direction de la Gendarmerie, celle des gardes bourgeoises de Vienne; celle de toute les Villes et enfin de toute autre troupe qui existe dans l'arrondissement du Gouvernement de Vienne, sont aussi dans vos attributions ... Vous avez le Droit de representer et de parler au nom de l'Empereur. Tous vos actes devron porter en titre, Napoléon, Empereur des Français, Roi d'Italie ... L'intention de l'Empereur, Monsieur le Gouverneur, est que vous portiez un soin particulier a la surveillance des journaux, des livres, des theatres et de tout ce qui concerne la Religion et les cultes ... L'intention de L'Empereur est que Vous logierez au palais a Vienne .." Das beiliegende Dekret fasst in 15 Artikeln die Richtlinien für die Verwaltung der bisher besetzten österreichischen Gebiete und der noch zu besetzenden Provinzen Steiermark, Kärnten und Krain zusammen und ernennt neben Clarke als Generalgouverneur den Staatsrat Pierre Daru zum Generalintendanten.

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Bestellnummer 2001-58
€ 2400,-


Napoleonische Kriege. - Ligne, Charles Joseph de (Fürst), Offizier, Diplomat und Schriftsteller (1735-1814)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-8, Wien, 30. 4. [1806]. - An "Mon Cher, et excellent Compatriote", den französischen Stadtkommandanten von Wien, Pierre-Augustin Hulin. "Le Général Andréossi Veut bien se charger de ma Lettre pour Vous, mon cher Commandant. La Manière dont Vous avéz porté Ce Titre, sera Toujours gravé dans la Mémoire de Tous Les Habitans de Vienne. Votre Justice, Votre délicatesse, Vos soins pour prévenir, ou arrêter Les abus, Votre désinteréssement, Votre façon de faire oublier que Vous etiéz Nos Vainqueurs, Vous méritent Les plus grandes recompenses chéz Vous, et la plus grande reconnoisance chéz Nous. / Je ne Doute point que Vous ne Soyez employé d'une maniere utile, et honorable, Telle que Cela Vous Convient. J'y prendrai toute(?) La part La plus sincère, ainsi qu'a tout Ce qui Vous arrivera. Ma Famille qui pense de même, me charge de Vous en assurer, ainsi à Tous Les Sentimens d'amitié de notre ancien Connaissance, se Joint encore ma reconnaissance particuliere e La Considération distinguée avec La quelle J'ai L'Honneur d'être / Votre Très humble et Très obeissant Serviteur Charles Prince De Ligne".

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Bestellnummer 1909-69
€ 2400,-


Nestroy, Johann, Theaterdichter und Schauspieler (1801-1862)

Eigh. Brief mit Unterschrift und eigh. Adressblatt, 1 Seite auf Doppelblatt, kl-4, ohne Ort (Wien), 12. 9. 1853. - An den Redakteur Leopold von Schweitzer. "Sehr geehrter Herr! Bey meiner Zurückkunft halte ich es für meine Pflicht Ihnen meinen verbindlichsten Danck für die besondere Freundlichkeit, mit welcher Sie, geehrter Herr Doctor, den Resultaten meines auswärtigen Gastspieles Raum in Ihrem geschätzten Blatte gönnten, auszusprechen. Viele Grüße habe ich von Herrn Michaelson zu melden, und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Euer Wohlgeboren ergebenster J. Nestroy". - Mit rotem Lacksiegel ("Nestroy"); Rand- und Faltenrisse, Empfängervermerk.

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Bestellnummer 1903-33
€ 5600,-


Österreich / Politik und Industrie

Konvolut von 26 unbeschrifteten Schwarz-Weiß-Fotos um 1960, jeweils 11 x 17 cm, zumeist aufgezogen auf schwarzen Karton. Zu sehen sind unter anderem Leopold Figl, Bruno Marek, Georg Mautner Markhof, Franz Josef Mayer-Gunthof, Georg Prader, Rudolf Sallinger, Adolf Schärf und Karl Schleinzer, vermutlich bei einer Feier im privaten Kreis.

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Bestellnummer 2001-59
€ 120,-


Overbeck, Friedrich, Maler (1789-1869)

Schluss eines Briefes mit eigh. Unterschrift, von anderer Hand datiert 1841, 6 x 21 cm. - "Das mein Theurer! sind die aufrichtigen Wünsche die ich Dir von ganzem Herzen sowohl nachträglich zur lieblichen Weyhnachtsfeyer, als zum bevorstehenden Jahreswechsel und Deinem nahen Geburtstage darbringe und mit denen ich in unveränderlicher Liebe verbleibe Dein dankbarer und zärtlicher Bruder Friedrich Overbeck." - Kleines Papiersiegel.

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Bestellnummer 1903-34
€ 260,-


Patentschrift

US-amerikanisches Patent No. 603.378 für Paul Hagemann und Heinrich Pasler aus Stettin (Deutschland), Washington, 3. 5. 1898. In-4; photolithograph. Modellzeichnung und Textblatt in illustr. Umschlag mit 2 Signaturen, Papiersiegel und Kordelheftung; Mittelbug.

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Bestellnummer 1510-62
€ 140,-


Pedro II., Kaiser von Brasilien (1825-1891)

Eigh. Brief in französischer Sprache mit Unterschrift "D(om) Pedro d'Alcantara", 4 1/2 Seiten, in-8, Rio (de Janeiro), 2. 10. 1875. - Schönes persönliches Schreiben an einen Naturforscher in London. Der Kaiser dankt für Publikationen und einen Apparat des Physikers und Chemikers Sir William Crookes (1832-1919), eine Broschüre des Physikers William Thomson Lord Kelvin (1824-1907) sowie einen Reisebericht von Isabel Burton (1831-1896, Reiseschriftstellerin und Frau des Orientalisten und Forschungsreisenden Richard Francis Burton); er berichtet von einer geplanten und bereits von der Deputiertenkammer genehmigten Reise in die USA, nach Palästina sowie nach Europa. Dabei will er sich mindestens einen Monat lang in London aufhalten und dort den Briefempfänger und weitere Kollegen von der Royal Society treffen; eine von dieser Gesellschaft benötigte Unterschrift hat er längst übersandt. Weiters dankt er dem Empfänger für dessen naturwissenschaftliche Publikationen und berichtet von eigenen spektroskopischen Versuchen mit dem Apparat von Crookes. - Pedro II., Enkel des österreichischen Kaisers Franz I., zählte zu den fähigsten Monarchen seiner Zeit. Er setzte sich für die Abschaffung der Sklaverei ein und sorgte tatkräftig für die Entwicklung Brasiliens, war jedoch seiner Einstellung und seinem Auftreten nach eher Gelehrter als Politiker; Victor Hugo nannten ihn einen Nachkommen Marc Aurels. Die vom Kaiser verfassten und empfangenen Briefe über seine zahlreichen Reisen zählen seit 2013 zum Weltdokumentenerbe. - Im Bug geringfügig fleckig, leichte Knitterspuren. Vollständige Brieftranskription siehe unten.

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Bestellnummer 1909-72
€ 1850,-


Perger, Anton von, Maler und Schriftsteller (1809-1876)

"Hirt und Jäger." Eigh. vollständiges Gedicht (6 Strophen zu je vier Zeilen) mit Unterschrift, 1 1/2 Seiten auf Doppelblatt, kl-4, ohne Ort (wohl Wien), 1842. "Der Jäger stieg vom Felsenwall. / Der Hirt, der saß am Wasserfall, / Er singt zu Liebchens Preis den Sang, / Des Wassers Rauschen dazu klang: / 'Du holdes Lieb, du feines Lieb' / Mein Herz bei Deinem Herzen blieb; / Es ist Dein Kußgeschwellter Mund / Die schönste Rose im ganzen Rund!' ...". - Leichte Falt- und Knitterspuren.

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Bestellnummer 2005-41
€ 85,-


Petzold, Alfons, Schriftsteller (1882-1923)

Eigh. Gedicht mit Nachsatz und Unterschrift, 9 Zeilen, kl-8, ohne Ort und Datum. - "Was soll wachsen auf unserem Grabe, / Geliebteste, sage? / Efeu? ... nein! / Immergrün ist das Blatt der Klage, / läßt keine Sonne zu uns herein! / Rosen waren unsere Habe, / darum müßen es Rosen sein! / Rosen zu Häupten, Rosen zu Füßen / um die Wolken und Sterne zu grüßen! / [Nachsatz:] Mein erstes Gedicht nach drei Wochen". - Faltspuren.

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Bestellnummer 1705-67
€ 330,-


Pfeiffer, Ida, Weltreisende (1797-1858)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift in fehlerhaftem Englisch, 1 Seite, quer-12, ohne Ort und Datum (Mauritius, um 1857). - "My dear Miss! I am very sory, that I can not write english, nearly not as much that I can thank you for your kindness. When you prepaire some 2 or tree bottle I think to have sufficent. When I dont go this saturday to Bourbon I hope to see you again. Your sincere Friend I. Pfeiffer." - An einer Ecke alt montiert.

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Bestellnummer 1909-74
€ 1750,-


Piccaver, Alfred, Sänger (1883-1958)

Fotoporträt auf Atelierkarton (Blindstempel und Signatur "Edith Glogau Wien I") mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift, Wien 1930. Bildformat 22 x 16 cm, Gesamtgröße 34 x 24 cm. "Frau Dr. Oberl[e]itner zur freundlichen Erinnerung an Alfred Piccaver ..." Unten hart beschnitten.

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Bestellnummer 1510-65
€ 60,-


Pinter, Harold, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1930-2008)

Fotoporträt in Postkartengröße mit eigh. Namenszug im weißen Unterrand, ohne Ort und Datum (um 1980).

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Bestellnummer 2001-63
€ 140,-


Prechtler, Otto, Schriftsteller (1813-1881)

Porträtlithographie auf China von Gabriel Decker (mit faksimiliertem Namenszug) mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift Prechtlers für den Schauspieler Carl La Roche, Wien, Jänner 1845, Gesamtgröße 39 x 31 cm. - Leicht fleckig und mit schwachem Tintenstiftstrich, unten hart beschnitten, rückseitig Montagespuren.

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Bestellnummer 1810-76
€ 120,-


Priestley, John Boynton, Schriftsteller und Journalist (1894-1984)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem reproduziertem Porträtfoto und eigh. Namenszug. - Auf Karton montiert.

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Bestellnummer 1710-70
€ 55,-


Proch, Heinrich, Komponist, Kapellmeister und Geiger (1809-1878)

"Chor der Nasswalderinnen". Eigh. vollständiges Musikmanuskript mit Namenszug auf dem Titel und abschließender Unterschrift, Titel und 12 1/2 Seiten Noten mit unterlegtem Text auf 8 Bögen mit Fadenheftung, in-4, Wien, 24. 11. 1872. - Mit Ergänzungen und Korrekturen in Bleistift, das Titelblatt mit Ergänzungen in Rotstift; papierbedingt gebräunt, einzelne Randläsuren, der Außenbogen mit Bugriss.

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Bestellnummer 1903-38
€ 680,-


Prodi, Romano, Ökonom und Politiker (geb. 1939)

Farbfoto 12,5 x 18 cm mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, Brüssel, Juli 1999. - "Romano Prodi Bruxelles luglio '99".

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Bestellnummer 1810-78
€ 60,-


Profohs-Leherb, Lotte, Malerin (1934-2012)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8, Wien? (gedr. Briefkopf), 10. 9. 1980. - Übersendet der Herausgeberin eines Prominenten-Kochbuchs ihren Beitrag (dieser nicht beiliegend).

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Bestellnummer 1606-65
€ 135,-


[Raimund, Ferdinand]. - Roller, Andreas, Bühnenbildner (1805-1901)

Sprachlich und orthographisch unbeholfener Bittbrief an Ferdinand Raimund, "Resigeur und Schauspieler des k:k: prifl: Theaters in der Leopoldstadt in Wien", 2 Seiten mit gesiegeltem Adressblatt, gr-8, Graz, 26. 1. 1828. "Hochschätzbahrster Herr von Raimund! Da Sie mir so fiele Ehre und Freundschaft erzeugten als ich mich noch in Wien befand, und mir zugleich Erlaubten, daß wenn ich Jezeid an einem unfohrgesehenen Falle in Verlegenheit kommen solte, mich ohne Scheu an Sie wenden dürfte daher Sie es nicht Ungütig nehmen werden wen ich so frey bin eine Bitte an Sie zu stellen: die zwar nicht mich sondern meinen Vater in Dreßden betrift, da mir schon lange her Ihr Einfluß bey der Leopoldstädter Theater-Direktion bekant und nur Ihr Willensmeinung alldort geldent ist so werde ich nicht länger säumen den Wunsch meines Vaters Ihnen bekant zu machen: Da er wo er sich jetzt befindet sehr unzufriden ist, und für ihm die Beschäftigung so wie die Bezahlung zu wenig, und er durch den Mahler Arigoni: so entsetzlich sekirt wird, so ist er fest Entschlossen seynen jetzigen Aufenthalt zu ferlasen, und seyn Tallent, sammt dessen meines Bruders Josephs nicht Erschlafen zu lassen: Er hatt mir aufgetragen in seynem Nahmen an Sie zu schreiben; indem er seyne Dienste so wie die meines Bruders anträgt: Da Sie selbst meinen Vater durch lange Jahre von seiner Geschüklichkeit überzeugt sind und ich für meinen Bruder gut stehe: so könte Ihnen diese Gelegenheit filleicht willkommen seyn, um daher, Ihnen gleich mit dem Grazer Stand bekant zu machen so glaubt mein Vatter, für sich und meinen Brudern zwölfhundert f C:Mtz: [Gulden Conventionsmünze] fordern zu können welche er früher im Theater an der Wien auch hatte: / Da ich Ihre Gütte in Anspruch nehme, und wen Sie es dahin bringen können, und mein Vater wünscht: so werden Sie mich als einen Ewig dankbahren Menschen kennen lernen. Erlauben Sie mir Höflichst, um eine baldige Antwort zu bitten und mich zugleich zu Unterzeichnen / Euer Wohlgebohren / Ergebener / Andr: Roller / Franzensplatz No. 39." - Fleckig und leicht gebräunt, erste Seite mit Klebespur, Adressblatt mit Ausriss durch Siegelöffnung. Das Erledigungsdatum und die Registraturvermerke auf dem Adressblatt stammen vermutlich nicht von der Hand Raimunds.- Provenienz: aus dem Nachlass des Wiener Antiquars Heinrich Hinterberger (Bleistiftvermerk am unteren Rand der ersten Seite).

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Bestellnummer 2005-44
€ 1400,-


Ridderbusch, Karl, Bass (1932-1998)

Großes farbiges Rollenfoto (25,5 x 20,5 cm) als Hans Sachs mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift im weißen Seitenrand, Oktober 1977. - "Mit allen guten Wünschen herzlichst Ihr Ridderbusch ...".

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Bestellnummer 1909-79
€ 75,-


Roda Roda (d. i. Rosenfeld, Sándor Friedrich), Schriftsteller (1872-1945)

Beidseitig eigh. beschriebene farbige Kriegspostkarte mit Unterschrift, Sofia, 29. 5. 1917. - An den Redakteur Fritz Engel vom Berliner Tageblatt. "Hochgeehrter Herr, ich habe Ihren liebenswürdigen Brief erhalten, worin Sie mich zur Mitarbeit am 'Ulk' laden. Ich habe schon veranlasst, daß Ihnen etliches zugehe. Vielen Dank dafür, daß Sie Sich / meiner nach soviel Jahren noch erinnert haben. Ich bin in vollkommener Hochachtung, Ihnen herzlich ergeben, Roda Roda".

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Bestellnummer 2001-69
€ 200,-


Romako, Anton

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, in-8, Rom, "Samstag" (um 1860). - An einen Baron. "... Wollen Sie uns das Vergnügen machen und Sonntag den 4. um 7 Uhr abends bei uns speisen / Ihr ganz ergebenster A. Romako". Beiliegend ein Billet mit einem an Romako gerichteten 6-zeiligen Gedicht seines Malerfreundes Major Franz Kühlen, Rom, 3. 1. 1860. - Der Außenseiter der Wiener Ringstraßenepoche lebte von 1857 bis 1876 in Rom, wo er eine Zeitlang als Porträtist und Genremaler erfolgreich war. - Sehr selten.

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Bestellnummer 1701-66
€ 600,-


Ronacher (Varieté)

Autogrammbuch der Margarete Gottfried, vermutlich tätig im Wiener Etablissement "Ronacher" um 1940, 16 x 13 cm, mit 26 Widmungen bzw. Eintragungen aus den Jahren 1930/31 und 1939/40, darunter von mehreren Komponisten (mit insgesamt 7 Notenzeilen) sowie von einigen bekannten Theaterpersönlichkeiten; in dekorativem Lederalbum mit reicher Deckelvergoldung und Goldschnitt (Kapitale und Ecken geringfügig berieben).

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Bestellnummer 2001-70
€ 750,-


Roth, Eugen, Schriftsteller (1895-1976)

Porträtpostkarte mit eigh. Namenszug (Tintenstift) im weißen Unterrand, 3. 4. 1952. - Leichte Altersspuren, rückseitig von fremder Hand beschriftet.

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Bestellnummer 2003-75
€ 70,-


Rothmüller S. Aktiengesellschaft

Gründeraktie Nr. 14477 zu 200 Kronen mit 2 Originalsignaturen, farblithographierter Doppelbogen, quer-folio, Wien, Oktober 1918. - Leichte Gebrauchsspuren. Inliegend Kupons Nr. 10-23.

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Bestellnummer 1902-67
€ 40,-


Rouault, Georg, Maler und Graphiker (1871-1958)

Eigh. Brief mit Paraphe "GR", 3/4 Seite, kl-4, ohne Ort und Datum (um 1925?). - In Eile geschriebener Brief mit einzelnen Korrekturen. "Cher monsieur, I. il y a quelques polémiques à propos de la publication en Mai de vos lithos. Je n'ai pas le temps de v[ou]s en causer les a fond mais dites bien n'est-il pas vrai c'est la verité que je n'ai jamais voulu de date et qu'il ya plus trois ans que je vous avais prevus - ceci repetéz ce comme moi je le fais. II. Arrangez vous avec la destinaire qui v[ou]s remettra ce qui est convenu pour echange. En hâte - meilleur souvenir GR". - Papier gebräunt.

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Bestellnummer 1703-73
€ 550,-


Sachs, Nelly, Dichterin (1891-1970)

Eigh. Ansichtskarte, Stockholm, 14. 7. 1952. - "Lieber Freund Oskar Scherer! Für Ihren lieben Brief meinen Herzens Dank. Welchen Rosenduft trug er. War ein wenig krank darum heute nur diesen Gruß und Dank. Sende bald etwas von meinen Dingen. Besitzen Sie Sternverdunkelung. Alles erdenkliche Gute. Ihre Nelly Sachs".

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Bestellnummer 1603-63
€ 400,-


Sagan, Françoise, Schriftstellerin (1935-2004)

Billet mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt, eigh. Widmungszeile und Unterschrift (um 1985). "Pour Daniela Blaschke Françoise Sagan."

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Bestellnummer 1806-80
€ 120,-


Sagan, Françoise, Schriftstellerin (1935-2004)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, ohne Ort und Jahr (1957?). - An einen Kritiker. "Monsieur, je vous remercie infiniment de votre critique des Nouvelles littéraires sur 'Bonjour tristesse'. Je sais qu'il est très flatteur d'avoir une critique de vous, à plus fort raison une bonne. Il me reste à éspérer de pouvoir répondre un jour et d'une manière satisfaisante à vos questions. J'espère aussi pouvoir vous remercier prochainement de vive voix et vous donne mes meilleurs sentiments ... ". - Am Rand minimal fleckig und knittrig, kleiner Bugriss.

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Bestellnummer 1510-74
€ 650,-


Sailer, Toni, Schirennläufer und Filmschauspieler (1935-2009)

Farbiges Porträtfoto mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 21 x 15 cm.

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Bestellnummer 1802-75
€ 60,-


Salten, Felix, Schriftsteller (1869-1947)

Eigh. Postkarte mit Unterschrift, beidseitig eng beschrieben, Berlin, 23. 12. 1931. - An Grete von Urbanitzky. "Liebe Grete, um Dir rasch auf den P.E.N[.]-Teil Deines Briefes zu antworten: Wenn Dr. K. Sch. austreten will, mag er es ruhig und ohne daran gehindert zu werden, tun! Kein Mensch soll ihm zureden. Du erinnerst Dich Deiner Affäre mit dem Herrn Prof. F. Ich habe einen Ausgleich bewerkstelligt. Ebenso habe ich, um die Neigung dieses Herrn zu Stänkereien in positive Mitarbeit zu verwandeln, seine Wahl in den Vorstand durchgedrückt. Du, Trebitsch und wohl auch andere Vorstandsmitglieder waren konsterniert. Doch seither wurde meine 'Politik' begriffen und gebilligt. Ich weiß meinerseits ebenso gut wie Herr Dr. K. Sch. was sich gehört, und ich weiß besser als er, wie man eine Sache führt, die zu führen man übernommen hat. Immer bin ich unter Euch in Reih' und Glied, glaube kein schlechter und kein unzuverlässiger Kamerad zu sein, aber ich bin auch keine Marionette und muss das Vertrauen fordern, das ich verdiene. Alle wissen o[de]r könnten wissen, wie friedfertig und geduldig ich bin. Doch wenn jemand die längst schon durch die Praxis gut geheissene Wahl F's nach mehr als Jahresfrist als Ursache seines Austritt's angibt, ist meine Friedfertigkeit und meine Geduld zu Ende. Dieser Gerechte begeht das schwere Unrecht wegen der an sich unwichtigen und winzigen Affäre F. alle die wichtigen Leistungen zu ignorieren, die der Vorstand des P.E.N. Clubs mit mir zusammen verrichtet hat. ... Es wäre ja der Gipfel, wenn Dr. Sch. nach diesem Schritt, ja auch nur nach einem Versuch zu solch einem Schritt, der dem P.E.N. Club-Gedanken so völlig widerspricht, nun auch Ehrenmitglied der Londoner Centrale würde. Geschähe das, dann wüsste ich genau, was ich sofort zu tun hätte ... Richard Specht habe ich natürlich aufrichtig und von Herzen erklärt, daß ich ebenso freundschaftlich zu ihm stehe wie immer. Hoffentlich höre ich bald von dir und Mia. Alles Herzliche Euch Beiden. Immer Dein Felix Salten." - Unbedeutende Wischspuren, zwei Perforierungen sorgfältig restauriert (in einem Fall geringfügiger Buchstabenverlust). Vollständige Transkription beiliegend.

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Bestellnummer 2005-47
€ 400,-


Scheel, Walter, Politiker (1919-2016)

Farbfoto 10 x 15 cm mit eigenhändigem Namenszug auf der Bildseite (um 1999).

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Bestellnummer 1810-81
€ 30,-


Schlegel, Friedrich, Schriftsteller und Kulturphilosoph (1772-1829)

Eigh. Brief mit Unterschrift ("Ihr Freund FvSchlegel"), 1 Seite, in-8, ohne Ort und Datum (vermutlich Wien ab Juni 1808). "Geehrtester Freund! Empfangen Sie nochmals meinen herzlichen Dank für den gestrigen frohen Abend und Ihre so vielfache gütige und theilnehmende Bemühung. Ich bitte um die Fortdauer Ihres freundschaftlichen Andenkens, und hoffe darauf." (Nachschrift:) "Nebst den gütigst geliehenen Büchern lege ich zugleich einen sehr geringen Theil meiner schuldigen Erkenntlichkeit, wobey ich nur den guten Willen Ihres Schuldners freundlich aufzunehmen bitte." - Links oben alter Sammlervermerk, im Randbereich durch rückseitige Montagereste fleckig, ebenda zwei winzige Löcher.

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Bestellnummer 1703-77
€ 550,-


Schmidt, Helmut, Politiker (1918-2015)

Eigh. Unterschrift im weißen Unterrand eines Fotos, das ihn im Herbst 1976 bei seiner zweiten Angelobung als deutscher Bundeskanzler durch den damals neu amtierenden Bundestagspräsidenten Karl Carstens (1914-1992) zeigt; in der Mitte Helmut Schellknecht (1919-1994), Direktor des Deutschen Bundestages. - Von Carstens und Schellknecht ebenfalls signiert.

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Bestellnummer 1802-77
€ 220,-


Schmitt, Harrison, Astronaut, Geologe und Politiker (geb. 1935)

Offizielles farbiges Fotoporträt der NASA (Reproduktionsdruck) mit eigenhändigem Namenszug "Jack Schmitt", ohne Ort und Datum (um 1980), 25 x 20 cm. - Druckstellen am rechten Rand.

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Bestellnummer 1909-84
€ 370,-


Schnitzler, Arthur, Schriftsteller (1862-1931)

Porträtpostkarte mit jeweils drei eigh. Zeilen und Unterschrift auf Bild- und Anschriftsseite, Wien, 19. 6. 1922. - "Herrn ... zur freundl. Erinnerung Arthur Schnitzler ... / Im Namen der Amerikanischen Kinderhilfsaction besten Dank! Arthur Schnitzler" (Rückseite). - In schwer lesbarer Schrift; die Anschriftsseite leicht fleckig.

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Bestellnummer 2001-74
€ 450,-


Schnorr von Carolsfeld, Julius, Maler (1794-1872)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift ("Julius Schnorr"), 2 Seiten, in-8, Wien, 3. 11. 1815. An seine Schwägerin Karoline, Ehefrau seines Bruders Ludwig Ferdinand, betr. seinen damals in der österr. Armee dienenden Bruder Eduard. "Liebe Caroline! Dießmahl werden Sie wohl mit wenigen Zeilen vorlieb nehmen müßen, nicht so wohl weil ich zu wenig Zeit habe Ihnen viel zu schreiben als weil ich nicht recht weiß was ich schreiben soll. Daß ich Sie lieb habe, daß ich wünsche Sie mögen bald wiederkommen, habe ich schon zur Genüge gesagt, und so ist's mit den meisten andern Sachen, nun aber doch Eines das Ihnen neu ist, Eduard nehmlich, den das Schiksal bis jetzt so wunderbar an Wien gefeßelt hatte, ist gestern früh abmarschirt. Nicht aber nach Frankreich oder Italien, sondern nur (vor der Hand) nach Iglau. Der eigentlich geheim gehaltene aber uns bewußte Zweck seiner Sendung ist dieser. Schon seit langer Zeit hält sich einige Tagereißen von hier ein gewißer Grasel mit einer ansehnlichen Bande bald da bald dort auf, beunruhigt zum wenigsten die Reisenden bestiehlt und mordet aber nicht selten, und wenn man Gerüchten trauen könnte, so beraubt er Kirchen und Klöster, reiche Gutsherrn und Verwalter aber nun ganz gewiß, auch ist dieser Grasel incognito schon hier und aller Orten geweßen und soll die pfiffigsten Streiche nach Art der Schinderhänse, der schwarzen Peter der bairischen Hiesel und Consorten begehen. Um nun diesen(!) schon lange beunruhigenden Unfug wo möglich Einhalt zu thun sind also 2 Compagnien Infanterie (Eduard hat eine davon unter sich) nebst Cavallerie von hier abgezogen (außer den gewißen von anderen Orten schon ausgesandten Truppen.) Einige andere Officire hatten zu diesem Zug keine Lust und stellten sich krank, Eduarden scheint es aber sehr angenehm zu seyn. Das Ding kann spaßhaft seyn aber auch leicht gefährlich, strapazierlich aber auf jeden Fall vorzüglich bey der nun eingetreten[en] rauhen und naßen Witterung. Der Himmel geleite unsern guten Eduard überall, er schütze ihn und laße seinen Plan gelingen dem Bösewicht zum Schaden den(!) beunruhigten Bürger und Bauer zum Frommen und ihm und uns zur Ehr ... ". - Etwas stockfleckig, unbedeutende kleine Randmängel.

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Bestellnummer 2003-80
€ 1200,-


Schön, Eduard (Pseud. Engelsberg, E. S), Komponist (1825-1879)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-8, Wien, 2. 7. 1864. - An den Wiener Musikverleger Carl Haslinger, dem er seine Komposition "Pagenlied" für 25 Gulden und 12 Freiexemplare überläßt. "... Ihren Antrag ... akzeptire ich hiermit, und bestätige unter Einem den Empfang des obigen Honorars. E[ue]r Hochwohlgeboren besitzen demnach das ausschließliche Verlagsrecht der obengenannten Composition. ... Ed. Schön (E. S. Engelsberg)". Leichter Schriftabklatsch. - Beiligend ein weiterer eigh. Brief mit Unterschrift "E. S. Engelsberg", 3 Seiten, in-8, Wien, 24. 2. 1873, vermutlich an den Sänger und Mediziner Emil Krauss (1840-1889) gerichtet. "... Ich beehre mich Ihnen ein Exemplar des (leider erst jetzt!) erschienenen Chores 'Heimweh', dessen Solo Sie mehrmals vorgetragen haben, mit der Bitte um freundliche Aufnahme zu übersenden. Ich habe mir erlaubt Ihnen Herr Doktor diesen Chor zu widmen, da ich kein anderes Mittel habe um Ihnen meine Bewunderung und meinen Dank für die seelenvolle Auffassung und wirkungsvolle Wiedergabe des Liedes genügend auszudrücken ...". Etwas fleckig.

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Bestellnummer 2001-75
€ 180,-


Schönberg, Arnold, Komponist (1874-1951)

Autographenkärtchen 6 x 10 cm mit eigh. Notenzeile, Widmung und Unterschrift, Brookline, 8. 11. 1933. - Dreitaktiges Thema, darüber "To Miss Elinor Ann Schloss:" Zusammen mit farbiger Porträtpostkarte auf Karton aufgezogen, unter Passepartout. * * * * * SEE ENGLISH DESCRIPTION BELOW.

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Bestellnummer 2001-76
€ 3000,-


Schuschnigg, Kurt, Politiker (1897-1977)

Maschinbrief mit geprägtem Briefkopf "Der Bundeskanzler" und eigh. Unterschrift "Schuschnigg", 3/4 Seite, kl-4 (Doppelblatt), (Wien), 21. 11. 1934. - Bestellung von Ministerialrat Dr. Karl Hirsch zum Mitglied der Ehrenzeichenkommission vom Roten Kreuz.

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Bestellnummer 1803-79
€ 110,-


Sedlnitzky, Josef (Graf) von, Polizeiminister unter Metternich (1778-1855)

Eigenhändiges Aktenstück mit Unterschrift "Sedlnitzky", 1/2 Seite, gr-8, ohne Ort (Wien), 12. 9. 1832. Weiterleitung von zwei (nicht beiliegenden) Schriftstücken. "Die beiliegenden zwei Pieçen: eine Depeche des Grafen St. Aulaire und ein Brief an Ladislaus Ostrowski, welcher die fortdauernden Umtriebe der Pohlen in Frankreich bewährt, erlaube ich mir Ew. Durchlaucht zu übersenden." - Am unteren Rand späterer Bleistiftvermerk "An Fürst Cl. Metternich".

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Bestellnummer 2003-81
€ 240,-


Seipel, Ignaz, Theologe und Politiker (1876-1932)

Heliogravüre nach Fotographie mit faksimiliertem Namenszug, um 1928, Bildformat 32 x 20,5 cm, Gesamtgr. 49 x 39 cm. - Auf China gedruckt; das Trägerpapier mit nicht störenden Mängeln im breiten Rand.

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Bestellnummer 1803-82
€ 80,-


Shaw, George Bernard, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1856-1950)

Eigenhändige Postkarte mit Paraphe und eigh. Adresse, London, Poststempel 18. 2. 1926. - An den Journalisten und marxistischen Philosophen Ernest Belfort Bax (1854-1926) in Nizza über ein Libretto des Vicomte Charles Clair zu einem musikalischen Werk über Giordano Bruno, das der Autor auf Empfehlung von Bax an Shaw gesandt hatte. "I am writing by this post to the Vicomte. His libretto is funny as all libretti, only rather more so because of the innocent pomposity of the edition de luxe. But when on looking into it I learnt that he had perpetrated the enormous gaffe of sending a copy to the Pope, all power of taking the thing seriously deserted me. After that, every second line of it set me off laughing. However, it may come out all right with the trombones! G. B. S." - Anschriftsseite geringfügig fleckig, Schriftseite mit Poststempel und kleiner Klammerspur. - Beiliegend eine (vermutlich von Bax angefertigte) Abschrift eines am 20. 2. 1926 in Nizza verfassten Anwortbriefes Clairs an Shaw.

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Bestellnummer 1902-74
€ 750,-


Sibelius, Jean, Komponist (1865-1957)

Eigh. Brief mit Unterschrift in leicht fehlerhaftem Deutsch, 1 Seite, kl-4 (Briefkopf des "Palace Hotels" in Göteborg), Göteborg, 7. 2. 1911. - An Robert Heinrich Lienau, Teilhaber des Musikverlages Schlesinger in Berlin. "Lieber Herr Lienau, Wollen Sie bitte gütigst die Suite 'Pelleas und Melisande' (8 Violin I 6 Violino II 6 Alti 6 Celli 6 Bassi) und 'Pan und Echo (dieselbe Besetzung)' an Herrn Georg Schnéevoigt Theaterboulevard ... 7 Riga senden. Vorläufig auf mich; es kann aber sein dass Schneevoigt die kauft. Gestern habe ich hier in Gothenburg eine grosse Erfolg gehabt. Die Sinfonie III! Die besten Grüsse sendet Ihr ergebenster Jean Sibelius / Die Sache eilt sehr!". - Lochspuren und kleine Schäden am unteren Rand fachmännisch restauriert; rückseitig Empfängernotizen betr. die beiden zu versendenden Werke sowie zu Sibelius' op. 55 ("Nächtlicher Ritt und Sonnenaufgang").

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Bestellnummer 2001-79
€ 1650,-


Sinigaglia, Leone, Komponist und Bergsteiger (1868-1944)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 2/3 Seite, in-8, Wien, Hotel Bristol (gedr. Briefkopf), 24. 1. 1911. - An den Harfenisten und Komponisten Alfred Holý in etwas fehlerhaftem Deutsch. "Sehr geehrter Herr Hóly / Könnte ich einen den nächsten Tagen - Vormittags od. Nachmittags wie's Ihnen besser passt, Samstag N[ach]M[ittags] ausgenommen - zu Ihnen kommen? Dass Sie weit und 'hoch' wohnen, macht's nicht! Ich hab' Zeit und bin Alpensverein Mitglied! Freue mich sehr auf unseres Wiedersehen - schreiben Sie mir nur, wenn es geht, wann ich kommen soll. Herzlichsten Gruss Leone Sinigaglia". - Falt- und Knitterspuren.

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Bestellnummer 1810-87
€ 220,-


Skoda, Joseph von, Anatom und Internist (1805-1881)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 3/4 Seiten auf Doppelblatt, in-12, (Wien), 1. 10. 1875. - "Verehrter Freund! Dr. Fuchs ist seit vorgestern in Wien. Ich habe ihm heute geschrieben, daß ich morgen abends zu ihm zum Spiele kommen will. Ob er damit übereinstimmt, weiß ich noch nicht. Morgen werden Sie beim Portier der Irrenanstalt die Nachricht bekommen, ob Sie abends zu Fuchs kommen sollen, oder ob wir zu Ihnen nach Döbling kommen. Ergebenst Skoda". - Geringfügig fleckig, am Rand zwei kleine Klebespuren.

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Bestellnummer 1603-73
€ 400,-


Sojus 7, sowjetische Weltraummission 12.-17.10.1969

Farblithographierte Postkarte um 1964 mit symbolischer Darstellung der Wostok-Flüge 1-6 sowie des Woschod-1-Flugs, postalisch gelaufen um 1969 (Poststempel undeutlich), auf der Briefmarke die Porträts der drei Besatzungsmitglieder Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko (geb. 1928), Wladislaw Nikolajewitsch Wolkow (1935-1971) und Wiktor Wassiljewitsch Gorbatko (1934-2017), mit eigh. Namenszügen von Filiptschenko und Wolkow. - Ecken leicht bestoßen, rückseitig zwei Sammlerstempel sowie Bleistiftvermerke.

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Bestellnummer 1909-86
€ 130,-


Spallanzani, Lazzaro, Jesuit, Philosoph und Universalgelehrter (1729-1799)

Eigh. Brief in italienischer Sprache mit Empfehlungsformel und Unterschrift, 2 1/4 Seiten, gr-8, Pavia, 5. 8. 1796. - An G. Toscan, Bibliothekar des Naturhistorischen Museums in Paris und Übersetzer seiner 1792 erschienenen "Viaggi alle Due Sicilie". "Dottissimo Signore / Fino dell'anno scorso letto aveva in un Giornale Francese il Prospetto concernante la Traduzione, che voi e il Sigre. Duval vi proponevate di fare del mio Viaggio alle due Sicilie. Dopo qualche tempo vidi in altro Giornale uno squarcio di detta Traduzione, il quale riferiva in parte le cose da me osservate su'l Etna. Io volevo per lettere ringraziarvi dell'opere che voi, ed il chiarissimo vostro Collega fate il mio libro; ma mi è stato conteso per la volta comunicazione tra l'Italia e la Francia. ... esser vero che a Venezia si fa una ristampa dei miei Viaggi (e credo ne stiano a quest'ora esuti quattro volumi) ma senza la più picciola aggiunta, la più piccola correzione. Non è già che non si potettero fare aggiunte ed amendazioni al mio libro, troppo conoscendone io i difetti, ma per far ciò convenientemente, non vi era mezzo migliore e più sicuro che rivisitare i Pezzi vulcanizzati da me prime veduti; ma le circostanze mie non me lo hanno permesso. ... Passo ora alla vostra traduzione. Non posso esprimervi con parole quanto e poi quanto mi sia piaciuta. ... Che fedeltà, che chiarezza, che previsione, che eleganza di stile! ... Debbo finalmente esser riconoscente al celeberrime Sig.re Faujas per le sensate sue annotazioni, nè lascio in questo medesimo ordinario di mostrare gli per lettere la mia gratitudine ...". - Schrift teilweise durchschlagend, minimale Papierschäden, Siegelausriss auf dem Adressblatt unterlegt.

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Bestellnummer 1802-84
€ 2400,-


Stamm, Ferdinand, Schriftsteller und Politiker (1830-1880)

"Pötzleinsdorfer Gespräche." Eigh. Arbeitsmanuskript, 12 teilweise paginierte und überwiegend voll beschriebene Seiten auf Einzel- und Doppelblättern, in Papierumschlag mit kalligraphiertem Titel "Pötzleinsdorf" und späterer Zuschreibung, kl-4, ohne Ort und Datum (wohl Pötzleinsdorf, um 1875/1880). - "Wenn man Wien durch die Währingergasse verläßt und die gerade Linie gegen Abend einhält so gelangt man durch die Vororte Währing und Weinhaus in ein Thal ... in welchem die zwei zusammenhängenden Örtchen: unten Gersthof und oben Pötzleinsdorf liegen. ... Wir treffen bald im Gasthause, bald auf dem Spaziergange, bald in in einem Gesellschaftswagen, bald an dem Theetisch im Hause des Einen oder Anderen zusammen und plaudern vergnüglich oder mürrisch, wie eben das Wetter oder ... Tageszufälle uns stimmen ...". - Mit zahlreichen Streichungen und Korrekturen; Alters- und Gebrauchsspuren.

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Bestellnummer 2005-51
€ 300,-


Stanley, Henry Morton, Journalist und Afrikaforscher (1841-1904)

Diktatbrief mit eigh. Unterschrift, 1 Seite, in-8, (London) 22. 8. 1872. - An Mr. James Ostler, dessen Einladung er leider nicht annehmen kann. "Sir / In reply to your kind letter I am sorry to state that being so buisy at present I cannot come. But by the end of October or November my time I shall be able to spare more freely and if you would then write me a line I shall be most happy to come. Your truly Henry M. Stanley".

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Bestellnummer 1603-76
€ 260,-


Stephanie von Belgien, Kronprinzessin von Österreich-Ungarn (1864-1945)

Eigh. Briefkarte mit Unterschrift, ohne Ort, Jahreswende 1899/1900. - "Erwiedere herzlichst Ihre guten Wünsche, Ihnen Glück und Segen für das kommende Jahrhundert sendend / In treuer Freundschaft Stéphanie / 1899-1900". - Goldschnitt, auf der Vorderseite farblithographiertes Veilchenmotiv; Mittelknick.

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Bestellnummer 1902-80
€ 300,-


Stolz, Robert, Komponist (1880-1975)

Eigh. Widmung mit Unterschrift auf dem losen vorderen Umschlag des Klavierauszugs von "Der süsseste Schwindel der Welt / Lustspiel-Operette in 3 Akten von Rudolf Weys / Musik von Robert Stolz", in-4, Wien, Jänner 1938. - "Meinem lieben Freunde u. großen Künstler Josef Mikulas allerherzlichst zur Erinnerung! Der Sie verehrende Robert Stolz ... ". - Unbedeutende kleine Knickspuren, die Rückseite (mit dem Beginn der Musiknoten) mit Montagespuren.

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Bestellnummer 1710-85
€ 275,-


Strauß, Johann (Sohn), Komponist (1825-1899)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, ohne Ort und Datum (Wien, 1892). - In großer Eile an seinen Verleger Fritz Simrock über die endgültige Orchesterfassung seiner Oper "Ritter Pásmán"; teilweise in flüchtiger Schrift und mit mehreren Zusätzen an den Rändern der ersten Seite. "Lieber Simrock / Vergessen Sie nicht daß noch nach der 3ten Vorstellung Striche gemacht wurden; daher eine endgültig richtige Partitur nach der 1ten wie Sie heute in Ihrem Briefe fragen nie möglich gewesen wäre abzusenden. Das Stimmenabschreiben verlangt viel Zeit. Mit dem besten Willen ist das, wie Sie sich es denken nicht möglich zu leisten. Ich habe Ihnen die Orchesterstimmen des 1ten Aktes geschickt, die Striche nach der Opernpartitur sind größtentheils gemacht, aber nicht die allerletzten. Eine genaue Revision ist absolut erforderlich. Ich mußte auch die Striche der Operndirektion corrigiren. Ich bin dafür daß Sie die 4 Trinklieder in der Partitur beibehalten sollen, so wie es im Klavierauszug der Fall ist. Überhaupt habe ich in der Partitur wie im Klavierauszug manch Gestrichenes beibehalten müssen, die nur in Wien aus Schonung größtentheils des Tenors gestrichen wurde, was unbedingt schädigende Wirkung verursachte. Ich hoffe den 2ten Akt in Stimmen in 8 Tagen liefern zu können der 3te wird in kürzester Zeit nachher erfolgen. Lieber Herr, das was Sie von mir Alles verlangen kann nicht in so schneller Zeit ausgeführt werden. Sie wünschen das Material für die Bühne, dieses ist aber nicht früher als bis die Kürzungen geschehen sind der Copiatur zu übergeben. So viel kann ich Sie versichern, - daß nur unter den größten Schwierigkeiten Sie den 1ten Akt erhalten konnten. Der 2. u. 3te Akt wird schneller erfolgen Ihr Johann Strauß". [Zusätze:] "Ich selbst habe heute vormittag wie ein Roß gearbeitet um Ihnen den 1ten Akt gleichlautend mit dem Klavierauszug senden zu können. / Würde ich nicht so viele Mühe anwenden, hätten Sie nicht das, was Sie haben. Ich thue mein Möglichstes!! / Ich habe dem Archivar 20 fl Honorar gesendet, damit er gestattet in der Oper Jemanden arbeiten zu lassen". - Fleck am linken Rand der zweiten Seite.

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Bestellnummer 1906-42
€ 3000,-


Suk, Josef, Komponist und Geiger (1874-1935), Schwiegersohn Antonín Dvoráks

Eigh. Brief in tschechischer Sprache mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Benešov bei Prag, 15. 4. 1935. - An die Redaktion des Radiojournals in Prag, die ihn um seine Meinung bezüglich eines festen Engagements des Ondricek-Quartetts für den Prager Rundfunk gebeten hatte. Suk befürwortet die dauerhafte Beschäftigung dieses Kammerensembles wärmstens und sieht sie als künstlerische Notwendigkeit an. - Empfängervermerke mit Rotstift, rückseitiger Farbstrich leicht durchschlagend. Vollständige deutsche Übersetzung liegt bei.

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Bestellnummer 2001-83
€ 300,-


Syrien um 1900

Konvolut von 19 teils nur signierten, teils mit kürzeren oder längeren französischen Texten versehenen Fotopostkarten zumeist von Aleppo oder der Hafenstadt Alexandrette (Iskenderun), teilweise mit folkloristischen Motiven, postalisch gelaufen von Aleppo nach Wien in den Jahren 1901-1903. - Teilweise etwas fleckig oder leicht gebräunt.

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Bestellnummer 2001-84
€ 220,-


Szczypiorski, Andrzej, Schriftsteller (1928-2000)

Farbfoto in Postkartengröße mit rückseitiger eigh. Widmung in deutscher Sprache und Unterschrift, 10. 2. 1995 (irrig für 1996). - Beiliegend maschinschriftliches Begleitschreiben in deutscher Sprache mit gedrucktem Briefkopf und Unterschrift, Warschau 14. 2. 1996, an den Widmungsträger.

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Bestellnummer 2001-85
€ 65,-


Taaffe, Eduard (Graf) von, Staatsmann (1833-1895)

Kanzleischreiben mit blindgeprägtem Kopf "K. k. Minister des Innern" und eigh. schwungvoller Unterschrift, 1 Seite auf Doppelbogen, in-4, Wien, 31. 5. 1891. - An den Oberingenieur Sigmund Gruber im Ministerium des Innern. Mitteilung der Verleihung des Ritterkreuzes des Franz Josef-Ordens "... in Anerkennung Ihrer bei dem Baue des Gerichts- und Gefangenenhauses in Troppau mit Umsicht und Pflichteifer geleisteten erfolgreichen Dienste ...". - Unbedeutende Wisch- und Abklatschspuren.

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Bestellnummer 2001-86
€ 90,-


Tegetthoff, Wilhelm von, Admiral (1827-1871)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, mit blindgeprägtem Monogramm WT, "In See vor Rovigno / Freg[atte] Schwarz[en]b[er]g, 8t. Juni" [1865]. - An den Marinemaler Josef Püttner. "Geehrtester Herr und Freund. Im Namen der beiden Schiffe Schwarzenberg u. Radetzky muß ich Ihnen den wärmsten Dank sagen für die freundliche Erinnerung, in der Sie die Bewohner derselben bewahren, und für das sehr willkommene und werthvolle Andenken an den 9ten Mai 64 mit dem Sie uns alle auf das Freudigste überraschten. Wir lasen alle mit Vergnügen in den Blättern daß Ihr Kunstwerk bei Sr. Majestet und beim großen Publikum allgemeinen Beifall fand und wir hegen nur den Wunsch, daß es uns gegönnt sein möge, Ihnen bald wieder Stoff für ein neues Seeschlachtengemälde zu liefern. Ihrer Frau Gemalin und Ihren lieben jungen Mädchen bitte ich meine besten Empfehlungen und Grüße zu sagen[.] Die vergnügten Stunden, die ich in ihrer Gesellschaft zubrachte und die herzliche u[.] gastliche Aufnahme die ich in Ihrer charmanten Einsiedelei fand, werden mir stets in Erinnerung bleiben. Schade daß Vöslau nicht am Meere liegt, ich würde sehr gerne mitten im Schwimmschulbassin mit der Fregatte vor Anker gehen. - Ich bin aber am Weg nach Triest, gehe dann nach Fiume und bummle bis auf Weiteres im Adriatischen. Nun nochmals meinen besten Dank und zugleich die herzlichsten Grüße von Ihrem hochachtungsvoll Ergebenem Tegetthoff". (Der Zusatz unter dem Namen ist wohl zu lesen als "C[ontre]a[dmiral]"). - Beiliegend ein eigenhändiger Brief des Empfängers an Gräfin Marie Alberti, signiert "J. C. B. Püttner", 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Vöslau (Briefkopf), 30. 7. 1877, mit eigh. Kuvert. "Hochgeborene Gräfin! Aus Ihren freundlichen Zeilen an mich ersah ich daß Sie Autografen sammeln. Da Sie so liebenswürdig waren zu bemerken meinen empfangenen Brief darin einzureihen so erlaube ich mir für dießen höchtst bescheidenen und mich ehrenden Wunsch Ihnen eine Belohnung zu Füßen zu legen und übersende Ihnen einige Autografen aus meinen aufgehobenen Briefen, und hoffe Ihnen geehrte Gräfin eine kleine Freude zu bereiten. No 1 ist ein Brief von Admiral Tegetthoff an mich. ...".

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Bestellnummer 2005-52
€ 4800,-


Tirol

4%ige Schuldverschreibung des Landes Tirol über 5000 Kronen, farblithographierter Doppelbogen, in-4, Innsbruck, 1. 1. 1920. - Mittelbug, hinterer Bogenteil (Tilgungsplan) mit hinterlegtem Randriss. Inliegend Zinskupons für die Jahre 1924-1930.

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Bestellnummer 1902-87
€ 65,-


Tiroler Freiheitskampf - Haspinger, Joachim (1776-1858)

Eigh. Bestätigung einer erhaltenen Zahlung auf kleinem Zettel (6 x 13 cm), ohne Ort, ca. März 1854. - "Joahim Haspinger empfängt für das Monath Maertz 854 50 f. (Gulden) C[onventions]M[ünze]." - Mehrfach gefaltet und etwas fleckig, Bugschäden hinterlegt. - Beiliegend Echtheitsbestätigung des Wiener Antiquars Heinrich Hinterberger vom 20. 12. 1943. Ebenfalls beiliegend die Fälschung eines Haspinger-Briefs an Andreas Hofer.

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Bestellnummer 2003-91
€ 550,-


Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979)

Maschinbrief mit eigh. Unterschrift ("Torberg"), 1 Seite, kl-4, Wien (gedr. Briefkopf), 2. 7. 1958. - An den Dichter Felix Braun. "... Meine Sekretärin berichtete mir von den beschämend freundlichen Worten, die Sie für meine Gedichte gefunden haben. Leider hat sie vergessen, wozu die 'Ballade auf den Tod eines Fußballspielers' das Pendant ist ... ". Äußert sich über eine Auswahl von Gedichten. "... Sie enthält kein einziges von den fünf oder sechs wirklich guten Gedichten, die ich zustandegebracht habe (oder zustande gebracht zu haben glaube). Hoffentlich werden Sie mir rechtgeben, wenn ich Ihnen dann im September das Buch zuschicke. ... Ich selbst werde übermorgen zu einer schon vor meinem Unfall fixierten Kur nach Bad Goisern geschleppt und scheide für die nächsten Wochen aus dem Kreise der zivilisierten Menschheit aus ...".

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Bestellnummer 1802-90
€ 160,-


Trebitsch, Siegfried, Schriftsteller (1869-1956)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2/3 Seite, kl-4, Wien, 12. 4. 1920, gedr. Briefkopf. "Sehr geehrter Herr! Aus vielen Gründen möchte ich nicht über Peter Altenberg schreiben; wenn ich Sie recht verstehe ist Ihnen auch mehr an einem Zeichen gelegen das er gegeben hat, da er noch unter uns war. Der beiliegende Brief wird Ihnen also wohl hoch willkommen sein ich erbitte ihn nach Benützung umgehend zurück! ...". - Zusammen mit kleinem Zeitungsfoto auf Karton montiert.

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Bestellnummer 1705-87
€ 75,-


Tutu, Desmond, Geistlicher und Nobelpreisträger (geb. 1931)

Fotoporträt 17,5 x 13 cm (Aufnahme Paul Weinberg) mit eigh. Widmung und Unterschrift im weißen Unterrand, 18. 1. 1985(?). - "God bless you / Desmond Tutu". - Leichte Klammerspur rechts unten.

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Bestellnummer 1803-88
€ 85,-


Unruh, Hans Victor von, Politiker (1806-1886)

Eigh. Schreiben mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Berlin, 9. 1. 1849. - In Erwartung seiner baldigen Verhaftung an einen Redakteur. "Einliegend übersende ich Ihnen ganz ergebenst meinem gestrigen Versprechen gemäß einen anderen Schluß für meine Schrift, den Sie statt der im Manuscript schließenden Schlußbemerkung drucken lassen wollen, und zwar recht schnell: denn die Nachricht von unserer Verhaftung bestätigt sich. Wahrscheinlich erfolgt diese morgen oder übermorgen, wenn der Criminalsenat in seiner morgenden Sitzung nicht eben sich anders besinnt. Werde ich nicht verhaftet so treffe ich morgen Mittag in Magdeburg ein und besuche Sie. Ergebenst v.Unruh / P.S. Wenn Sie wollen lassen Sie den einliegenden Schluß als Probe in der Faberschen Zeitung abdrucken; ich rate dringend dazu. Die Zeitung nimmt den Artikel unentgeltlich auf." - Bleistiftnotizen von fremder Hand. Mit altem Sammlerumschlag.

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Bestellnummer 1703-92
€ 220,-


Urzidil, Johannes, Schriftsteller (1890-1970)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Prag (gestempelter Briefkopf) oder Glöckelberg im Böhmerwald ("bis 31. August"), um 1936. - (An Paul Eger.) Schlägt das Drama "Rebell in der Arche" des Schweizers Arnold Schwengeler zur Aufführung in Prag vor. "... Das Stück spielt in einem mythischen Milieu, das deshalb gewählt wurde, weil der unverkennbare Zeitbezug so allgemeiner zugänglich gemacht werden kann. Ich stelle mir vor, daß es, - wenn völlig unpathetisch und sachlich gespielt -, einen großen Eindruck machen kann. ... Ich darf mir erlauben, Sie zu bitten, dieses Drama daraufhin zu lesen, ob Sie es in Ihr Repertoire einreihen können. Bei dem notorischen Mangel an guter zeitgenössischer Dramenliteratur wird Ihnen diese Möglichkeit vielleicht sehr willkommen sein. ... Auch aus politischem Gesichtspunkt scheint es mir passend, in Prag einmal das Stück eines Schweizers aufzuführen. Die Prager Aufführung würde in der Schweiz ein bedeutsames Echo haben und die Wechselseitigkeit der beiden demokratischen Kulturen würde vertieft."

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Bestellnummer 2003-92
€ 240,-


Ustinov, Peter, Schauspieler, Autor und Regisseur (1921-2004)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem reproduziertem Farbfoto, eigh. Widmungszeile und Unterschrift (um 1995). - "Für Daniela Berschke Herzlichst P. Ustinov". - Das Foto mit kleinem Farbstrich.

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Bestellnummer 2001-89
€ 55,-


Walter, Bruno, Dirigent (1876-1962)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten, kl-4, Philadelphia (Briefkopf "The Warwick"), ohne Datum (Jänner oder Februar 1947). - An einen Freund über seine kürzlich erschienene Autobiographie. "Lieber verehrter Freund! Ihr herzerwärmender schöner Brief vom 3ten Januar muss eine Weltreise gemacht haben, denn er ist erst vor ein paar Tagen hier in Philadelphia in meine Hände gelangt. Es schmerzt mich zu denken, dass Sie auf eine so liebevolle Botschaft so lange ohne Antwort geblieben sind. Denn sie hat mich wirklich beglückt und ich danke Ihnen von Herzen dafür. Hätte ich's so klar und gut sagen können wie Sie, so hätte ich die Erzählung von meinen Zweifeln und Qualen im Schulkapitel ausführlicher behandelt denn ich stimme natürlich völlig mit dem Sinn Ihrer Darstellung überein. Ich glaubte aber auch in einer Lebensgeschichte tiefere Erörterungen vermeiden zu sollen (nur im Pressburger Kapitel fühlte ich mich dazu gezwungen) und mir schien der Hinweis, dass ich allmählich im Christentum Zuflucht und Geborgenheit fand, die Antwort auf die angedeuteten Fragen zu erhalten. Wie schön wäre es wenn ich hierüber und manches andere, das uns am Herzen liegt, mit Ihnen in Ruhe sprechen könnte! Ich führe in den nächsten Wochen noch ein Wanderleben und werde nur vorübergehend in New York sein. Aber die Woche vom 30ten März bis 5ten April werde ich in New York im Essex House verbringen. Würde es Ihnen passen einen Abend - oder wenn Sie vorziehen - einen Nachmittag - dort mit mir zusammen zu sein? Nochmals Dank für Ihren Brief und die wärmsten Grüsse von Ihrem verehrungsvoll ergebenen Bruno Walter / Post trifft mich am schnellsten und sichersten unter der Adresse: c/o Columbia Concerts Inc., 113 West 57th Street New York 19". - Seitlich gelocht (ohne Textverlust), Empfängervermerk "1947" von fremder Hand.

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Bestellnummer 2003-93
€ 300,-


Wedekind, Frank, Schriftsteller und Schauspieler (1864-1918)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 3/4 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Wien, Hotel Tegetthoff (gedr. Briefkopf), Empfangsvermerk 9. 5. 1914. - An Adolf Weisse, Intendant des Wiener Volkstheaters. "Sehr verehrter Meister! Sie haben die große Liebenswürdigkeit während meiner Anwesenheit in Wien mein Drama 'Musik' spielen zu wollen und lassen mir die Freude zuteil werden, meine Frau und mich zu dieser Vorstellung einzuladen. Empfangen Sie verbindlichsten Dank für Ihr Wohlwollen und die mir zugedachte außerordentliche Freude. Meine Frau und ich freuen uns sehr, Ihre Aufführung von Musik sehen zu können. Mit dankbarem Empfinden las ich seinerzeit die uneingeschränkte hohe Anerkennung, die die gesammte Wiener Kritik Ihrer Inscenierung von 'Musik' zutheil werden ließ. Thatsache ist denn auch, daß das Stück noch an keiner Bühne einen so starken Erfolg aufzuweisen hatte wie am Deutschen Volkstheater. Darf ich Sie ersuchen Ihrer hochverehrten Frau Gemahlin meiner Frau und meine ergebene Empfehlungen übermitteln zu wollen. Mit ergebenem Gruße Ihr Frank Wedekind." - Kleine Wischspuren, geringfügig knittrig.

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Bestellnummer 2001-92
€ 550,-


Werfel, Franz, Schriftsteller (1890-1945)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, gr-8, Wien, ohne Datum (wohl Frühjahr 1918). - An Max Krell. "Sehr geehrter Herr Krell, ich gebe Ihnen gern die Erlaubnis zum Abdruck des Dschin in Ihrer Anthologie. - Es tut mir leid, daß gerade dieses Stück nicht sehr gut ist. - Wenn ich ein besseres kurzes Prosastück in meinen Papieren finde, will ich es Ihnen schicken. Mit sehr ergebenen Grüßen Ihr Franz Werfel / Wien dzt. Hotel Bristol Alt." - Falt- und Wischspuren.

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Bestellnummer 2005-58
€ 750,-


Werner, Oskar, Schauspieler (1922-1984)

Rollenfoto 14 x 10 cm, auf Karton montiert, auf diesem eigenhändig gewidmet "Für Inge / Oskar Werner / 1952."

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Bestellnummer 1902-95
€ 200,-


Wiener Messe AG

Inhaberaktie über 1000 Schilling, guillochierter Farbdruck, Wien, Mai 1958, 21 x 30 cm.

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Bestellnummer 1510-98
€ 30,-


Wiener Messe AG

Inhaberaktie über 200 Schilling, guillochierter Farbdruck, Wien, Mai 1958, 21 x 30 cm.

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Bestellnummer 1510-97
€ 30,-


Wilder, Thornton, Schriftsteller (1897-1975)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Thornton", 2/3 Seite, kl-4, Washington DC, 11. 4. 1943. - "Dear Mrs. Wilkins: ... and with a schoolmasters's professional promptness at seven ...". - Falt- und leichte Knitterspuren, Sammlervermerke in Bleistift.

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Bestellnummer 2005-59
€ 160,-


Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)

Eigh. Albumblatt mit Unterschrift, kl-8, Graz, 19. 3. 1923. - Acht Zeilen aus dem Trauerspiel "Armut": "Hänge hat er schon angehaucht / Südlicher Odem die Schwingen schwer / Flügelt der Wind vom Gebirge her / Und die Gärten erschauern, / Und die Gärten ahnen das Meer, / Bruderpalmen im Sonnenschein, / Blühende Winden und blühenden Wein / Auf göttlich verwitterten Mauern ...". - Mit dreiseitigem Goldschnitt.

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Bestellnummer 2005-60
€ 240,-


Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)

Montierte brauntonige Originalfotographie (Bromsilberabzug) um 1930, vom Fotographen Hermann Brühlmeyer (1892-1966) auf dem Trägerkarton signiert, Bildformat 22 x 17 cm, Gesamtgröße 39,5 x 29,5 cm.

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Bestellnummer 1603-93
€ 110,-


Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)

Porträtpostkarte mit 10 eigh. Zeilen auf der Rückseite und Unterschrift auf der Bildseite, Mödling (Poststempel), 25. 2. 1925. An Regierungsrat Dr. Frey. "Sehr verehrter Herr Dozent! Seit gestern n[ach]m[ittag] von einem grässlichen Hexenschuss befallen, so daß ich kaum gehen kann, werde ich vielleicht morgen Donnerstag noch nicht nach Wien fahren können. Diesfalls bitte ich Sie, meine Absenz zu entschuldigen. Mit den verbindlichsten Grüßen Ihr ganz ergebener Anton Wildgans".

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Bestellnummer 2001-95
€ 75,-


Wilhelm I., deutscher Kaiser, König von Preußen (1797-1888)

Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift "Wilhelm", 1 Seite, in-8, ohne Ort (wohl Berlin), 5. 9. 1872. - Erlass zum Dreikaisertreffen. "Es sollen nicht nur die Pfeiffer zu den Trommeln, sondern auch die Musiker des Infanterie u. Cavaleriez[u)gs in diesen Tagen, weder die russische noch österreichische Volks-Hymne als Märsche blasen." - Rechts oben rot nummeriert, rückseitig Bleistiftvermerk von 1873 und leichter rezenter Schriftabklatsch.

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Bestellnummer 1909-98
€ 750,-


Wilhelm II., letzter deutscher Kaiser (1859-1941)

Gedruckte und geschriebene Urkunde als König von Preußen mit eigh. schwungvoller Unterschrift "Wilhelm R[ex]" und Prägesiegel, 2 1/2 Seiten, in-4, Rohnstock, 20. 9. 1890. - Hauptmannspatent für den Premier-Lieutenant Ernst Freiherr von Troschke vom Infanterie-Regiment von Voigts-Rhetz (3. Hannoverschen) No. 79 und Ernennung zum Kompaniekommandant. - Geringfügig fleckig, minimale Bugschäden.

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Bestellnummer 2001-96
€ 290,-


Wittgenstein, Paul, Pianist (1887-1961)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 1/2 Seiten, kl-4, (Wien), Neuwaldeggerstraße 38, 6. 8. 1919. - Über eine beabsichtigte Schenkung an die Stadt Wien. "Sehr geehrter Herr! Meine Schwester ist so wie ich mit allen Ihren Vorschlägen einverstanden. Was Lage & Ankauf der Gründe, Anlage der einzelnen Gärten & des Kinderspielplatzes betrifft, folgen wir gerne Ihrem auf Einsicht & Erfahrung gestützten Rathe. Nur einige Kleinigkeiten möchte ich noch nachtragen: Da meine Schwester & ich nichts aus Eigenem geben, sondern bloß Testamentsvollstrecker nach meinem verstorbenen Bruder sind, bitten wir, daß unser Namen im Stadtrathe nicht genannt werde, damit es nicht den Anschein erwecke, als wollten wir den Dank für Wohltaten eines Anderen ernten. Es würde vielleicht genügen, wenn dem Stadtrathe mitgetheilt würde: 'Die Erben nach H. Kurt Wittg[enstein]. haben sich entschlossen, den von diesem letztwillig ausgesetzten Betrag der Stadt Wien zum Ankauf von Schrebergärten zu widmen.' Sollten sich bei der Verhandlung mit den betreffenden Grundbesitzern kleinere Differenzen (etwa bis zu 10 Mille) ergeben, bin ich gerne bereit, diese aus Eigenem zu begleichen. (Dieses Letztere bleibt unter uns). Was die Vertheilung der Gründe betrifft, so ist es ja selbstverständlich, daß nur Deutsch Österreicher in Betracht kommen dürfen. Czechen, auch wenn sie hier ansäßig & zuständig sind, sind von vornherein ausgeschlossen, von eingewanderten Galizianern gar nicht zu reden. (Es versteht sich, dass ich hier nur von Leuten czechischer Nationalität rede, die sich der czechischen Sprache als Umgangssprache bedienen, nicht aber von Leuten, die Deutsche sind & bloß zufällig einen böhmischen Namen führen.) Unter sonst gleichen Umständen haben Familien mit Kindern den Vorzug vor Kinderlosen. Was unseren Einfluß auf die Vertheilung der Gründe betrifft, so wäre das vielleicht am Besten so festzulegen, daß die von uns vorgeschlagenen Anwärter eine Art Vorkaufsrecht besitzen, & uns außerdem das Recht zusteht, die Liste der übrigen Anwärter zu überprüfen & solche, die uns nicht würdig erscheinen, auszuschließen. Es ist dies bloß eine prinzipielle Frage; denn bei der allgemeinen Übereinstimmung, die, wie ich dankbar & freudig bemerkt habe, in Allem wesentlichen zwischen uns herrscht, glaube ich nicht, daß zwischen den Vertretern der Gemeinde Wien & unserem Hause in dieser Sache ernste Differenzen entstehen können. Da aber Niemand weiß, welche Parteien & welche Männer noch ans Ruder kommen können, wünsche ich auf alle Fälle uns dieses Recht zu sichern. Beiliegend sende ich das mir gestern überlassene Konzept zurück. Genehmigen Sie, verehrter Herr, den Ausdruck der vorzüglichen Hochachtung Ihres ergebenen Paul Wittgenstein."

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Bestellnummer 2001-97
€ 2400,-


Wolf, Hugo, Komponist (1860-1903)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, kl-8, Wien, 18. 1. 1895, mit eigh. Kuvert. - Ausführliches Schreiben an seinen Freund und Förderer, den Richter und Komponisten Oskar Grohe in Mannheim. "Mein lieber Freund! Ein Wunder, ein Wunder, ein unerhörtes Wunder ist geschehen. Der lang ersehnte Operntext hat sich endlich gefunden; Fix und fertig liegt derselbe vor mir u. ich brenne nur so vor Begierde mich an die musikalische Ausführung zu machen. Sie kennen doch die Novelle "der Dreispitz" von Pedro de Alarcon. Dieselbe ist bei Reclam erschienen. Frau Rosa Mayreder, eine, mir seit Jahren bekannte, geniale Frau, hat das Kunststück fertig gebracht die Novelle in ein äußerst wirkungsvolles Opernbuch umzuwandeln u. sich künstlerisch auf der Höhe des Dichters zu halten. Freund Schalk, dem ich das Buch vorgelesen äußerte sein überschwengliches Entzücken über die außerordentliche Kraft u. Geschicklichkeit der Verfasserin u. meinte, es sei die komische Oper par excellence. ..." Weiters über eine erhoffte finanzielle Unterstützung durch den Freiherrn Franz von Lipperheide. "... In zwei Jahren längstens hoffe ich das Werk vollenden zu können. Mit aller Macht drängt es mich den Wirrsalen meiner jetzigen Verhältnisse zu entfliehen, der mich umgebenden Stickluft zu entweichen, um neue Eindrücke auf mich einwirken zu lassen. Mit Recht schreibt einmal der unglückliche Stauffer-Bern an Peter Halm: 'Lokalwechsel ist sehr gut, merke Dir das. Ist man zu lange an einem Ort, so lullt man sich sachte in eine gewisse Selbstgenügsamkeit ein, zu welcher gute Freunde u. die liebe Faulheit (Geistesfaulheit) das ihrige beitragen.' Wie wahr! ... Partitur u. Klavierauszug des so lange zaudernden Feuerreiters haben Sie wohl schon erhalten? Den Hymnus habe ich nicht verkauft. Schott druckt ihn zwar auf seine Kosten, aber das Eigenthumsrecht hat er nicht erworben. Dieser Tage geht mein Gesuch an den deutschen Kaiser ab, dem das Stück gewidmet werden soll. Ich bin höchst begierig zu erfahren, ob mein Gesuch in Gnaden erledigt wird. Zwei bis drei Wochen werde ich auf den Bescheid wohl warten müssen. Prof. Schmidt in Berlin wird den Hymnus auf Ochsen's Veranlassung aufführen. Und somit: 'Gnade Gott der Sache dein.' Das hätte ich schon in die Partitur des Feuerreiters hinein schreiben sollen. Aber gute Gedanken kommen leider oft zu spät. Herzliche Grüße von Ihrem still getreuen Hugo Wolf." - Vollständige Transkription beiliegend.

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Bestellnummer 2001-98
€ 4800,-


Wolf-Ferrari, Ermanno, Komponist (1876-1948)

Billet mit eigh. Notenzeile, Grußformel und Unterschrift, 7 x 11,5 cm, Venedig, 29. 10. 1909. - 3 Takte aus der 1901 entstandenen Kantate für Sopran, Bariton, Chor und Orchester op. 9 "La vita nuova" mit unterlegtem Text "Tanto gentile tanto onesta pare la donna mia ..."

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Bestellnummer 1806-100
€ 450,-


Wolf-Ferrari, Ermanno, Komponist (1876-1948)

Eigenhändiges Albumblatt mit Unterschrift (aus dem Gästebuch des Ehepaares Baron von Stranz), Altaussee, 24. 12. 1943. "Ricorderò sempre il bel Natale in casa della Baronessa e del Barone v. Strantz al Alt Aussee, dove non ci sono bonbons nè anglesi nè americani ...".

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Bestellnummer 1902-97
€ 275,-


Wolff, Pius Alexander, Schauspieler (1782-1828)

Eigh. Brief an die Hoftheater-Direktion (in Weimar), 1 Seite, gr-8, Weimar, 8. 10. 1812. - "Einer Herzoglichen Hoftheater Directions Commission gnädigst erlassenen Schreiben vom 6.ten zu Folge ist alles berichtigt, was die Contracts Verlängerung zwischen uns bisher verzögern konnte, ich danke hiermit auch für das Letztbewilligte, und bitte mir den neuen Contract zur Unterschrift zu übersenden. Mit der grösten Hochachtung verharrend Einer Herzogl. Hoftheater Directions Commission gehorsamster Diener Wolff." - Etwas gebräunt, kleine Randmängel.

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Bestellnummer 1603-26
€ 480,-


Wunderlich, Fritz, Tenor (1930-1966)

Werbekarte der Plattenfirma Electrola mit eigenhändigem Namenszug im weißen Unterrand, ohne Ort und Datum (um 1965). - Leichte Druckstellen am rechten Rand, die bedruckte Rückseite mit unbedeutender Montagespur.

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Bestellnummer 1909-99
€ 240,-


Wussow, Klausjürgen, Schauspieler (1929-2007)

Kopie eines Typoskripts (A4, 13+1 pp) mit polemischen Gedanken zum zeitgenössischen Theater und insbesondere zur Situation des Wiener Burgtheaters in der Ära Klingenberg, Wien, August 1974 bzw. 9. 9. 1974; dazu angehefteter Maschinbrief mit eigh. Anmerkung und Unterschrift an den Autor, Musiker und Kabarettisten Gerhard Bronner, ohne Ort, 8. 6. 1981. - Eine Ecke des Typoskripts auf zwei Seiten fleckig.

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Bestellnummer 1906-50
€ 300,-


Zita, Kaiserin von Österreich (1892-1989)

Porträtfoto um 1940 mit eigh. Namenszug im weißen Unterrand, 14 x 9 cm, dazu signiertes maschinschriftliches Begleitschreiben ihrer Vertrauten Therese von Kerssenbrock vom 14. 6. 1942 sowie ein handschriftlich beschriebenes Kuvert eines Überbringers. - Das Begleitschreiben auf dünnem Papier und etwas knittrig.

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Bestellnummer 2001-100
€ 550,-


Zucchini, Giovanni, Sänger (1812-1892)

Eigh. vollständiges Musikmanuskript in dekorativem Buntpapierumschlag mit Widmung und Unterschrift am Schluss, 2 1/2 Seiten, quer-gr-8, ohne Ort, 1841. - "Alla Sig[no]ra Cristina Ferretti / Il Carnevale 1841 / Giovanni Zucchini". Walzerkomposition (Allegro molto) für Klavier. - Etwas stockfleckig.

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Bestellnummer 1708-100
€ 370,-