Autographs & Misc.


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Abbado, Claudio, Dirigent (1933-2014)

Privates Porträtfoto mit eigh. Signatur auf der Bildseite (Kugelschreiber), ohne Ort und Datum (um 1980), 15 x 11 cm.

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Order no. 2003-1
€ 75,-


Albich, Siegmund (um 1359-1427), Arzt und Erzbischof von Prag

Bronzemedaille 1969 von M. Knobloch zum 12. Internationalen Rheumatologischen Kongress in Prag. Durchmesser 60 mm. Vorzüglich.

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Order no. 1806-4
€ 40,-


Aldrin, Buzz, astronaut (born 1930)

Inscribed signed photo, NASA official color portrait (reproduction print), no place and date indicated (around 1980), 25 x 20 cm (9.8 x 7.9 in). Text printed on the reverse side. - Slight mark of a paper clip at upper edge.

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Order no. 1909-1
€ 750,-


Altenberg, Peter, Schriftsteller (1859-1919)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, kl-8, ohne Ort und Datum. - An Hugo Greinz. "Lieber Herr Hugo Greinz! Ich danke Ihnen und dem Herren Otto Fischer sehr für Ihr liebenswürdiges Benehmen gegen mich. Ich habe gar nicht gedacht, daß Sie mir gütig gesinnt sind. Ihr Peter Altenberg." - Geringfügig altersfleckig.

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Order no. 2009-1
€ 500,-


Altenberg, Peter, Schriftsteller (1859-1919)

Eigenhändiges Manuskript in Altenbergs typischer Handschrift (ohne Unterschrift) auf Papier des Grabenhotels, 1 Seite, in-4, ohne Ort und Datum (wohl Wien um 1915). - Dialog, überschrieben "Die Vase": "Fräulein Paula, wie ist Das eigentlich, Ihr Freund sagt, er habe überlegt, welche seiner Lieblings-Thon-Vasen er sich eventuell entäußern könne, und Die habe er Ihnen geschenkt?! Ich dächte doch, gerade Die, an der er ganz besonders hängt, müsse er Ihnen schenken!?" - "Mein Herr, was sind Sie von Beruf?!" - "Ich?! Beamter!" - "Dann können Sie unbeschadet Ihres Berufes so etwas riskiren. Mein Freund ist 'Dichter', er hat für die Menschheit zu arbeiten, da könnte ihn der Verlust einer seiner Lieblings-Vasen darin empfindlich stören!" - "Sie verteidigen noch diesen krassen Egoismus?!" - "Ja, Den, der Tausenden zugute kommt!" - "Das hat er Ihnen eingeredet!?" - "Kann man Das Einer einreden außer einer ausgemachten Gans?!" - "Nein, nur Der!" Mit Unterstreichungen und Korrekturen. - Auf dünnem Papier mit Faltspuren. Tintenfleck beim Briefkopf, rechts unten rot numeriert.

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Order no. 2105-3
€ 550,-


Ambrosi, Gustinus, Bildhauer (1893-1975)

Eigh. Widmung "herzlichst Ambrosi / Graz 30. Mai 1937" im weißen Unterrand eines reproduzierten Fotos seiner Skulptur "Die Blüte", 18,5 x 13,5 cm. - Auf Karton montiert. Dazu ein späterer maschinschriftl. Brief Ambrosis mit eigh. Unterschrift, Ort und Datum sowie kleinen Korrekturen, 1 Seite, kl-4, Wien, 9. 10. 1972.

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Order no. 2105-4
€ 100,-


Amélie d'Orléans, Königin von Portugal (1865-1951)

Eigenhändiger Brief mit schwungvoller Unterschrift, 3 Seiten auf Papier mit Trauerrand, kl-8, Château de Bellevue in Le Chesnay bei Versailles (Briefkopf), 8. 11. 1926. - Persönlich gehaltenes Kondolenzschreiben an Monsignore Maxime Caron zum Tod einer nahen Verwandten. "Mon Père, Merci de votre lettre si bonne, et si touchante. ... Je vous dois tant mon Père, comment jamais m'acquitter? ... Et pourtant, c'est bien dans l'épreuve dans la Douleur, que l'affection [et] la sympathie nous sont plus chères. Qui le sait mieux que moi! ... J'irais à vous mon Père, au lieu de vous écrire, si ma voiture n'avait trouvé bon de nécessiter des réparations. Le temps est atroce! ... Votre respectueusement affectionnée, Amélie". - Mit eigenhändigem Briefkuvert (dieses beschädigt).

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Order no. 2102-2
€ 275,-


Andersen, Robin Christian, Maler (1890-1969)

Zwei ausführliche Briefe seines Schwagers Karl Bruha an den Künstler, einer davon auf Briefpapier der "Ausstellung des Sonderbundes deutsch-österreichischer Künstler" in der Kunsthalle Bern (vom 20. Februar bis Ostermontag 1921), zusammen 12 Seiten, quer-8 und kl-4, Oberönz, 18. 1. 1921 und 4. 4. 1921. - Der in der Schweiz lebende Briefschreiber betreute damals die hier ausgestellten Bilder Andersens sowie des mit ihm verschwägerten Malers Anton Faistauer (1887-1930); einzelne Passagen betreffen Familiäres. "Mein lieber Robin! ... Genf ... Bis jetzt habe ich vier Kritiken (Journal de Genève, Neue Zürcher Zeitung, Solothurner Zeitung, Berner Volkszeitung) aufgefischt, einige sind noch ausstehend ... Ob F[aistauers] Bild verkauft ist, weiß ich nicht. ... Von neuen Verkäufen ist noch nichts bekannt. Es ist schlechte Zeit in der Schweiz. Die Kataloge werden mit Hand verbessert vom Sekretariat aus. Druckfehler sind bei allen Gruppen, sogar bei den Schweizern - das diene dir zum Trost. ... Bern ... Damit wird wahrscheinlich nichts. Auf den euch eingeräumten Termin ist am Sonntag eine neue Ausstellung eröffnet worden. Amiet hat sich nicht mehr gemeldet - auch Kieser nicht. In Genf ist am Sonntag Schluß. Ich bin froh. Hoffentlich wird gut abgeräumt und verschlingen die Kosten nicht den Gewinn, den erhofften. Wenn nur nichts verlorengeht bei der ganzen Geschichte! ... F[aistauer] werde ich je ein Exemplar der Kritiken und einen Katalog senden. Diese Zuvorkommenheit begehe ich wegen dem Bild, daß(!) ich ihm nie bezahlen werde. / Was ich machen konnte, habe ich gemacht. Du weißt, daß ich Euch nur im Nebenamt vertrat; und so ist es eine respektable Leistung für vier Wochen. Wenn Bern doch noch zustande kommt, will ich es über mich ergehen lassen, wie ein Walzbruder einen Wolkenbruch ..." (Brief vom 18. 1. 1921). / "Mein lieber Bruder Robin! ... Nun ist die Ausstellung zu Ende. Materiell ist das Resultat ganz negativ. Hingegen war der moralische Erfolg größer wie in Winterthur und Genf. Das(!) nichts verkauft wurde ist nicht meine Schuld. Es wurde viel intrigiert und dagegen war nicht anzukämpfen. ... Es tut mir leid, daß ich den Check auf 1 Million Kronen, den zu senden ich nach der Ausstellung imstande zu sein glaubte, nicht senden kann. Und jetzt zum Schluß wird noch die ganze Sache mit Bern, die sich ganz glatt abgewickelt hatte, verdorben. Faistauer sendet komischerweise das Geld nicht, für welches ich Bürgschaft geleistet ... Ich schreibe heute noch an Faistauer, daß er umgehend an Dr. Kieser das Geld senden soll. Es ist doch lächerlich, es wurde ja zu diesem Zwecke gesandt. Seit Faistauer das Geld hat, schreibt er mir nicht mehr ... Ich bin durch sein Verhalten sehr beleidigt, vor allem weil ich annehmen muß, daß er durch die Kritiken, in denen er nicht als Herrgott gerühmt wurde ... verstimmt ist; er ... sitzt auf den 900 Franken, als ob es seine Bruteier wären. Unterdessen gehört nicht ein Centimes davon ihm. So eine dreckige Geldgier ist mir unbegreiflich ..." (Brief vom 4. 4. 1921). - Ausführlichere Transkription beiliegend; die Identifizierung des undeutlich signierenden Briefschreibers ist Herrn Dr. Franz Smola (Österreichische Galerie Belvedere) zu verdanken.

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Order no. 1803-6
€ 450,-


Anouilh, Jean, Dramatiker (1910-1987)

Blatt mit eigh. Widmung für den österr. Schauspieler Erik Frey (1908-1988) und Unterschrift, 1 Seite, kl-4, [Wien], 26. 3. 1964. "Pour Erik Frey qui ferait - comme moi - le plus beau metier du monde - si c'en était un. Le jour de la bataille sympathiqement Jean Anouilh." - Faltspuren.

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Order no. 1606-3
€ 220,-


Antiphonary

Fragment of a Latin manuscript dating from around 1500 on parchment, 4 pages on double sheet (fol. 95 and 96), 57 x 42 cm (22.4 x 16.5 in); text in black and red rotunda with numerous finely drawn initials in red and blue, on the last page additionally square-shaped neumes on three- and four-lined staves. - Minimally fingerstained, the parchment with the usual natural flaws and a few tiny holes, some corrections in the text; overall very well preserved and fresh in color.

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Order no. 2001-3
€ 650,-


Armstrong, Neil A., astronaut (1930-2012)

Inscribed signed photo, NASA official color portrait (reproduction print), no place and date indicated (May 1978), 25 x 20 cm (9.8 x 7.9 in). - Inscription with felt-tip pen; two slight marks of paper clips at upper edge. - Enclosed an unsigned first-day envelope from 1969 and a typewritten letter from Armstrong's secretary Elaine Moore referring to both pieces.

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Order no. 1909-7
€ 1450,-


Arthaber, Rudolf von, Industrieller und Kunstmäzen (1795-1867)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, kl-4, Wien, 9. 3. 1842, mit eigh. Adresse und Siegel. - An Carl H. Kob in Leipzig. "Verehrter Freund! Sehr erfreut hat mich Ihr w[ert]h[es] v. 22[.] v[origen] M[onaths], denn es brachte mir die Nachricht Ihres und der w[ert]h[en] Ihrigen Wohlbefindens, u. ich werde mich sehr gern Ihrem Auftrage unterziehen. Nur muss ich Sie ersuchen mir einige Zeit zu gönnen, da man bey den Herren, die ich größtentheils persönlich kenne, wenn man nicht selbst sie besucht, nicht leicht etwas mehr als eine bloße Unterschrift erhält. Verlassen Sie sich darauf, ich werde mir die Sache angelegen seyn lassen, aber Zeit gönnen Sie mir. Indem ich Sie ersuche Ihrer lieben Frau und Familie mich bestens zu empfehlen, habe ich das Vergnügen, Sie herzlich zu grüßen und mit aller Achtung zu seyn Ihr Ergebener Arthaber". - Adressblatt mit Poststempeln und Empfängervermerken.

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Order no. 2003-4
€ 175,-


Autographenfächer

Mit Band durchzogener 18teiliger Holzfächer mit insgesamt 30 Unterschriften zumeist von österreichischen oder deutschen Künstlern (darunter Otto Wagner) in Tinte oder Bleistift, um 1906/1908, Dm. 23,5 cm. - Tragbügel fehlt, sonst wohlerhalten.

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Order no. 1705-3
€ 1450,-


Bartók, Béla, Komponist (1881-1945)

Kleines Albumblatt mit eigh. Namenszug, zusammen mit reproduziertem Fotoporträt (11 x 9 cm) unter Passepartout montiert.

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Order no. 1710-7
€ 550,-


Basil, Otto, Schriftsteller (1901-1983)

Maschinbrief mit Unterschrift und eigh. Korrekturen, 1 Seite, in-4, Wien (Briefkopf Verlag Erwin Müller), 1. 6. 1946. - (An Karl Anton Klammer.) "... Dieser Tage hatte ich wieder einmal ihren Villon zur Hand. Ich habe mich an den schönen kräftigen Versen sehr delektiert. Da kann so ein armseliger Löpelmann - von uns seinerzeit beharrlich (ob seiner Frechheit und Schnoddrigkeit) Rotz-Löpelmann genannt - nicht mit!!"

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Order no. 1510-4
€ 120,-


Bauernfeld, Eduard von, Schriftsteller (1802-1890)

Eigh. Albumblatt mit zweizeiligem Spruch und Unterschrift, 1 Seite, quer-kl-8, ohne Ort und Datum. "Sagst du zum schönen Augenblick: "Verweile" - / Du mahnst vergebens! Er hat Eile." - Rückseitig leichte Montagespuren.

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Order no. 1802-7
€ 120,-


Bergman, Ingmar, Drehbuchautor und Regisseur (1918-2007)

Maschinbrief in englischer Sprache an die deutsch-französische Filmhistorikerin und Filmkritikerin Lotte Eisner in Neuilly-sur-Seine, 1/2 Seite, kl-4, Färö, 12. 8. 1976. Hofft Eisner irgendwann in Paris zu treffen. "... my wife and I have now moved to Munich where I intend to work with film and theater. Paris is not too far away so perhaps we could meet someday ...". - Beiliegend zugehöriges Briefkuvert sowie ein Telegramm Bergmans an Eisner.

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Order no. 1802-10
€ 450,-


Bernhardt, Sarah, Schauspielerin (1844-1923)

Porträtfotographie von Nadar. Albuminabzug im Kabinettformat (14,4 x 10,5 cm) auf bedrucktem Karton, Paris um 1882. - Der Karton unten beschnitten (vorderseitig Verlust der Atelierangabe), rückseitig die volle Adresse Nadars; minimale Eck- und Randmängel, rückseitig spätere Sammlerbeschriftung.

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Order no. 2105-13
€ 240,-


Billinger, Richard, Schriftsteller (1890-1965)

Eigenhändiges Gedicht "Der Athlet (Für Gerhart Hauptmann)" mit Unterschrift "Richard Billinger" und Kreuzchen, 3/4 Seite auf Transparentpapier, kl-4, ohne Ort, (1932). - Zwei Strophen mit insgesamt 9 Zeilen. "Ich bau am Leib mit milder Hand, / ich bin ein Kind und lerne. / Schon längst verfault ist mein Gewand. / Ich wuchs aus frommer Bürger Land / tiefein in alle Sterne. // Ich schreite sacht. Die Sohle glänzt. / Ich heb mich still von hinnen. / Und Ruhm, so eitel Stirnen kränzt, / will ich nicht nicht mehr gewinnen." - Leichte Faltspuren und geringfügig knittrig.

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Order no. 2105-14
€ 220,-


Billinger, Richard, Schriftsteller (1890-1965)

"Schloß Mirakel. Lustspiel in drei Akten." Eigh. Manuskript mit Initialen "RB" am Kopf der 1. Seite, insgesamt 57 einseitig beschriebene Blätter (Titel+20+25+10 pp), kl-4, ohne Ort und Datum (um 1960). - Das Stück spielt in der Gegenwart in Wien und auf Schloss Watzenstein. An Personen treten auf: "Alois Steinhögl, Bürgermeister von Watzenstein / Ferdinand (Ferry) Wullroß, deren junger Freund / Lina, Vertraute der Hofratswitwe / Karl Rader, Ingenieur / Anna Duftschmid, eine Gutsbesitzerin, entfernte Verwandte Raders / Pimpi, deren achtjähriger Sohn, ein Lausbub / Frau Elfride Nutsch, Private aus Linz / Lilly Agraser, Professorsgattin / Rudolf (Rudi) Bangl, Forstadjunkt" sowie der Dorfkaufmann Felix Kronberger (im Personenverzeichnis ausgelassen). Die Szenenbeschreibung für den 1. Akt lautet: "Der Salon der Hofratswitwe. Wegen der drückenden Sommerschwüle sind die Jalusien geschlossen. Ererbter Kram prunkt. Als besondrer Zimmerschmuck hängt vor einer roten Sammetunterlag[e] eine Zither an der Wand. Das Klavier als Salonmöbel ist mit einem farbenprächtigen Teppich bedeckt. Das mächtige Photoporträt des verstorbenen Hofrates prangt im Goldrahmen an der Wand. Etliche, abgesessene Lederstühle umreihen ein rundes Perlenmuttertischchen." - Einige wenige Seiten etwas fleckig, einzelne kleine Wischspuren.

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Order no. 1906-4
€ 1650,-


Björling, Jussi, Tenor (1911-1960)

Porträtpostkarte (Originalfotographie mit Atelier-Blindstempel) mit eigh. Namenszug im weißen Unterrand, (Wien), 20. 3. 1937. - Foto mit Papierbruch im oberen Teil und kleineren Oberflächenmängeln, leichte Wischspur beim Datum, rückseitig etwas angeschmutzt.

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Order no. 2003-7
€ 1200,-


Blacher, Boris, Komponist (1903-1975)

Eigh. unsigniertes Musikmanuskript mit zwei Klavierskizzen zu einem Bühnenwerk, 2 Seiten auf Notenpapier, in-4. - Kleiner Randeinriss unterlegt.

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Order no. 1802-13
€ 440,-


Blei, Franz, Schriftsteller (1871-1942)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 3/4 Seite, kl-4, München (Briefkopf "Redaktion der Insel"), 24. 4. 1902. - (An den Offizier und Übersetzer Karl Anton Klammer.) - "Sehr geehrter Herr, Es thut mir sehr leid, Ihnen die Maeterlincks zurückschicken zu müssen, da das Material zu den[!] laufenden Jahrgang der 'Insel' komplet und die Aussicht ihres Weitererscheinens vorläufig ungewiss ist. Ein 'Kinderlied' von Ihnen will ich im Juniheft bringen. Ihr ganz ergebener Dr. F. Blei". - Der gedruckte Briefkopf handschriftlich korrigiert.

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Order no. 2102-13
€ 370,-


Böhm, Karl, Dirigent (1894-1981)

Unsigniertes Fotoporträt um 1955, 24 x 18 cm.

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Order no. 1601-10
€ 55,-


Boehringer, Robert, Lyriker, Publizist und Unternehmer (1884-1974)

Eigh. Brief mit vertraulicher Unterschrift "Dein Bogett", 1 1/4 Seiten, in-4, Genf, 6. 4. 1970. - Familiär gehaltener Privatbrief zur Übersendung von Hofmannsthals "Theater in Versen" anlässlich eines Geburtstags.

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Order no. 1710-10
€ 65,-


Borris, Siegfried, Komponist (1906-1987)

Porträtfoto 23 x 18 cm (Aufn. Fritz Eschen, Berlin) mit eigh. Widmung und Unterschrift auf der Rückseite, Berlin, 30. 8. 1968.

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Order no. 1802-14
€ 55,-


Boulez, Pierre, Komponist und Dirigent (1925-2016)

Farbiges Porträtfoto mit eigh. Unterschrift auf der Bildseite, 18 x 13 cm.

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Order no. 1708-11
€ 125,-


Braun, Felix, Dichter (1885-1973)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift an den Lyriker Max Egon von Platen, 4 Seiten, in-8, London 12. 6. 1948. - "Verehrter Graf Platen! Verzeihen Sie den späten Dank für das mich so auszeichnende Geschenk Ihrer Gedichte. Es kam aber erst vor einigen Tagen bei mir an. So lange war es in Wien zurück geblieben. Nun habe ich es gelesen und wieder gelesen. Und ich werde oft zu diesem edlen Buch zurück kehren. Wenn Sie es mir erlauben, würde ich sagen, daß ich diese Gedichte verstehe. Und zwar so sehr, daß ich mir den Dichter in der Stunde vorstellen kann, da er sich nieder beugt, sie aufzuzeichnen. Einsamkeit ist um ihre Musik, die der des Quellenlaufs gleicht. ... Ich liebe eine Lyrik wie die Ihre. Sie tönt einem von selbst entgegen. Man muß sich nicht anstrengen, sie zu empfangen, und ihre Trauer verdüstert dem Leser das Herz nie. Mehr als ein Kunstwerk ist dieses Buch. Was es vom Leben enthält, zeigt, wie Leben in Poesie verwandelt werden kann. ... Ich bin Ihnen einmal in einem Haus auf der Landstraße, in das Erwin Ringer mich einführte, begegnet. ... Wenn ich im Spätsomme nach Wien komme, sehe ich Sie vielleicht wieder. ...". - Zwei Zensurstempel.

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Order no. 1810-12
€ 160,-


Braun, Wernher von, Raketeningenieur und Raumfahrtpionier (1912-1977)

Großes farbiges Fotoporträt mit eigenhändigem Namenszug auf der Bildseite, ohne Ort und Datum (um 1970), 25,5 x 20,5 cm.

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Order no. 2007-6
€ 550,-


Callas, Maria, Sängerin (1923-1977)

Rollenfoto als "Anna Bolena" in Gaetano Donizettis gleichnamiger Oper, zusammen mit Cesare Siepi (1923-2010) als Enrico VIII, 15 x 10,5 cm, von beiden Künstlern im weißen Unterrand signiert "Maria Callas 1970" (Tintenstift) und "Cesare Siepi" (Kugelschreiber).

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Order no. 2001-12
€ 850,-


Cardenal, Ernesto, Dichter und Politiker (1925-2020)

Reproduziertes Fotoporträt in Postkartengröße mit eigh. bildseitiger Widmung und Unterschrift, ohne Ort und Datum (um 1990). - "Para Wolfgang. Ernesto Cardenal".

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Order no. 2003-9
€ 100,-


Chelius, Oscar von, Offizier und Komponist (1859-1923)

Eigenhändiges Musikmanuskript mit Unterschrift, quer-4 (Notenpapier), Corfu/Achilleion, April 1914. - Beginn des Liedes "Aveläuten" (nach Text von Ernst Zahn) mit Klavierbegleitung. - Leichte Faltspur.

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Order no. 2009-7
€ 370,-


Conrad von Hötzendorf, Franz Graf, Feldmarschall (1852-1925)

Eigh. Briefkarte mit Unterschrift, 2 Seiten, quer-12, mit Trauerrand, ohne Ort, 3. 2. 1915. - (An seinen Freund Paul Schulz, damals Vizepräsident des Rechnungshofs, später Abgeordneter im Herrenhaus.) "Hochverehrter Freund! Herzlichst Dank für Deine freundlichen Zeilen; - selbstverständlich steht der Reise der Gräfin nichts entgegen und habe ich Auftrag gegeben, daß alles Erforderliche vorgesehen wird. - Die betreffenden Documente (: Fahrlegitimation, Reiseroute et[c.] et[c.]) werden von hier an Dich gesendet werden; - erwünscht wäre telegrafische Bekanntgabe des Abreisetages, damit ein Coupé sicher gestellt werden kann. - Sorge, Ärger, Mangel an Zeit hinde[r]n mich Dir länger zu schreiben, - hoffentlich komme ich aber doch bald zu einem freieren Moment für einen längeren Brief. - Mit herzlichem Gruß Dein aufrichtig ergebener Conrad F[eld]m[arschall]".

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Order no. 1903-10
€ 300,-


Cuvier, Georges, Naturforscher (1769-1832)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-4, Paris (gedruckter Briefkopf der "Université Imperiale"), 17. 5. 1809, mit Adressblatt von fremder Hand. - An Pierre-Paul Royer-Collard, "inspecteur general". "Monsieur et cher confrère, Je suis bien coupable envers vous, et c'est pour avoir voulu reparer mes torts que je les ai aggravés; je désirais aller vous remercier moi même du présent beaucoup trop magnifique que vous m'avez fait; je désirais encore vous porter quelques tributs bien peu dignes de vous être offerts; la vie surchargé de travail que je mène depuis quelque temps ne m[']a pas laissé un instant pour m'acquitter de ce double devoir; permettez moi du moins de vous exprimer mes regrets ... en attendant l'hommage de ma reconnaissance et de la haute consideration si bien due à vos talents et à vos travaux. G. Cuvier". - Leichte Altersspuren, kleiner Ausriss durch Siegelöffnung.

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Order no. 2003-13
€ 480,-


Daun, Leopold Graf von, österr. Feldmarschall (1705-1766)

Schreiben des Hofkriegsrates mit eigenhändiger Unterschrift und kleinem papiergedecktem Siegel, 1 1/2 Seiten und Adressblatt, in-4 (Faltbogen), Wien, 2. 12. 1765. - An Generalfeldzeugmeister Ferdinand Philipp Graf von Harsch über die Erneuerung der Wohnungen für die Artilleristen in Kaschau. Mitgeteilt wird der "... Bericht des Hungarischen General Commando, die von der königl: Freystadt Caschau ehedessen anverlangten Untersuchungs-Commißion deren in dem dasigen zeüg- und Gieß Hauß vorhandenen, und für die Artilleristen gewidmeten quartiers nunmehro in Beyseyn allferthiger Commissarien vorgenohmen, und bey gelegenheit dieser Visitation darin nicht allein kein wohnbares quartier für gedachte artilleristen, sondern noch das Gebäude selbst in solch elend- und Baufälligen zustand befunden worden seyn, daß selbiges, ohnerachtet der bishero darin beschehnen Unterstützung, bey noch länger verweilenden gründlichen reparirung der gänzliche Einsturtz drohete. ... Also wird dem Herrn General Feldzeugmeister dieser Umstand zu dem Ende hiemit erinneret, damit auf die bald thunlichste Vorkehrung deren hierzu dienlichen Maaßnehmungen der ernstliche Bedacht genommen werden möge; Demselben anbey zu angenehmer Freundschaffts Erweisung willig und beflissen verbleibend; L. G. v. Daun". Gegenzeichnung durch Kanzleidirektor Theodor Ritter von Thoren. - Expedierungs- und Registraturvermerke, hinteres Blatt mit Fehlstellen durch Siegelausriss.

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Order no. 2009-8
€ 370,-


Dayan, Yael, Schriftstellerin u. Politikerin (geb. 1939), Tochter von General Moshe Dayan.

Albumblatt in Postkartengröße mit eigh. 3 Zeilen und Unterschrift, um 1975. - Sammlervermerke.

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Order no. 1603-16
€ 30,-


Díaz, Porfirio, General und Politiker (1830-1915)

Diktatbrief in spanischer Sprache mit Initialen in Golddruck und eigh. Unterschrift, 1 1/2 Seiten auf Doppelblatt, kl-4, México, 9. 11. 1899. - An Barbara Frances Stuart, Gattin des Chefingenieurs der in Konkurs gegangenen Mexican Southeastern Railroad Company. Sagt ihr die Weiterleitung von Informationen zu, die ihren von Gläubigern und der Justiz verfolgten Mann entlasten sollen. "... que es lo unico que puedo hacer ...". - Mit montiertem Kuvert; die zweite Seite etwas fleckig, die dritte (leere) Seite mit Montagespuren, auf der vierten Seite eine zeitgenössische handschriftliche englische Übersetzung aufgeklebt; angeheftet das vierseitige englische Briefkonzept von Barbara Frances Stuart mit ausführlicher Darstellung der Angelegenheit.

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Order no. 2003-14
€ 320,-


Dollfuß, Engelbert, Politiker (1892-1934)

Lichtdruck nach Fotoporträt (Atelier Knozer, Wien-Baden) mit faksimilierter Widmung im Unterrand, um 1933, Bildformat 30 x 23,5 cm. - Auf Trägerkarton aufgewalzt (dieser mit kl. Randmängeln), etwas altersfleckig.

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Order no. 1708-17
€ 240,-


Dor, Milo, Schriftsteller (1923-2005)

Porträtpostkarte mit eigh. Widmung und Unterschrift, Wien, 10. 12. 1977.

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Order no. 1510-17
€ 48,-


Dostal, Nico, Komponist (1895-1981)

Porträtfotografie auf geprägtem Karton (Brustbild mit Zigarre, 15 x 10,5 cm) mit eigh. Notenzeile, Widmung und Unterschrift auf dem Untersatzkarton (Gesamtgröße 31,5 x 21 cm), Salzburg, Oktober 1971. - 6 Takte "Heimatland!" aus der Operette "Monika" (Uraufführung 1937, verfilmt 1939 unter dem Titel "Heimatland"). - Beiliegend eigh. Kuvert.

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Order no. 1708-18
€ 200,-


Duncan, Isadora, Tänzerin und Choreographin (1877-1927)

Unsignierte Porträtpostkarte des Weltpostvereins (ungelaufen), um 1900. - Dreiviertelfigur sitzend in antikisierender Tunika.

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Order no. 1703-23
€ 100,-


Einem, Gottfried von, Komponist (1918-1996)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, quer-kl-4, New York, ohne Datum (wohl 1953). - An den Dirigenten Efrem Kurtz. "Dear Mr. Kurtz, you will remember to have told me on 57th street to be interested in performing my 'Capriccio', which you undoubtedly liked in the interpretation given by Maestro Mitropoulos. Now I am sure that also you will give it a just as masterful if different interpretation. It would be a special treat for me to be notified during my European travels of a performance of yours and the ensuing good writeups. As you know I am always most grateful and pleased if renown[ed] conductors are not only interested but also active in and for my works. With best and sincerest wishes for your Season most sincerely yours Gottfried Einem." - Falt- und leichte Knitterspuren.

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Order no. 2009-11
€ 220,-


Ennemoser, Joseph, Arzt und Magnetiseur (1787-1854)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten (eng beschrieben), gr-8, Bonn, 26. 10. 1819. - Berichtet einem Freund ausführlich über seine Fahrt nach Bonn, wohin er als außerordentlicher Professor berufen wurde (die Ernennung zum Ordinarius folgte 1827). Die teils per Kutsche, teils zu Schiff zurückgelegte Reise führte (vermutlich von Berlin aus) über Wittenberg, Leipzig, Zeitz, Gera, Schleiz, Lobenstein, Nordhalben, Bamberg, Forchheim, Erlangen, Nürnberg, Würzburg, Aschaffenburg, Offenbach, Frankfurt, Mainz und Boppard. Ennemoser schreibt in teils blumiger, teils launiger Sprache über originelle Begegnungen, Schwierigkeiten bei der Quartierbeschaffung, die Bonner Studenten etc. An Persönlichkeiten namentlich genannt werden unter anderem der Arzt und Schriftsteller David Ferdinand Koreff (1783-1851), der Arzt und Botaniker Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck (1776-1858) sowie der Arzt und Philosoph Karl Joseph Hieronymus Windischmann (1775-1839), die alle so wie Ennemoser Anhänger der damals populären Naturphilosophie waren. Ennemoser selbst stammte aus Südtirol, schloss sich im Tiroler Volksaufstand Andreas Hofer als Geheimschreiber an, kämpfte in den Freiheitskriegen im Lützowschen Freicorps gegen Napoleon und promovierte 1816 in Berlin zum Doktor der Medizin. Er lehrte Anthropologie, physische Heilkunde und Pathologie und wurde "einer der extremsten Vertreter jener aus der Naturphilosophie erwachsenen mystischen Richtung in den Naturwissenschaften, deren Blüthe sich in der praktischen Heilkunde als 'thierischer Magnetismus' und 'Mesmerismus' entfaltet hat, und die nach dieser Richtung hin gerade in Berlin und Bonn, den Aufenthaltsorten Ennemoser's, einen sehr fruchtbaren Boden gefunden hatte" (ADB 6, 150). Später war er in Innsbruck und zuletzt in München als praktischer Arzt tätig. Ennemoser verfasste zahlreiche Schriften über den Mesmerismus, gilt aber auch als Vorkämpfer des entwicklungsgeschichtlichen Denkens in der Medizin und setzte sich für eine humanen Behandlung der psychisch Kranken ein. - Vollständige Transkription des Briefes siehe unten; Autographen Ennemosers sind selten.

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Order no. 1909-19
€ 2400,-


Eugen von Savoyen, Feldherr und Staatsmann (1663-1736)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, Blessy (Arr. Béthune, Dép. Pas-de-Calais), 28. 9. 1710. - Inhaltsreiches Schreiben aus dem Spanischen Erbfolgekrieg an eine Exzellenz aus Wien, deren Rückkehr dringend erwartet wird, mit Erwähnung des ersten Duke of Marlborough (John Churchill) und einer Stellungname zu neuen Friedensverhandlungen. "jay receu hier la lettre de S[on] E[xcellence] du 10 ainsi une poste plus tard que les autres. je suis ravi que son rétour soit sur ce n'ést pas tout il faut qu'elle soit icy avant la fin d'octobre estant absolument necessaire que le duc de marlborough et moy puissions vous parler avant nostre depart la victoires despagne et lestat des affaires de ces pays ne laissant presque pas douter que cette hyver ne soit une des plus turbulente quil y aye eue pour les negotiations et vous scavé par experience que si on ne peut pas arrester entierement cequi pourroit estre contraire au service du maistre aumoins on leurs fait faire beaucoup plus de reflexions et suspendre souvent les resolutions precipités quil seroient capables de prendre dans les premiers mouvements soit de crainte ou d'enuie de la paix sans considerer que tout le monde la souhaite bonne mais qu'une mauvaise est pire que la guerre ne pouvant pas durer. jay veu la lettre qu'on repond a l'estat et je la trouve bien, les affaires d'engleterre vont de pis en pis nous en parleront a vostre retour celleicy serat la dernierre esperant mesme qu'elle ne vous trouverat plus a vienne; a vostre retour nous parlerons aussi de ceque vous me mandé des affaires de la cour et je suis de S[on] E[xcellence] tres humble et tres obeissant serviteur Eugen de Savoye".

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Order no. 1903-13
€ 6800,-


Faistauer, Anton, Maler und Graphiker (1887-1930)

Blatt mit 4 kleinen Federzeichnungen und zugehörigem eigh. Text (in etwas flüchtiger Schrift), 1 Seite, 30 x 12 cm, ohne Ort und Datum (um 1925). "So will ich jetzt die Christl malen. Sich irgendwie die Haar richtend u. will mich freuen auf das Hinaufrichten[.] Die runden Arme, die aus der Brust heraus wachsen ganz rund u. fest gedrechselt mit festen Gelenken mit einem schönen Kopf beschäftigt[.] Ich will die Ähnlichkeit meiden u. nur ihr rundes Kinn u. die weißen Augenhöhlen will ich treffen mit dem rund gewalzten Hals, der so merkwürdig an den den(!) Kopf gereiht ist wie eine Perle an die andere. Da[s] mag schon schön werden u. ich will glücklich sein wenn ich [es] zuweg bringe. Das Seidenkleid will ich beibehalten wie im ersten Bild, da es so schön manchesmal das Fleisch durchdringen läßt. Eine Form so schön bringts das war so mit dem ersten Bild, daß ein Arm so schön aus der Seide glitt mit seinen schwachen Reflexen des rosigen Fleisches." - Oberer Rand mit kleinen Mängeln.

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Order no. 1802-27
€ 1100,-


Faraday, Michael, Physiker und Chemiker (1791-1867)

Eigh. Billet mit Unterschrift, 1 Seite, in-16, (London), R[oyal] Institution 1839. "Admit the Rev.d ... and Mr. Young to my Lecture / M. Faraday". - Eckausschnitt unterlegt.

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Order no. 2003-19
€ 400,-


Ferdinand Karl d'Este, Erzherzog von Österreich (1781-1850)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1/2 Seite, in-8, ohne Ort und Datum (1847). - "Liebster Fürst, mit vielen[!] Dank stelle ich Ihnen die mir mitgetheilte interessante Anlage zurück. - Wir sind alle sehr betroffen über den so unerwarteten Tod des so guten, und hoffnungsvollen E[rz]H[erzog] Friedrich - dieses so traurige Ereigniß verspäte[!] um einige Tage die Abreiße nach Mähren von meinem Neffen Ferdinand, mit seiner jungen Frau / Eh. Ferdinand". - Im unbeschriebenen Teil etwas fleckig.

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Order no. 2009-16
€ 240,-


Fey, Emil, Politiker (1886-1938)

Maschinbrief mit eigenhändiger Unterschrift "Fey" und gedrucktem Briefkopf als Bundesminister, Generalstaatskommissär und Major der Reserve, 1 1/4 Seiten, gr-8, Wien, 17. 10. 1935. - An eine Sekretärin. "... Aus Anlass meines Scheidens als Bundesminister und Generalstaatskommissar, ist es mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen noch einmal ... für Ihre mir während meiner Amtstätigkeit geleisteten ausgezeichneten Dienste den aufrichtigsten Dank und vollste Anerkennung auszusprechen ...". - Minimal knittrig.

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Order no. 1902-18
€ 145,-


Fischer, Ludwig Hans, Maler (1848-1915)

Eigenhändige Postkarte mit farbiger Federzeichnung (Selbstporträt des Künstlers am Meeresufer) und zwei eigh. Zeilen, monogrammiert LHF, Ragusa / Hotel Lacroma 8. 5. 1900, mit eigh. Adresse. - An Rosa von Gerold in Wien. "Wenn doch dieses weite Meer / Lauter Vino d'Asti wär!" - Poststempel etwas durchschlagend, Anschriftsseite mit leichten Montagespuren.

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Order no. 2105-26
€ 175,-


Fleta, Miguel, Tenor (1897-1938)

Porträtpostkarte mit eigh. Unterschrift auf der Bildseite, o. O. u. D. (wohl um 1926). - Unbedeutende kleine Eckmängel.

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Order no. 1606-25
€ 220,-


Flotow, Friedrich von, Komponist (1812-1883)

Eigenhändiges musikalisches Albumblatt mit Notenzeile und Unterschrift, 1 Seite, quer-8, Wien, 7. 2. 1847. - 4 Takte aus dem 2. Akt seiner Oper "Alessandro Stradella": "Tief in den Abruzzen, da lauert im Moos". Links unten biographische Notiz von fremder Hand.

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Order no. 2005-17
€ 850,-


Fortner, Wolfgang, Komponist (1907-1987)

Eigh. Notenzitat mit Unterschrift auf Notenpapier, quer-kl-8, 1984. "Bluthochzeit 1. Akt. 1. Bild" (3 Takte). - Leichte Faltspur.

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Order no. 2003-20
€ 140,-


Foucauld, Charles de, Forscher, Offizier und Eremit (1858-1916)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift und einem Herz mit Kreuz zwischen JESUS und CARITAS bzw. neben JESUS am Beginn jeder Seite, 2 Seiten, kl-8, "en route, entre Beni Abbes & Insalah", 5. 1. 1907. - An den Ordensgeistlichen Maxime Caron. "Mon Très Vénéré Père / excusez ce mauvais morceau de papier. Je vous écris au soir d'une étape du fond d'un gourbi d'où je repartirai avant le lever du soleil. Merci mille fois de votre lettre de décembre & des 50 images ; je suis aussi reconnaissant que touché que vous teniez à m'en faire le cadeau ; merci de tout mon coeur. Merci aussi d'avance de la photographie annoncée de l'aquarelle de la basilique de JESUS adolescent ; je ne puis dire quelle joie j'aurai à la recevoir. Que le COEUR de JESUS arrange toutes choses pour que ce bon prêtre de Paris & votre petit Louis de Gonzague fassent l'un & l'autre la volonté du Céleste Bienaimé quelle qu'elle soit. Si c'est Sa volonté qu'ils partagent un jour ma vie, je L'en bénirai ; s'Il ne le veut pas, que Sa volonté se fasse ! Je repars pour le Sud. Mon adresse est toujours: Ch. de F., à Beni Abbès. Quelles douleurs en France ! Je prie avec vous pour les âmes de notre pauvre pays ; je prie aussi pour vous, pour vos chers jeunes gens, pour votre basilique de JESUS adolescent. Daignez aussi prier pour moi, pour les Musulmans, les Africains, pour cette Algérie & ce Maroc. Croyez-moi, mon très vénéré Père, votre très respectueux & reconnaissant serviteur religieusement dévoué in CORDE JESU Fr[ère] Ch[arles] de Jesus / COR JESU sacratiss[imum] adveniat Regnum Tuum !" - Gebräunt und minimal knittrig, Farbstriche auf erster Seite; vollständige Übersetzung beiliegend.

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Order no. 2105-29
€ 1600,-


Franz Joseph, Kaiser von Österreich (1830-1916)

Dienstzettel mit zwei eigenhändigen, jeweils mit Paraphe unterzeichneten Anweisungen, 1 Seite, in-8, (Wien), Expedierungsvermerk 9. 2. 1864 von fremder Hand. - "Oberst Feldegg soll telegraphiren, was für eine Blessur der General Prinz Würtemberg hat, wie es dem Obersten Illeschütz geht und täglich Nachricht vom Prinzen geben. ... / Bitte beiliegendes Schreiben durch Toggenburg an seine Bestimmung gelangen zu machen ...". - Geringfügig fleckig, kleine Eckmängel, restaurierter Bugriss.

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Order no. 2102-26
€ 650,-


Franz Joseph, Kaiser von Österreich (1830-1916)

Flugblatt mit der Wiedergabe der Deklaration zur Thronbesteigung in Olmütz am 2. 12. 1848 als Beilage zum Wiener Fremden-Blatt, 2 Seiten, gr-folio. - Gedruckt auf dünnem brüchigem Papier, Falt- und Knitterspuren, gebräunt, mehrere teils hinterlegte Randschäden.

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Order no. 2105-30
€ 50,-


Fröbel, Julius, Politiker (1805-1893)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Frankfurt/M., 2. 4. 1858. - An Elisabeth Lewald, Gattin des Justizrates Otto Lewald in Berlin. "Geehrte Freundin: Sie haben in Ihren Zeilen, für die ich Ihnen von Herzen danke, nach meinem Sohn gefragt. Ich schicke Ihnen hiermit denselben als Träger dieses Briefes. Er studirt seit einem Jahre in Freiberg, wird im Herbst wieder nach Amerika zurückkehren, und benutzt seine Ferien zu einem Besuche in Berlin. Es wird vielleicht Ihrer ganzen Freundlichkeit bedürfen um über seinen Mangel an Liebenswürdigkeit hinweg zu sehen. Das deutsche, das schweizerische u. das amerikanische Element liegen in seinem Wesen noch unvermittelt nebeneinander, und sein bisheriges Leben hat wenige sonnige Tage gehabt deren Wärme zur Verschmelzung hätte beitragen können. Ich weiß daß Sie ihn mit Güte empfangen werden. / Ich hoffe es wird uns vor unserer Rückkehr nach Amerika, die im Sommer statt finden soll, möglich werden einen Besuch in Berlin zu machen. Ich glaube ich werde Sie dann überzeugen können, daß wenn auch die Erfahrungen u. das Denken in zehn Jahren mir die Ziele des geistigen Strebens in anderer Gestalt gezeigt haben mögen, dieses Streben selbst in mir nicht erkaltet ist. In meinem Buche mag Sie manches Wort kalt anwehen. Ich habe die Schwachheit, dem Verdrusse über das was ich hinderlich erkenne, oft auch den zwecklosen Ausdruck nicht versagen zu können. Dies sind jedoch Äußerlichkeiten, und aus eigener Erfahrung hege ich die innigste Ueberzeugung, daß der echte Enthusiasmus für alles was unseres Strebens würdig ist, durch keine Beschäftigung mit der Wirklichkeit und ihren Härten leiden kann, wenn er auch eine andere Form annehmen mag. / Ich freue mich bei meinem Besuche Herrn Lewald kennen zu lernen. Sagen Sie ihm meinen Gruß. / Julius Froebel". - Schrift durchschlagend, etwas knittrig.

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Order no. 1903-14
€ 300,-


Fuchs, Robert, Komponist (1847-1927)

Eigh. Widmung auf dem Umschlag seiner "Drei Clavierstücke" op. 24 (Leipzig, Kistner, um 1879, in-4, 15 pp, OBrosch.), Wien, 7. 11. 1879. (Für Fräulein Caroline Gröber, der das Werk im Druck zugeeignet ist.) "D[er] O[bigen] zur freundlichen Erinnerung an Rob. Fuchs ...". - Das Notenheft mit Alters- und Gebrauchsspuren sowie Rand- und Falzverstärkungen.

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Order no. 1708-29
€ 160,-


Geleitbrief 1756

Deutsche Handschrift auf Papier (43 x 57 cm) mit kalligraphierter Anfangszeile, großem papiergedecktem Siegel der Kaiserin Maria Theresia und drei Unterschriften, Wien, 16. 11. 1756. Freies Geleit ("Salvus conductus") auf 6 Wochen für einen flüchtigen jugendlichen Brudermörder, erwirkt von seinem Vater. "Von der Römisch: Kayserl: Königl: May: N:Ö: Regierung in Justiz-Sachen wegen; Wird hiemit bekennet; Daß hier orths dem Franz Lieb die für Seinen wegen verübten Bruder-Mords, flüchtig: 16-jährig: Ehe-leiblichen Sohn Johann Lieb gehorsamst gebettene Frey-Sicherheit und Geleit vor gewaldt zur verhörr vor: und zu Recht zu erscheinen, auf Sechs Wochen lang ertheilt, und solcher gestalten bewilliget worden: Daß besagter Johann Lieb frey- und Sicher sich aufhalten ... und Mittels seiner Purgation, und Entschuldigung, vor Gericht, und obrigkeit ... darzu aussagen, benennen, und verkünden wird, mit Recht ausführen, und darüber Rechtliche Erkantnus gedulten wolle, von Jedermänniglich ohnverhindert ...". - Gefaltet, minimale Bug- und Randmängel, rückseitig Registraturvermerk.

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Order no. 2001-28
€ 370,-


Ginzkey, Franz Karl, Schriftsteller (1871-1963)

Eigh. Gedicht "Lied in den Bergen" mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, schwach gestempelter Briefkopf "Franz Carl Ginzkey / Wien, VIII. Bez. / k. u. k. milit. geogr. Institut", um 1900/1910. - Faltspuren.

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Order no. 1903-15
€ 240,-


Glasunow, Alexander, Komponist (1865-1936)

Eigh. musikalisches Albumblatt mit Unterschrift "Alexandre Glazounow", 1 Seite, quer-kl-8, Paris, 1. 11. 1929. - Auf beschnittenem Notenpapier mit kaum sichtbarem Mittelbug.

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Order no. 1705-30
€ 750,-


Goethe. - Riemer, Friedrich Wilhelm (1774-1845)

Goethes Visitenkarte. Leipzig, Offizin Poeschel & Trepte, 1905. Montierte faksimilierte Visitenkarte "Geheime Rath von Goethe sich bestens empfehlend" (Lithographie auf geprägtem Papier, ca. 5,5 x 8,5 cm) in bedrucktem orig. Karton-Umschlag (in-8) mit erläuterndem Text. Minimale Alters- und Gebrauchsspuren. - Nr. 50 von 100 Exemplaren.

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Order no. 2009-25
€ 260,-


Gottsched, Johann Christoph, Schriftsteller und Gelehrter (1700-1766)

Eigh. Schriftstück mit Unterschrift als Rektor der Leipziger Universität, 1/2 Seite, in-4, Leipzig, 24. 10. 1740. - Lateinisches Empfehlungsschreiben für seinen Studenten Johann Hieronymus Christoph Begen aus Wolfenbüttel. "Fide praesentium testor, Virum iuvenem nobilissimum et praestantissimum, Joannem Hieronymum Christ. Begium, Guelferbytanum, Praelectiones meas proximo et praesenti anno, cum Philosophicas tum rhetoricas sedulo frequentasse, et praeterea exercitiis disputoriis, exercendis ingeniis excellentioribus destinatis, quantum doctrina valeret saepius demonstrasse. Quare, ut a Maecenatibus et Litterarum Patronis, in stadio eruditionis strenue pergens, porro sablevetur Begius noster, ex animo precor ...". Am Oberrand zeitgenössischer Vermerk von anderer Hand. - Beiliegend kleines Holzstichporträt des 19. Jhs. von C. Laufer mit faksimilierter Unterschrift.

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Order no. 2001-32
€ 850,-


Gounod, Charles, Komponist (1818-1893)

Unsigniertes eigenhändiges Musikmanuskript auf bräunlichem Notenpapier, 1 Seite, in-4 (Doppelblatt), ohne Ort und Datum. - Stimmenauszug der ersten Bässe in 8 Notenzeilen aus der Introduktion des Chorwerks "L'hôtellerie de la Reine" mit unterlegtem Text. - Kleine Randmängel.

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Order no. 1810-33
€ 750,-


Granger, Stewart, Filmschauspieler (1913-1993)

Reproduziertes Fotoporträt 13 x 8 cm, bildseitig signiert. - Ecken mit Montagespuren.

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Order no. 1703-32
€ 48,-


Grass, Günter, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1927-2015)

Farbiges Fotoporträt 18 x 12,5 cm, bildseitig signiert, um 1995.

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Order no. 2003-27
€ 100,-


Güßfeld, Paul, Naturforscher und Geograph (1840-1920)

Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift, Berlin, 30. 11. 1890. Verweist bezüglich einer Anfrage nach der Adresse von W. Junker an zwei Herren von der Gesellschaft für Erdkunde.

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Order no. 1909-26
€ 65,-


Gütersloh, Albert Paris, Maler und Schriftsteller (1887-1973)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Gütersloh", 1 Seite, in-8, ohne Ort, 26. 1. 1926. - "Sehr geehrte gnädige Frau, durch die unvermutet frühzeitige Ankunft meines Freundes Hans Böhler sind für den Augenblick alle meine Dispositionen zumindest schwankend geworden und muß ich noch einige Tage verstreichen lassen, bis klar wird, in wie fern oder wie lange er sein Atelier wieder zu benützen gedenkt. Bis dahin bitte ich Sie, sehr geehrte gnädige Frau, sich noch zu gedulden, Sobald ich eine Tageseinteilung wieder aufstellen kann, werde ich mir erlauben, Sie sofort anzurufen. Mit den herzlichsten Grüßen, auch an Ihren lieben Gatten u. an Frl. Sylvia ... P.S. Hofrat Dr. Tietze wird Ihnen wegen meiner Aquarelle geschrieben [haben]. Ich unterstütze seine Bitte auf das Herzlichste und wäre Ihnen sehr dankbar." - Auf dünnem Papier geschrieben; minimale Wischspuren.

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Order no. 2003-30
€ 300,-


Halm, Friedrich, Schriftsteller (1806-1871)

Albumblatt mit eigh. Gedicht und Unterschrift, 4 Zeilen, quer-12, Wien, 7. 3. 1868. - "Ob Deine Wangen blühen / Ob meine fahl und bleich, / Wenn gleich die Seelen glühen / Sind Jung und Alt sich gleich." - Minimal fleckig; in Zierpassepartout montiert.

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Order no. 1802-41
€ 140,-


Halm, Friedrich, Schriftsteller (1806-1871)

Albumblatt mit eigh. Gedicht und Unterschrift, 4 Zeilen, quer-8, Wien, 20. 5. 1859. - "Als Glück der Armuth pries man jüngst mir sehr: / Wer Nichts besitze, könn' nichts mehr verlieren! / O welches Glück erfroren seyn, denn wer / Bereits erfror, der kann nicht mehr erfrieren!" - Leichte Faltspuren.

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Order no. 1703-34
€ 130,-


Harnoncourt, Nikolaus, Dirigent (1929-2016)

Porträtfotographie 15 x 11 cm mit eigh. Widmung und Unterschrift, 3. 1. 1983. - Rückseitig Fotographenstempel.

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Order no. 1703-35
€ 75,-


Hausner, Rudolf, Maler (1914-1995)

Porträtfoto (Aufnahme Stefan Adam, Frankfurt) mit eigenhändigem Namenszug auf der Bildseite, 23 x 17 cm, ohne Ort und Jahr (wohl um 1975). - Beiliegend eine bildseitig signierte farbige Reproduktion eines seiner "Adam"-Bilder, 10 x 16 cm (kleine Mängel).

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Order no. 2105-35
€ 160,-


Haussmann, Georges-Eugène (Baron), Politiker und Stadtplaner (1809-1891)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift "G. E. Haussmann", 1 1/2 Seiten, in-8, Paris, 21. 12. 1873, mit Briefkopf-Vignette. - An einen Herrn, der die Gesellschaft, an deren Spitze Hausmann stand, mit einer Grundstücks-Gesellschaft verwechselt und ihn um einen Posten für seine Schwester gebeten hatte. "... J'entre avec vous dans ces explications pour vous faire comprendre que je ne dispose ni directement ni indirectement des emplois qui pourraient convenir à Madame votre soeur et que je ne puis, dès lors, en secondant le désir que vous avez de lui faire obtenir la gérance d'un immeuble important, vous prouver le bon souvenir que j'ai gardé de vous ... ". - Die erste Seite mit leichtem Druckabklatsch.

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Order no. 2102-30
€ 220,-


Hebbel, Christine, Schauspielerin und Ehefrau von Friedrich Hebbel (1817-1910)

Albumblatt mit eigh. 2-zeiligem Spruch und Unterschrift, quer-8. Wien, 9. 2. 1897. "Das Streben zum Guten, Wahren, und Schönen, heißt Leben." Rückseitig Montagespuren. - Beiliegend fotographisch reproduziertes Porträt Friedrich Hebbels nach Kriehuber (um 1900).

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Order no. 1710-40
€ 120,-


Hellmesberger, Joseph, Komponist (1855-1907)

Eigenhändige acht Zeilen mit Unterschrift auf der gedruckten Visitkarte seiner Gattin, ohne Ort und Datum. "Verehrte Gnädige Frau! Ich glaube nicht, daß das vorgeschlagene Stück in Pest passend wäre - auch habe ich noch keine Rückantwort über die Componisten Gestaltung unseres Programmes[.] Ich bitte daher nur um kurze Frist bis aus Pest Nachricht eingetroffen[.] Mit echter Verehrung dankbarst J. Hellmesberger". In flüchtiger Schrift. - Ansprechend unter Passepartout gerahmt (Gesamtgröße 16 x 20 cm).

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Order no. 2009-28
€ 300,-


Henze, Hans Werner, Komponist (1926-2012)

Fotoporträt in Postkartengröße mit eigh. Namenszug, 1981.

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Order no. 1510-32
€ 100,-


Hess, Victor Franz, Physiker und Nobelpreisträger (1883-1964)

Eigh. Brief, 2/3 Seite, gr-8, Mt. Vernon, NY (gedr. Briefkopf), 16. 5. 1963, mit eigh. Kuvert. - In schwer lesbarer zittriger Altersschrift an den Schriftsteller Eugeniusz Chudzicki in Poznan (Polen). "Sehr geehrter Herr / Ihr wertes Schreiben vom 2. d. M. habe ich erhalten, doch ist Ihre Handschrift so schwer zu lesen, dass ich den Sinn Ihrer Frage nicht verstehe / Ich habe mich nie mit den Nachwirkungen(?) der Atomenergie beschäftigt und kann daher keine diesbezügliche Antwort geben / Hochachtungsvoll(?) V. F. Hess" - Das Kuvert an die Rückseite des Briefs montiert, beide mit kleinem Stempel des Empfängers.

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Order no. 1703-38
€ 320,-


Hofer, Karl, Maler und Graphiker (1878-1955)

Eigh. Postkarte mir Unterschrift, 1 Seite, Poststempel Berlin-Schöneberg, 23. 1. 1928. - An die Galerie Buck in Mannheim. "... Es wird mir leider nicht möglich sein dieses Jahr bei Ihnen eine Ausstellung zu machen da ja im Frühsommer in der Kunsthalle eine umfassende Ausstellung geplant ist. Mit vorzüglicher Hochachtung K. Hofer". - Gelocht, kleiner Empfänger- oder Sammlerstempel, leichte Gebrauchsspuren.

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Order no. 1903-21
€ 100,-


Hoffmann, Friedrich, Mediziner, Erfinder der "Hoffmannstropfen" (1660-1742)

Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift, 1/2 Seite, gr- 8, Halle, 22. 3. 1738. - "Im Nahmen der Medicinischen Facultaet wird hiermit von mir Herr Johann Jacob Weber Halens[is] medicinae studiosus zu der vacanten Freÿstelle an(!) Magdeburgischen Tische praesentiret und providiret. ... Friderich Hoffmann h[oc] t[empore] Decanus". Darunter signierter Vermerk von Friedrich Wideburg: "Angetreten d. 1t. April 1738". - Gebräunt und lichtspurig, am unteren Blattrand mehrzeilige alte Sammlernotiz.

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Order no. 1909-35
€ 2400,-


Holub, Emil, Afrikaforscher (1847-1902)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 2 1/4 Seiten, gr-8, Wien, 28. 9. 1899. - "Euer Hochwohlgeborenen / Am Sonntag den 29ten habe ich in Celechowitz / am Sonntag den 5. November habe ich in Freiberg und am Sonntag den 12.n November in Neu-Raussnitz je einen Vortrag zu halten, und so wage ich, ermuntert durch Euer Hochgeboren mir erwiesene grosse Güte die ergebenste Bitte mir gütigst ein Coupe I. Cl. für die Tour - u. wenn es möglich wäre - für die Retourfahrt reserviren lassen zu wollen ... Da ich zu dem Vortrage am 17/10 keine Karten erhielt, der Reform-Club aber meine hochwerten Gäste einzuladen versprach, erlaubte ich mir Euer Hochgeboren zu nennen. Ob wohl Euer Hochgeboren die Einladung erhalten haben? Am 3/10 spreche ich - dazu vom Praesidium geladen -, im Club der Oesterr. Eisenbahn-Beamten - über das gleiche Thema, doch mit Behandlung auch der seitherigen Geschehnisse. Darf ich mich darauf freuen Euern Hochgeboren am Vortragsabend begrüssen zu können? Euer Hochgeboren in tiefster Hochachtung ergebenster Dr. Emil Holub". - Empfängervermerke in Bleistift und Rotstift, zwei Wischspuren.

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Order no. 1909-36
€ 260,-


Holub, Rosa, Afrikaforscherin (1865-1958)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, gr-8, ohne Ort und Datum (wohl Wien, um 1895). - An den Wiener Botaniker und Journalisten Ernst Moriz Kronfeld. "Sehr geehrter Herr Doctor. Wollen Sie gefälligst entschuldigen, daß ich zahlreicher Arbeiten halber Ihre freundliche Anfrage nicht eher beantworten konnte. Ich habe leider einzugestehen, daß es mir ob Zeitmangel für die nächste Zeit nicht möglich ist Ihrem Wunsche zu entsprechen, obgleich ich wohl weiß, daß es unserer Sache nur nützen könnte. Nochmals herzlichen Dank für Ihr gütiges u. freundliches Anerbieten. Mit dem Ausdruck aufrichtiger Hochachtung Ihre ergebene Rosa Holub". - Beiliegend ein Billet mit eigenhändigem Namenszug ihres Mannes Emil Holub (1847-1902); von diesem dürfte auch die Adressierung an Kronfeld am Oberrand des Briefes stammen.

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Order no. 1909-37
€ 220,-


Honegger, Arthur, Komponist (1892-1955)

Eigh. Schreiben mit Unterschrift und Adresse, 1 Seite auf Doppelblatt, quer-12, Bleistift auf kariertem Papier, ohne Ort und Datum. "Sehr geehrter Herr Professor / Es tut mir sehr leid Sie nicht zu treffen, ich muss heute wieder nach Paris fahren. Mit bestem Gruss und herzlichem Dank im voraus für die David Aufführung A. Honegger ...".

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Order no. 1903-23
€ 300,-


Hormayr, Joseph von, Historiker und Staatsmann (1782-1848)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1/2 Seite auf Doppelblatt, gr-8, ohne Ort (wohl Wien), "Samstags" (um 1825?). - An Franz Ziska (Tschischka), "Adjunkten des Archivs beim löbl: Wiener Stadtmagistrat." "Mit wahrem Leidwesen muß ich Eurer Wohlgeborn zur Verhütung jedes Zeitverlustes bemerken, daß ich erst nach 10 Uhr die Ehre haben kann Morgen als Sontags den Ausflug mit Ihnen nach Schönbrunn und im Hereinwege zu Petter und Reinhold zu machen, wenn wir anders, die beyden trefflichen Künstler finden werden. - Sollten Sie um zehn Uhr verhindert sein, so bitte ich nur um einen Wink. Tout à Vous Hormayr". - Adressblatt mit rotem Lacksiegel und zwei Siegelspuren (auf Textblatt durchschlagend, zwei Ausrisse).

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Order no. 1909-38
€ 370,-


Hrdlicka, Alfred, Bildhauer, Maler und Graphiker (1928-2009)

Pressefoto 24 x 18 cm (Aufnahme Rudolf Blaha) mit eigh. Namenszug, rückseitig von fremder Hand beschriftet "Juni 1970 mit Scheffler(?)".

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Order no. 1603-35
€ 110,-


Humboldt, Alexander von, Naturforscher und Geograph (1769-1859)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Alex. de Humboldt", 2 Seiten (halbseitig beschrieben), kl-4, Paris, 2. 12. 1823. - (An den Herzog Anne-Adrien-Pierre de Montmorency-Laval, den französischen Gesandten in Rom.) Empfehlungsschreiben für den nach Italien reisenden jungen Herzog von Montebello. "Monsieur le Duc, La bienveillante amitié dont Vous m'avez donné tant de preuves aimables a Paris comme à Rome m'engage a prier le jeune Duc de Montebello qui part pour l'Italie, de Vous porter ces lignes et de Vous renouveller l'hommage de mon devouement affectueuse. Pour bien de l'Orinoque je n'oserai donner une recommendation à l'Ambassadeur de France, mais comme cet Ambassadeur, malgré mes herésies, a beaucoup d'indulgence pour moi, je Le supplie d'acceullir le Duc de Montebello comme une personne qui m'a été chère depuis sa première jeunesse et qui est douée des plus belles et des plus solides qualités morales; ses connaissances, fruit d'une excellente education lui ont ouverts les portes de l'Ecole polytechnique, enceinte dans laquelle on n'est pas recu par la faveur. Je sais que ces lignes ne lui seront pas inutiles pour l'agrement de son sejour à Rome ...".

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Order no. 1708-40
€ 1200,-


Jähn, Sigmund (1937-2019), Kosmonaut

Orig. Farbfoto 16 x 12,5 cm mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 18. 2. 1983. - Kaum sichtbarer kleiner Kratzer, rückseitig schwacher Sammlerstempel.

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Order no. 1909-43
€ 75,-


Johann, Erzherzog von Österreich (1782-1859)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Johann", 3 1/4 Seiten, in-8, Schloss Vordernberg, 9. 10. 1844. - [An den Maler Ludwig Ferdinand Schnorr von Carolsfeld (1788-1853), wie meist ohne Anrede]. Über einen geeigneten Erzieher für seinen damals fünfjährigen Sohn Franz (1839-1891).

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Order no. 1705-38
€ 1200,-


Kabalewski (Kabalevsky), Dmitri B., Komponist (1904-1987)

Eigh. Notenzeile (4 Takte) mit kurzer Widmung in russ. Sprache und Unterschrift (kyrillisch) auf Karton in Postkartengröße, Moskau, 14. 5. [19]72.

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Order no. 1510-43
€ 650,-


Kagel, Mauricio, Komponist (1931-2008)

Billet 16 x 9 cm mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt und eigh. Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1975).

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Order no. 1909-46
€ 40,-


(Karl I.) - Zeska, Karl von

Eigenhändiges signiertes Huldigungsgedicht des österreichischen Schauspielers und Autors Carl von Zeska (1862-1938) auf den letzten österreichischen Kaiser, 1 Seite (Karton), quer-kl-8, Mai 1917. - "Du junger Kaiser - fest wie Erz / Führst Du Dein Heer mit starker Hand. / Dir Kaiser Karl gehört das Herz / Vom dankerfüllten Vaterland. / Und küsst Du Deinen holden Knaben / Mit seiner blonden Lockenpracht, / Sag Ihm wie lieb ihn alle haben, / Dass Oesterreich-Ungarn für ihn wacht." - Leicht gebräunt, Rückseite etwas fleckig.

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Order no. 2001-42
€ 100,-


Karl VI., römisch-deutscher Kaiser (1685-1740)

Dokument als König von Spanien (Carlos III.) mit Unterschrift ("yo el Rey"), 5 1/2 pp, in-4, Barcelona, 26. 12. 1709. Verhandlungsvollmacht für Graf Sormani im Spanischen Erbfolgekrieg. Karl dankt "seiner lieben Schwester", der Königin von Großbritannien (Anne, 1665-1714, letzte Herrscherin des Hauses Stuart) für ihre tatkräftige Unterstützung bei seinem Kampf um den spanischen Thron und bietet ihr die Insel Menorca zum Kauf an. "... Desseando manifestar âla Ser[enissi]ma S[eñor]a Reyna dela Gran Bretaña, nu muy cara Hermana, lavertadera yndinazion que medeve la Generosidad conque enesta Guerra meha âsis[te]ndo, Expendiendo considerables sumas, conderramamiento de mucha sangre para Collocar mi Persona enel Trono de España, y livertar asies Pueblos dela dura Servidumbre que les ôprime, âloque, y hasta dexarlo muy gloriosamente concluhido Espero sera ygual su Cariñoso desvelo, y por consequenzia contribuhir de mi parte como âprincipal ôbligarion delos Reyes quanto puedo âfazilitar y disponer amis subditos & vassallos las felicidades que resultan dequedar Libres dela ôpression y vaxo el Susto dominio desu Señor natural; Y hauiendo la Ser[enissi]ma S[eñor]a Reyna dela G[ran] B[retaña] por medio de su Ministro y Embiado Ex[celentís]i[m]o, Don Diego Stanhope instado que por Seguridad delas Sumas Expendidas enesta Guerra seconceda la Islá de Menorca con sus dependenzias con el goce dela Soberania, hasta la liquidazion, paga, y satisfaccion, delas Cantidades prestadas; Portanto atendiendo âla calidad, prudenzia, yntelig[enci]a, Experiençia, Celo de mi seruiçio y del mayor vien demis vassallos, que concurren en Vos el Conde Sormani, y por la satisfaccion que haveis dado delas dependenzias que an estado â v[est]ro cargo, confiando que atendereis almayor vien de mis intereses, y de mis vasallos, ... nombro por la Presente por mi Plenipotenciario, yos doy Entero âbsoluto poder de conferir y tratar con mi muy Chara y muy Amada hermana la Reyna dela Gran Bretaña, sobre la venta condominio revocable dela Isla de Menorca, y sus dependenzias, ... Capitular, Establecer, Concluhîr, y firmar, los Tratados ô Escripturas ... necessarias ... y para firmeza detodo la sobredicho, mandé despachar la presente firmada de mi mano, sellada con mi Sello Secreto ...". Eine Gegenzeichnung, kleines gedecktes Siegel, Registraturvermerke; eine Ecke durchgehend, oberer Rand auf der ersten Seite etwas fleckig.

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Order no. 2105-40
€ 3000,-


Kastler, Alfred, Physiker und Nobelpreisträger (1902-1984)

Eigh. Manuskript in französischer Sprache mit Namenszug am Kopf und Unterschrift, 6 Seiten, kl-4, ohne Ort und Datum (1970). Vollständiges Vorwort für die französische Ausgabe von "Atomic Physics" von Max Born. "Max Born vient de mourir à l'age de 88 ans. Il a apporté au développement de la Physique moderne et notamment à l'élaboration des concepts de la mécanique quantique une contribution personelle décisive. ..." - Mit Korrekturen; einzelne Zusätze von fremder Hand. Beiliegend eigenhändiges Briefkuvert mit Poststempel 8. 5. 1970.

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Order no. 1803-45
€ 360,-


Kipling, Rudyard, Schriftsteller und Nobelpreisträger (1865-1936)

Eigh. Spruch "Arab Proverb" ohne Unterschrift, 1 Seite auf dünnem, durchscheinendem Papier, quer-8, ohne Ort und Datum. - "He who knows not & knows not he knows not / He is a fool, shun him. / He who knows not and knows he knows not / He is simple, teach him. / He who knows & knows not he knows / He is asleep, wake him. / He who knows and knows he knows / He is a wise man - follow him." - Etwas knittrig und stockfleckig, kleine Rand- und Bugschäden mit Pergamin unterlegt. - Beiliegend ausgeschnittener und aufgezogener eigh. Namenszug "Rudyard Kipling", von fremder Hand datiert 7. 4. 1928.

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Order no. 2003-45
€ 650,-


Kirchenlieder

Unbezeichnetes Notenmanuskript mit 11 einstimmig notierten mehrstrophigen katholischen Kirchenliedern, wohl Österreich (Land Salzburg?) um 1800, 17 beschriebene und 9 weiße Seiten, quer-4, Fadenheftung ohne Umschlag. - Zwei Lieder unkomplett durch fehlende Seiten; Alters- und Gebrauchsspuren, ein Blatt lose.

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Order no. 2009-34
€ 950,-


Kirchschläger, Rudolf, Politiker (1915-2000)

Fotoporträt in Postkartengröße mit Signatur "Dr. Rudolf Kirchschläger" im weißen Unterrand, um 1975.

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Order no. 1903-24
€ 30,-


(Kisch, Egon Erwin) - Hartl, Antonín, Journalist, Publizist und Übersetzer (1895-1944)

"Gyula kulturní" (etwa: "Kultur in Gyula"). Eigh. Gedicht in tschechischer Sprache auf den Schriftsteller und Journalist Egon Erwin Kisch (1885-1948), 2 Seiten, in-8, Gyula, 5. 3. 1916. - Ohne Unterschrift, jedoch mit späterer Zuschreibung an Hartl am unteren Rand der Rückseite; Schrift leicht durchschlagend, Gebrauchsspuren.

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Order no. 1909-50
€ 140,-


Kitzbühel - Maximilian, Erzherzog von Österreich (1558-1618)

Kanzleibrief der Innsbrucker Statthalterei in Innsbruck im Auftrag von "F[ürst]l. D[urch]l[aucht] Erzherzog Maximiliani zu österr. President, Canzler, Regent und Rath o[ber]o[esterr.] Lande", 1 1/2 Seiten, Adressblatt mit 5 kleinen papiergedeckten Siegeln, in-4, Innsbruck, 3. September 1616. - An "Den Ersamen weisen, H[errn] Bürgermaister und Rath der Stat Kitzbihl, vnsern guten Freundten". Über die Bereinigung von Unstimmigkeiten bei der Besteuerung der im Kitzbühler Bergbau und Hüttenwesen tätigen Berufsgruppen; ausdrücklich genannt werden Schmelzer, Gewerken, Stürzer und Bergwerksarbeiter. Mit vier Unterschriften, darunter Lazarus F[rei]h[err] zu Spaur. - Transkription beiliegend.

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Order no. 2102-40
€ 275,-


Klosterneuburg (Nö.)

Ovaler Leopoldspfennig in Silber, geprägt 1782/83 unter Propst Floridus Leeb. Vorderseite: S(anctus) LEOPOLDUS Der hl. Leopold mit von Putto gehaltenem Kirchenmodell und Fahne / Rückseite: F(loridus) P(raepositus) Darstellung der Schleiersage. Gewicht 11,09 g, Dm. 36 x 29 mm; mit originaler Öse. Leichte Bearbeitungsspuren im Rand, fast vorzüglich.

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Order no. 2105-42
€ 175,-


Kneipp, Sebastian, Pfarrer und Naturheiler (1821-1897)

Fotoporträt (Brustbild im Talar), brauntoniger Albuminabzug 14 x 10 cm montiert auf Fotographenkarton, dort datiert 1889, Gesamtgröße 17 x 11 cm. Am unteren Bildrand eigenhändig signiert "S. Kneipp". - Die Vorderseite mit nur minimalen Gebrauchsspuren, die bedruckte Rückseite etwas gebräunt und feuchtrandig.

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Order no. 2007-20
€ 1200,-


Kodály, Zoltán, Komponist (1882-1967)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt und eigh. Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1930).

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Order no. 2003-47
€ 130,-


Kokoschka, Oskar, Maler (1886-1980)

Eigh. Ansichtskarte (Ponte Vecchio in Florenz) mit Paraphe, (Florenz), Antwortadresse Bari (c/o Dr. Ing. Zorzi), 11. 5. 1963. - An seinen Verleger Ludwig Goldscheider in London. "Lieber Doktor, diese Adresse muß für einige Wochen genügen, weil dieser Freund auch eventuell Sachen nachsendet. Schlechtes Gewissen weil Aufsätze noch nicht abgeschrieben, gesammelt und nachgesandt jedoch am 2. Juni bin ich wieder zuhause. Glücklich über die sehr schöne und erfolgreiche Inszenierung der Verdi Oper hier. Bleiben Sie gesund immer Ihr dankbarer OK."

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Order no. 2105-43
€ 360,-


Kosmonauten

Konvolut von 12 philatelistischen Belegen zur sowjetischen Raumfahrt (zumeist Ersttagskuverts) mit eigh. Unterschriften verschiedener russischer und anderer Kosmonauten, 1970/1983. - Teilweise mit rückseitigen Sammlerstempeln und -vermerken.

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Order no. 1909-54
€ 370,-


Kreisler, Georg, Komponist und Schriftsteller (1922-2011)

Aufklappbare Visitkarte mit vier eigh. Grußzeilen, Notenzitat und Unterschrift, Hof b. Salzburg, 15. 7. 1988. - Mit postalisch gelaufenem Kuvert.

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Order no. 2005-26
€ 175,-


Krips, Josef, Dirigent (1902-1974)

"Don Giovanni vorletzte Scene 'Vom Fasane'". Eigh. Notenzeile (8 Takte) mit Unterschrift auf der Rückseite des Besetzungszettels der Wiener Staatsoper vom 29. 6. 1968, quer-8. - Beidseitig Sammlervermerke.

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Order no. 1906-22
€ 220,-


Kropotkin, Pjotr (Fürst), Anarchist, Geograph und Schriftsteller (1842-1921)

Eigh. Brief in englischer Sprache mit Unterschrift und Nachschrift mit Paraphe PK, 2 1/4 Seiten auf Doppelblatt, kl-8, Viola [Cottage], Bromley (heute Groß-London, damals Kent), 29. 8. 1902. - "Dear Mr. Colles. / You write that Messrs. Smith Elder should like to see the M[anu]s[cript] of Russian Literature / The book is written - I wrote it before going to lecture, - but I am thoroughly revising it (rewrote, in fact, the 1st chapter), and only the 1st chapter is quite ready: I send it to be typed. Unfortunately being an Introductory chapter, it is not typical: the others are much more interesting, and before a couple of months, I do not think the Ms. will be ready. The American Press audiences found the lectures very interesting. Yours sincerely P. Kropotkin ..." - Leichte Gebrauchsspuren, Eingangsstempel mit gelöschtem Tinteneintrag.

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Order no. 1701-43
€ 650,-


Kubin, Alfred, Graphiker (1877-1959)

Eigenhänd. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Zwickledt, 26. 3. 1940, mit eigenhändigem Kuvert (dieses nicht postalisch gelaufen). An Otto Walchshofer in Berlin. "Sehr geehrter Herr Walchshofer / Anbei die 8 sich hier noch befindlichen Rauhnachtblätter / Die Szenen würde ich Ihnen per Aquarell entgegenkommend mit RM 70, (die Figurine Nonne, 40 RM - berechnen. Ich bin neugierig welches Stück Sie wählen! Falls es an die Wand kommt, unter Glas in Leiste, so kommen natürlich diese Schutzpassepartouts fort und müssen durch ein besseres ersetzt werden - oder gar keines wodurch das Bild kleiner, weil geringer Rand dann ist - wirkt. Wie letzthin gebeten muß ich nochmals um baldigste Rücksendung nach Ihrer Wahl ersuchen - mit freundlichen Grüßen - auch an R[ichard] B[illinger] - Ihr erg[e]b[ener] Kubin".

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Order no. 1902-38
€ 340,-


Landgrebe, Erich, Schriftsteller und Maler (1908-1979)

Eigh. humoristische Zeichnung (Feder und Buntstift) mit Widmung und Unterschrift, kl-4, August 1976. - Faltspuren.

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Order no. 1609-58
€ 85,-


Lanner, Joseph, Komponist (1801-1843)

Schriftstück von der Hand seines Verlegers Tobias Haslinger mit eigh. Unterschrift Lanners, 1 Seite auf Stempelpapier mit handgezogenen leeren Notenlinien, in-folio (Doppelblatt), Wien, 25. 11. 1840. - "Erklärung und Quittung. Daß ich das von mir componirte Werk unter dem Titel: Die nächtlichen Wanderer. Walzer 171tes Werk, in Partitur für Orchester und in allen Arrangirungen fürs Pianoforte und für andere Instrumente, der k. k. Hof- und priv. Kunst- und Musikalienhandlung des Herrn Tobias Haslinger in Wien, als ein ausschließliches rechtmässiges Verlags-Eigenthum und zwar für alle Länder ohne Ausnahme und für immerwährende Zeiten zum Stich und Druck verkauft und überlassen habe, so wie auch daß ich das dafür festgesetzte Honorar ... F 200,- C: M: sage zweihundert Gulden in Conv: Münze richtig bar empfangen habe, bestätige ich indem ich diese Erklärung und Quittung zur Sicherstellung des Eigenthumsrechtes ausgestellt und eigenhändig unterschrieben habe ...". Rückseitig Registraturvermerk Haslingers: "Lanner, Die nächtlichen Wanderer. Walzer. 171.tes Werk." - Kleiner Faltenriss.

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Order no. 1708-50
€ 950,-


Lehár, Franz, Komponist (1870-1948)

Brauntonige Fotoporträt-Postkarte mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift auf der Bildseite, ohne Ort und Datum (um 1935). - Rückseitig Montagespuren.

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Order no. 2105-45
€ 130,-


Lenau, Nikolaus (d. i. Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau), Schriftsteller (1802-1850)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8, ohne Ort (Stuttgart), 26. 7. 1834. - An seinen Verleger Johann Georg Freiherr Cotta von Cottendorf (1796-1863). "Verehrtester Herr und Freund! Ich bin sehr erfreut über den Eifer, mit welchem Sie sich meiner faustischen Angelegenheit annehmen. Heute Abend 8 Uhr werde ich zuverlässig mit meinem Manuscripte mich bei Ihnen einfinden. Wollen Sie gütigst Herrn Zellner auf diese Stunde zu sich bestellen, so kann die Sache bald eingeleitet sein. Indem ich Ihnen für Ihre gütige Bemühung danke / mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr ergebenster v. Niembsch". - Unregelmäßig beschnitten, leichte Knickspuren, links unten kleiner Empfängervermerk. - Beiliegend ein Stahlstichporträt aus Carl Mayer's Kunstanstalt, Nürnberg um 1850, 12 x 9 cm.

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Order no. 2005-27
€ 2400,-


Leopold I., römisch-deutscher Kaiser (1640-1705)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2/3 Seite auf Doppelblatt, in-4, Augsburg, 1. 2. 1690. Mit eigh. Adressblatt. - Schwer lesbares Schreiben an seinen Schwiegersohn Kurfürst Maximilian II. Emanuel von Bayern betreffend einen Stallmeister, unterzeichnet als "Dienstwillig[er] Vetter Leopold". - Mehrfach gefaltet und etwas fleckig, Adressblatt angeschmutzt und mit Siegelspur.

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Order no. 1906-24
€ 1200,-


Lorre, Peter, Filmschauspieler (1904-1964)

UFA-Foto mit mehrzeiliger eigh. Widmung auf der Bildseite, 23 x 16,5 cm. - "Für meinen lieben Kurzmayer! Zur Erinnerung. Herzlich Peter Lorre / Oie, 1932". - Foto beschnitten und stellenweise etwas abgegriffen, rückseitig Montagespuren.

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Order no. 1902-44
€ 650,-


Luckner, Felix Graf von, Marineoffizier und Schriftsteller (1881-1966)

Karte mit gedruckter Darstellung des Schiffes "Seeadler", fünf eigh. Zeilen und Unterschrift, 21 x 15 cm, Baden-Baden, 4. 7. 1960. "Männer kämpfen, nicht Schiffe! Scheiden ist der erste Schritt zum Wiedersehn[,] hoffentlich das recht bald. Ihnen u. Ihrer lieben Frau Gisela mit 86000 Tonnen Gesundheit und Glück von Ihrem Seeteufel Felix Graf Luckner." Rückseitig sechs weitere eigh. Zeilen mit Unterschrift, Ort und Datum wie vorhin: "S.M.S. Kaperschiff 'Seeadler' / Mastenhöhe 63,5 m / Segelfläche 36864 Quadratfuß / 64000 Meilen im Atlantik und großen Ocean gekreuzt / 86000 Tonnen Schiffsraum versenkt. / Felix Graf Luckner". - Kaum störende Knick- und Druckspuren.

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Order no. 2005-30
€ 175,-


Lumière, Auguste, Erfinder (1862-1954)

Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift "Lumière", 1 Seite, kl-8, ohne Ort und Datum (wohl um 1925). - Text über Kolloide. "Les tissus et les humeurs des êtres vivants sont constitués par les colloïdes, en grande partie tout au moins; il faut donc que les propriétés de ces colloïdes interviennent dans les phénomènes de la vie. Or, la destruction de l'état colloïdal, c'est à dire la floculation, doit nécessairement conduire à des troubles pathologiques et à la mort. Le grand principe qui dominera la biologie parait donc bien être celui que nous avons formulé de la façon suivante: L'état colloïdal conditionne la vie, la floculation détermine la maladie et la mort / Lumière". - Unregelmäßiger Rand, rückseitig Montagespuren.

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Order no. 2007-26
€ 750,-


Mailer, Norman, Schriftsteller (1923-2007)

Farbiges Fotoporträt mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 25 x 20 cm.

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Order no. 1609-69
€ 130,-


Maizière, Lothar de, Politiker (geb. 1940)

Farbiges Porträtfoto 16 x 11,5 cm mit eigh. Unterschrift "de Maizière" im weißen Unterrand, um 1990. - Montiert in Leinenmappe mit Kordelbindung und goldgeprägtem Staatswappen der DDR; das Foto mit kleinen Randunebenheiten.

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Order no. 1803-60
€ 175,-


Makart, Hans, Maler (1840-1884)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 3 Seiten, kl-4, Wien, 21. 7. 1874. An eine Dame. "Geehrte gnädige Frau, Sie haben mir durch die Übersendung der schönen Photographie eine unendliche Freude bereitet und ich hätte schon längst dafür gedankt, aber ich wollte zugleich eine Photographie des Ateliers mitübersenden deren Anfertigung jedoch einige Zeit erforderte. Ich bitte Sie nun beides entgegen nehmen zu wollen in der freudigen Erwartung, mein Atelier durch Ihre Gegenwart bald verherrlicht zu sehen und mir dann Gelegenheit zu geben meine künstlerischen Bestrebungen durch die Erlaubniß, Ihr mir unvergeßliches Bild auch der Zukunft zu erhalten, zu fördern, in welch freudiger Erwartung ich verbleibe Ihr Sie innigst verehrender Hans Makart." - Mit gedrucktem Monogramm KM (oder MK). Etwas fleckig (die letzte leere Seite stärker).

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Order no. 2001-53
€ 650,-


Maleta, Alfred, Politiker (1906-1990)

Maschinschriftlicher Brief mit gedrucktem Kopf und eigenhändiger Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Wien, 14. 2. 1955, mit Kuvert. - An Dr. Arnold Sucher. Intervention für den Propagandareferenten Eugen Zink, " ... der seit sieben Jahren zu den treuesten und agilsten Parteimitarbeitern gehört und dessen Beschwerde gegen seine Einstufung als Belasteter am 1. 3. 1955 vor die Beschwerdekommission im Bundesministerium für Inneres kommt. Du kannst Dir daher sicher denken, dass wir Interesse an dem Falle haben und Herrn Zink gerne behilflich sein möchten. Ich bitte dich, dieses Schreiben lediglich als vertrauliche Information über die Person unseres Mitarbeiters ... zu werten ... ". - Auf der Rückseite des Kuverts Empfängernotizen (teilweise stenographiert) mit Nennung mehrerer Namen.

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Order no. 2009-42
€ 125,-


Marcuse, Herbert, Philosoph und Soziologe (1898-1979)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, gr-8, Washington, D.C., 1. 1. 1947, mit eigh. Kuvert. - An eine ehemalige Kollegin vom amerikanischen Geheimdienst, die ihm in Bern Bücher besorgt hatte. "Dear Mrs. Parsons: I was awfully happy and surprised when I received the Guardini and Camus from Bern. It is really very nice of you to have remembered my wishes. But I have not yet received the bill. If you paid for the books, please let me know how much, and where I shall send the money. / What about coming back to Washington and taking again a job in BR? The outfit apparently expands and needs good people. If you don't want to return, drop a line telling us how you are. And many, many thanks for your efforts to get me the books. With best wishes, Yours very sincerely, Herbert Marcuse".

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Order no. 2007-29
€ 950,-


McDivitt, James A., Astronaut (geb. 1929)

Offizielles farbiges Fotoporträt der NASA (Reproduktionsdruck) mit eigenhändigem Namenszug, ohne Ort und Datum (um 1975), 25 x 20 cm.

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Order no. 1909-64
€ 220,-


Meyrink, Gustav, Schriftsteller (1868-1932)

Billet in Postkartengröße mit eigh. Spruch und Unterschrift, ohne Ort, 1. 2. 1926. - "Devise: Summa scientia nihil scire. Gustav Meyrink". - Rückseitig das Ersuchen eines Sammlers um die Unterschrift seines Lieblingsautors.

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Order no. 2005-36
€ 750,-


Mitterer, Erika, Schriftstellerin (1906-2001)

"Vergebens". Eigh. Gedicht (2 Strophen zu je 3 Zeilen) mit Unterschrift, quer-8, ohne Ort und Datum (um 1970/1975). "Ihr meint, die großen, alten Namen sollten / wir nicht mehr nennen, wie wir Schmuck abtaten, / bevor die Sieger an die Türen schlugen? / Es nützte nichts, wenn wir sie meiden wollten! / Die weißen Stellen haben doch verraten, / wo wir das Armband und die Ringe trugen."

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Order no. 2005-38
€ 135,-


Moser, Koloman, Maler und Graphiker (1868-1918)

Eigenhändiger Brief mit gedrucktem Briefkopf und Paraphe, 4 Seiten (Bleistift), kl-8, (Leysin am Genfer See), 29. 3. 1913. - An seine Frau. Moser ist mit seinem dreijährigen Sohn Dietrich, der hier von dem Arzt Auguste Rollier behandelt werden soll, in der Westschweiz. Er erzählt von der Zugfahrt, vergleicht die Landschaft mit der Semmeringgegend, kritisiert ihre Verbauung und schildert den Frühling in den Schweizer Bergen. "... Ditzi hat immer ausgezeichneten Appetit gehabt und trotz der Fahrt heute Abend eine sehr niedre Temperatur ... Auch sein Abendpapperl nach dem Bad hat er mit 10 Biskoten und noch einem Glas Milch tüchtig hinunter gegessen. ... Rollier ist nicht da, jedoch ein sehr sympatischer Hausarzt ... Die Fahrt herauf von Aigle mit der Zahnradbahn hat durch die enorme Steigung etwas unheimliches, für meine derzeitige Verfassung gerade recht. Das Hotel ... liegt am höchsten und Leysin ist etwa 5-6 Minuten vorher ganz im Styl Semmering. Schon beim Bahnhof der Zahnradbahn (deren Ende) beginnt eine Häuserschaar, um Bauernhäuser herum lagern sich alle möglichen Hotels, Pensionen und sonstige Scheußlichkeiten mit Läden a la Kleinhans und all dem Unfug. Weiter oben liegt dann Rollier. Wenn Du Dir nun Rax und Schneberg[!] zwanzigmal neben und hintereinander denkst so hast Du beiläufig einen Begriff von dem Panorama ... Nach Süden siehst du jedoch sicher etwa 1000 Meter tief ... die Wiesen voll von violetten Veilchen und Himmelsschlüsseln und Primeln. ... Das Zimmer von mir und Ditzi geht nach Süden mit Balkon ... jedoch möchte ich entweder zwei oder ... ein größeres. Miß wird vorderhand eine furchtbare Arbeit haben. Ganzen Tag nicht weg vom Kind - das heißt Tag und Nacht -, am Zimmer essen und eigentlich nicht herauskommen außer auf dem Balkon. ... Ich habe am Abend unten im Speisesaal gegessen - die Gesellschaft bleibt sich sich überall gleich. Ich dachte ich wäre beim Panhans. ... Grüß alle und sorg dich nicht um Karli. Und hab tausend Dank für deine Geduld mir gegenüber der ich so ungeduldig und zerfahren bin. Doch nichts weiter von inwendigen, das kann man am ehesten mit sich allein herumtragen. Ich hoffe Euch recht gesund wiederzusehen. Dein K." - Faltspur, Nachlass-Stempel auf der letzten Seite. Vollständige Brieftranskription beiliegend.

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Order no. 2105-54
€ 1200,-


Münzstätte Mailand / Zecca di Milano

"Fabbricazione delle monete ...". Italienische Handschrift auf Papier, Mailand, 30. 4. 1825. Drei Faltblätter 40 x 45 cm mit ornamental umrahmten Überschriften und kalligraphiertem Text in Tabellenform, jeweils signiert vom Direktor der kaiserlichen Münze. Berichte über die Mailänder Münzproduktion vom November 1823 bis April 1825 in staatlichem und privatem Auftrag, mit detaillierten Prägezahlen sowie Nachweis der Einnahmen und Ausgaben. In reich vergoldetem originalem Prachtschuber 30 x 21 cm mit Aufschrift "Imperiale regia zecca di Milano" und Kaiserwappen (geringfügig berieben und bestoßen).

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Order no. 2009-45
€ 2750,-


Nansen, Fridtjof, Forscher und Diplomat, Nobelpreisträger (1861-1930)

Eigenhändiger Brief mit gedruckten Initialen und Unterschrift, 3/4 Seite, in-8, London, 26. 3. 1908. - Vermutlich an Lawrence Pearsall Jacks, in etwas fehlerhaftem Englisch. "Dear Sir. Many thanks for your kind letter, I am very pleased that you will accept my paper for publication in the Hibbert Journal. I am leaving for Norway tomorrow where my permanent address will be: Lysaker, near Christiania. Any alterations in title or text you may suggest, will thankfully [be] received I am[!] assure you, as I had got very little time to revise the M[anu]S[cript] properly. Yours very sincerely Fridtjof Nansen." - Etwas knittrig, oberer Rand leicht gebräunt.

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Order no. 2007-33
€ 550,-


Napoleonische Kriege

Einblattdruck, 1 Seite, quer-gr-folio (42 x 53 cm), Wien, 17. 1. 1810. Verlautbarung der von Kaiser Franz I. erlassenen Verlängerung des General-Pardons für rückkehrende Deserteure bis zum 31. 7. 1810, unterzeichnet von Wenzel Graf von Colloredo, Feldmarschall und Präsident des Hofkriegsrates. - Auf dünnem Papier mit unregelmäßigem Rand; oben Kanzleivermerke.

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Order no. 2009-47
€ 100,-


Napoleonische Kriege

Kalligraphiertes Bittschreiben des deutschen Kupferstechers und Kartographen Carl Jättnig an den französischen Generalkommandanten von Berlin, General Pierre Augustin Hullin, 1 Seite auf Doppelblatt, in-folio, Berlin, 22. 1. 1807. - Jättnig hatte an der Kartierung Westfalens durch den preußischen General Karl Ludwig von Le Coq mitgearbeitet, hatte jedoch nach der preußischen Niederlage bei Jena und Auerstedt (14. 10. 1806), der Flucht des Königs und dem Einzug der französischen Truppen in Berlin seine Stelle verloren und konnte nun sich und seine Familie nicht mehr ernähren. "... Nothgedrungen, und von der Brodtlosigkeit zu Boden gedrückt ... flehe ich Ew: Excellenz um Hülfe und Beistand an ... Ich würde mich zu jedem Geschäft brauchbar finden laßen ... zeige hiermit an, das ich auch als ein gelernter, und ehemals in Militair Diensten gestandener Chyrurgus, irgendwo bei einem Feld=Hospital unter der Leitung eines erfahrenen Arztes einstweilen ein brauchbarer Gehülfe sein würde. Wäre es aber auch auf diese Weise nicht möglich mir zu helfen, so wage ich die Bitte an Ew: Exzellenz mir zu erlauben, das ich nach Königsberg reisen dürfte, und mich dieserhalb mit einem sichern Pass zu versorgen ...". Mit französischer Zusammenfassung des Ansuchens von fremder Hand und zwei abschlägigen französischen Aktenvermerken. - Adressblatt etwas fleckig, Siegelrest.

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Order no. 1902-57
€ 185,-


Napoleonische Kriege - Berthier, Alexandre (1753-1815)

Diktatbrief mit eigh. Unterschrift als Major Géneral sowie von Berthier beglaubigte Abschrift eines Dekrets Kaiser Napoleons mit eigh. Unterschrift als Kriegminister, 2 1/2 und 3 Seiten, in-4, beide Schönbrunn, 24 brumaire XIV (25. 11. 1805). - An den Divisionsgeneral Henri Clarke, dem er seine Ernennung zum Generalgouverneur von Österreich und die damit verbundenen Aufgaben mitteilt: "... Vous êtes chargé de la police du pays et sous ce point de Vue, vous avez toutes les attributions du Ministre de la police. L'Administration, la Direction de la Gendarmerie, celle des gardes bourgeoises de Vienne; celle de toute les Villes et enfin de toute autre troupe qui existe dans l'arrondissement du Gouvernement de Vienne, sont aussi dans vos attributions ... Vous avez le Droit de representer et de parler au nom de l'Empereur. Tous vos actes devron porter en titre, Napoléon, Empereur des Français, Roi d'Italie ... L'intention de l'Empereur, Monsieur le Gouverneur, est que vous portiez un soin particulier a la surveillance des journaux, des livres, des theatres et de tout ce qui concerne la Religion et les cultes ... L'intention de L'Empereur est que Vous logierez au palais a Vienne .." Das beiliegende Dekret fasst in 15 Artikeln die Richtlinien für die Verwaltung der bisher besetzten österreichischen Gebiete und der noch zu besetzenden Provinzen Steiermark, Kärnten und Krain zusammen und ernennt neben Clarke als Generalgouverneur den Staatsrat Pierre Daru zum Generalintendanten.

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Order no. 2001-58
€ 2400,-


Napoleonische Kriege. - Ligne, Charles Joseph de (Fürst), Offizier, Diplomat und Schriftsteller (1735-1814)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-8, Wien, 30. 4. [1806]. - An "Mon Cher, et excellent Compatriote", den französischen Stadtkommandanten von Wien, Pierre-Augustin Hulin. "Le Général Andréossi Veut bien se charger de ma Lettre pour Vous, mon cher Commandant. La Manière dont Vous avéz porté Ce Titre, sera Toujours gravé dans la Mémoire de Tous Les Habitans de Vienne. Votre Justice, Votre délicatesse, Vos soins pour prévenir, ou arrêter Les abus, Votre désinteréssement, Votre façon de faire oublier que Vous etiéz Nos Vainqueurs, Vous méritent Les plus grandes recompenses chéz Vous, et la plus grande reconnoisance chéz Nous. / Je ne Doute point que Vous ne Soyez employé d'une maniere utile, et honorable, Telle que Cela Vous Convient. J'y prendrai toute(?) La part La plus sincère, ainsi qu'a tout Ce qui Vous arrivera. Ma Famille qui pense de même, me charge de Vous en assurer, ainsi à Tous Les Sentimens d'amitié de notre ancien Connaissance, se Joint encore ma reconnaissance particuliere e La Considération distinguée avec La quelle J'ai L'Honneur d'être / Votre Très humble et Très obeissant Serviteur Charles Prince De Ligne".

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Order no. 1909-69
€ 2400,-


Nestroy, Johann, Theaterdichter und Schauspieler (1801-1862)

Eigh. Brief mit Unterschrift und eigh. Adressblatt, 1 Seite auf Doppelblatt, kl-4, ohne Ort (Wien), 12. 9. 1853. - An den Redakteur Leopold von Schweitzer. "Sehr geehrter Herr! Bey meiner Zurückkunft halte ich es für meine Pflicht Ihnen meinen verbindlichsten Danck für die besondere Freundlichkeit, mit welcher Sie, geehrter Herr Doctor, den Resultaten meines auswärtigen Gastspieles Raum in Ihrem geschätzten Blatte gönnten, auszusprechen. Viele Grüße habe ich von Herrn Michaelson zu melden, und zeichne mit vorzüglicher Hochachtung Euer Wohlgeboren ergebenster J. Nestroy". - Mit rotem Lacksiegel ("Nestroy"); Rand- und Faltenrisse, Empfängervermerk.

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Order no. 1903-33
€ 5600,-


Overbeck, Friedrich, Maler (1789-1869)

Schluss eines Briefes mit eigh. Unterschrift, von anderer Hand datiert 1841, 6 x 21 cm. - "Das mein Theurer! sind die aufrichtigen Wünsche die ich Dir von ganzem Herzen sowohl nachträglich zur lieblichen Weyhnachtsfeyer, als zum bevorstehenden Jahreswechsel und Deinem nahen Geburtstage darbringe und mit denen ich in unveränderlicher Liebe verbleibe Dein dankbarer und zärtlicher Bruder Friedrich Overbeck." - Kleines Papiersiegel.

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Order no. 1903-34
€ 260,-


Patentschrift

US-amerikanisches Patent No. 603.378 für Paul Hagemann und Heinrich Pasler aus Stettin (Deutschland), Washington, 3. 5. 1898. In-4; photolithograph. Modellzeichnung und Textblatt in illustr. Umschlag mit 2 Signaturen, Papiersiegel und Kordelheftung; Mittelbug.

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Order no. 1510-62
€ 140,-


Pedro II., Kaiser von Brasilien (1825-1891)

Eigh. Brief in französischer Sprache mit Unterschrift "D(om) Pedro d'Alcantara", 4 1/2 Seiten, in-8, Rio (de Janeiro), 2. 10. 1875. - Schönes persönliches Schreiben an einen Naturforscher in London. Der Kaiser dankt für Publikationen und einen Apparat des Physikers und Chemikers Sir William Crookes (1832-1919), eine Broschüre des Physikers William Thomson Lord Kelvin (1824-1907) sowie einen Reisebericht von Isabel Burton (1831-1896, Reiseschriftstellerin und Frau des Orientalisten und Forschungsreisenden Richard Francis Burton); er berichtet von einer geplanten und bereits von der Deputiertenkammer genehmigten Reise in die USA, nach Palästina sowie nach Europa. Dabei will er sich mindestens einen Monat lang in London aufhalten und dort den Briefempfänger und weitere Kollegen von der Royal Society treffen; eine von dieser Gesellschaft benötigte Unterschrift hat er längst übersandt. Weiters dankt er dem Empfänger für dessen naturwissenschaftliche Publikationen und berichtet von eigenen spektroskopischen Versuchen mit dem Apparat von Crookes. - Pedro II., Enkel des österreichischen Kaisers Franz I., zählte zu den fähigsten Monarchen seiner Zeit. Er setzte sich für die Abschaffung der Sklaverei ein und sorgte tatkräftig für die Entwicklung Brasiliens, war jedoch seiner Einstellung und seinem Auftreten nach eher Gelehrter als Politiker; Victor Hugo nannten ihn einen Nachkommen Marc Aurels. Die vom Kaiser verfassten und empfangenen Briefe über seine zahlreichen Reisen zählen seit 2013 zum Weltdokumentenerbe. - Im Bug geringfügig fleckig, leichte Knitterspuren. Vollständige Brieftranskription siehe unten.

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Order no. 1909-72
€ 1850,-


Peichl, Gustav, Architekt und Karikaturist (1928-2019)

Billet in Postkartengröße mit eigenhändiger Federzeichnung, Widmung und Signatur "IRONIMUS", ohne Ort, 1998.

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Order no. 2102-65
€ 120,-


Penderecki, Krysztof, Komponist (1933-2020)

Farbiges Fotoporträt mit eigenhändiger Notenzeile, Widmung und Unterschrift (roter Filzstift), 27 x 21 cm, ohne Ort (Wien?), 8. 8. 2002. - Oben und unten etwas unregelmäßig beschnitten.

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Order no. 2009-49
€ 175,-


Perger, Anton von, Maler und Schriftsteller (1809-1876)

"Hirt und Jäger." Eigh. vollständiges Gedicht (6 Strophen zu je vier Zeilen) mit Unterschrift, 1 1/2 Seiten auf Doppelblatt, kl-4, ohne Ort (wohl Wien), 1842. "Der Jäger stieg vom Felsenwall. / Der Hirt, der saß am Wasserfall, / Er singt zu Liebchens Preis den Sang, / Des Wassers Rauschen dazu klang: / 'Du holdes Lieb, du feines Lieb' / Mein Herz bei Deinem Herzen blieb; / Es ist Dein Kußgeschwellter Mund / Die schönste Rose im ganzen Rund!' ...". - Leichte Falt- und Knitterspuren.

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Order no. 2005-41
€ 85,-


Petzold, Alfons, Schriftsteller (1882-1923)

Eigh. Gedicht mit Nachsatz und Unterschrift, 9 Zeilen, kl-8, ohne Ort und Datum. - "Was soll wachsen auf unserem Grabe, / Geliebteste, sage? / Efeu? ... nein! / Immergrün ist das Blatt der Klage, / läßt keine Sonne zu uns herein! / Rosen waren unsere Habe, / darum müßen es Rosen sein! / Rosen zu Häupten, Rosen zu Füßen / um die Wolken und Sterne zu grüßen! / [Nachsatz:] Mein erstes Gedicht nach drei Wochen". - Faltspuren.

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Order no. 1705-67
€ 330,-


Pfeiffer, Ida, Weltreisende (1797-1858)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift in fehlerhaftem Englisch, 1 Seite, quer-12, ohne Ort und Datum (Mauritius, um 1857). - "My dear Miss! I am very sory, that I can not write english, nearly not as much that I can thank you for your kindness. When you prepaire some 2 or tree bottle I think to have sufficent. When I dont go this saturday to Bourbon I hope to see you again. Your sincere Friend I. Pfeiffer." - An einer Ecke alt montiert.

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Order no. 1909-74
€ 1750,-


Piccaver, Alfred, Sänger (1883-1958)

Fotoporträt auf Atelierkarton (Blindstempel und Signatur "Edith Glogau Wien I") mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift, Wien 1930. Bildformat 22 x 16 cm, Gesamtgröße 34 x 24 cm. "Frau Dr. Oberl[e]itner zur freundlichen Erinnerung an Alfred Piccaver ..." Unten hart beschnitten.

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Order no. 1510-65
€ 60,-


Prechtler, Otto, Schriftsteller (1813-1881)

Porträtlithographie auf China von Gabriel Decker (mit faksimiliertem Namenszug) mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift Prechtlers für den Schauspieler Carl La Roche, Wien, Jänner 1845, Gesamtgröße 39 x 31 cm. - Leicht fleckig und mit schwachem Tintenstiftstrich, unten hart beschnitten, rückseitig Montagespuren.

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Order no. 1810-76
€ 120,-


Preradovic, Paula (von), Schriftstellerin (1887-1951)

Eigh. Kunstpostkarte mit Unterschrift "Paula Molden", Wien (Poststempel), 7. 4. (wohl 1947). - An Otmar Baron Potier (des Echelles). "Verehrter, lieber Herr Baron Potier, 'Ritter, T[od] u. T[eufel]' ist tatsächlich augenblicklich ausverkauft, doch dürfte die dritte Auflage sehr bald erscheinen, sie hätte schon vor Ostern kommen sollen. Ich selbst besitze leider auch keine Exemplare mehr, sonst hätte ich Ihnen gerne eines zur Verfügung gestellt. Aber die neuen werden bestimmt bald kommen! Viele herzliche Grüße Ihnen allen. Hat Adele meinen Brief bekommen? Paula Molden". - Papierbedingt gebräunt, eine Ecke mit unbedeutender Knickspur.

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Order no. 2105-60
€ 130,-


Priestley, John Boynton, Schriftsteller und Journalist (1894-1984)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem reproduziertem Porträtfoto und eigh. Namenszug. - Auf Karton montiert.

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Order no. 1710-70
€ 55,-


Proch, Heinrich, Komponist, Kapellmeister und Geiger (1809-1878)

"Chor der Nasswalderinnen". Eigh. vollständiges Musikmanuskript mit Namenszug auf dem Titel und abschließender Unterschrift, Titel und 12 1/2 Seiten Noten mit unterlegtem Text auf 8 Bögen mit Fadenheftung, in-4, Wien, 24. 11. 1872. - Mit Ergänzungen und Korrekturen in Bleistift, das Titelblatt mit Ergänzungen in Rotstift; papierbedingt gebräunt, einzelne Randläsuren, der Außenbogen mit Bugriss.

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Order no. 1903-38
€ 680,-


Prodi, Romano, Ökonom und Politiker (geb. 1939)

Farbfoto 12,5 x 18 cm mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, Brüssel, Juli 1999. - "Romano Prodi Bruxelles luglio '99".

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Order no. 1810-78
€ 60,-


Profohs-Leherb, Lotte, Malerin (1934-2012)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-8, Wien? (gedr. Briefkopf), 10. 9. 1980. - Übersendet der Herausgeberin eines Prominenten-Kochbuchs ihren Beitrag (dieser nicht beiliegend).

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Order no. 1606-65
€ 135,-


Radetzky, Johann Wenzel Graf, österr. Feldmarschall (1766-1858)

Kanzleibrief an Ministerialrat Ritter von Stock in Verona mit eigh. schwungvoller Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt mit blindgeprägtem Kopf "Feldmarschall Graf Radetzky", in-4, Pordenone, 1. 10. 1852. - Mitteilung der Verleihung des Kommandeurkreuzes des St. Joseph-Ordens durch den Großherzog von Toscana und Übermittlung der Dekoration (diese nicht beiliegend). Empfängervermerk auf letzter Seite. - In altem Sammlungsumschlag; Alters- und Gebrauchsspuren.

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Order no. 2102-66
€ 260,-


[Raimund, Ferdinand]. - Roller, Andreas, Bühnenbildner (1805-1901)

Sprachlich und orthographisch unbeholfener Bittbrief an Ferdinand Raimund, "Resigeur und Schauspieler des k:k: prifl: Theaters in der Leopoldstadt in Wien", 2 Seiten mit gesiegeltem Adressblatt, gr-8, Graz, 26. 1. 1828. "Hochschätzbahrster Herr von Raimund! Da Sie mir so fiele Ehre und Freundschaft erzeugten als ich mich noch in Wien befand, und mir zugleich Erlaubten, daß wenn ich Jezeid an einem unfohrgesehenen Falle in Verlegenheit kommen solte, mich ohne Scheu an Sie wenden dürfte daher Sie es nicht Ungütig nehmen werden wen ich so frey bin eine Bitte an Sie zu stellen: die zwar nicht mich sondern meinen Vater in Dreßden betrift, da mir schon lange her Ihr Einfluß bey der Leopoldstädter Theater-Direktion bekant und nur Ihr Willensmeinung alldort geldent ist so werde ich nicht länger säumen den Wunsch meines Vaters Ihnen bekant zu machen: Da er wo er sich jetzt befindet sehr unzufriden ist, und für ihm die Beschäftigung so wie die Bezahlung zu wenig, und er durch den Mahler Arigoni: so entsetzlich sekirt wird, so ist er fest Entschlossen seynen jetzigen Aufenthalt zu ferlasen, und seyn Tallent, sammt dessen meines Bruders Josephs nicht Erschlafen zu lassen: Er hatt mir aufgetragen in seynem Nahmen an Sie zu schreiben; indem er seyne Dienste so wie die meines Bruders anträgt: Da Sie selbst meinen Vater durch lange Jahre von seiner Geschüklichkeit überzeugt sind und ich für meinen Bruder gut stehe: so könte Ihnen diese Gelegenheit filleicht willkommen seyn, um daher, Ihnen gleich mit dem Grazer Stand bekant zu machen so glaubt mein Vatter, für sich und meinen Brudern zwölfhundert f C:Mtz: [Gulden Conventionsmünze] fordern zu können welche er früher im Theater an der Wien auch hatte: / Da ich Ihre Gütte in Anspruch nehme, und wen Sie es dahin bringen können, und mein Vater wünscht: so werden Sie mich als einen Ewig dankbahren Menschen kennen lernen. Erlauben Sie mir Höflichst, um eine baldige Antwort zu bitten und mich zugleich zu Unterzeichnen / Euer Wohlgebohren / Ergebener / Andr: Roller / Franzensplatz No. 39." - Fleckig und leicht gebräunt, erste Seite mit Klebespur, Adressblatt mit Ausriss durch Siegelöffnung. Das Erledigungsdatum und die Registraturvermerke auf dem Adressblatt stammen vermutlich nicht von der Hand Raimunds.- Provenienz: aus dem Nachlass des Wiener Antiquars Heinrich Hinterberger (Bleistiftvermerk am unteren Rand der ersten Seite).

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Order no. 2005-44
€ 1400,-


Ravel, Maurice, Komponist (1875-1937)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 3 Seiten, in-8 (violetter Stift), Paris (Convois automobiles, Section T. M. 171), 28. 3. 1916, mit eigh. Kuvert. - An Lucien Garban. Berichtet aus dem Ersten Weltkrieg über seine Erlebnisse als Fahrer bei der Armee. "Cher ami, je suis au repos : ma voiture un peu amochée par la faute d'un frein au pied ... et aussi du conducteur. Enfin, le lieut[enan]t m'a assuré que ce n'était pas si grave que je croyais, et qu'il m'en arriverait bien d'autres ... Un de mes collègues vient de faire mieux : son mépris trop absolu des freins l'a conduit à f... le feu à sa voiture, et du même coup, aux 'bonhommes' qui étaient dedans. D'ailleurs, ce que les chauffeurs négligent, les marmites s'en chargent. Il nous arrive à tout moment des fragments de véhicules assez impressionants, et dont personne ne peut vous renseigner sur le sort de ceux qui les ont conduits. ..." Weiters über das Angebot eines amerikanischen Sammlers, der ihm ein Manuskript abkaufen möchte: "Edouard m'a envoyé la lettre du collectionneur américain, avec la traduction et votre opinion, à laquelle, ma foi ! je me range, quoique je n'y eusse point pensé. Qu'est-ce que je risque après tout ? De passer, auprès de ce Yankee, pour un homme d'affaires avisé, ce qui ne fait qu'augmenter mon talent dans son estime. Et puis en ce moment, je suis un poilu, ce qui justifie bien des choses. Donc, mon cher secrétaire, je vous donne carte blanche : va pour 100 dollards ! En doublant la somme, j'irai même jusqu'à doubler les dièses. Je n'ai qu'une crainte, c'est qu'avant la réponse, un nouveau navire soit coulé par les Boches, qu'une nouvelle 'vive émotion' se produise en Amérique, et que mon admirateur soit emporté par une embolie. ..." - Leichte Alters- und Gebrauchsspuren, kleine Bleistiftanmerkungen eines Vorbesitzers. Vollständige Transkription und Übersetzung beiliegend.

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Order no. 2102-67
€ 2400,-


Retz (Nö.)

Silbermedaille von R[udolf] N[euberger] auf die Eröffnung des Waisenhauses am 27. 3. 1905. Vorderseite: Büste Kaiser Franz Joseph / Rückseite: Ansicht des Gebäudes und Stadtwappen. Gewicht 13,25 g, Dm. 38 mm. Vorzüglich erhalten, zwei kleine Punzen.

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Order no. 2105-63
€ 175,-


Revolution 1848

"Ungarn muß siegen, oder Oesterreich ist verloren." Einblattdruck bei U. Klopf sen. und Alexander Eurich, Wien, September 1848, 58 x 46 cm. - Großformatiger, in revolutionärem Pathos verfasster Aufruf zur Unterstützung der Ungarn im Kampf gegen Jelacics kroatische Truppen und zur Einreihung in das Szeredysche Freicorps. - Etwas gebräunt und fleckig, kleine Bug- und Randläsuren.

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Order no. 2009-51
€ 160,-


Ridderbusch, Karl, Bass (1932-1998)

Großes farbiges Rollenfoto (25,5 x 20,5 cm) als Hans Sachs mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift im weißen Seitenrand, Oktober 1977. - "Mit allen guten Wünschen herzlichst Ihr Ridderbusch ...".

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Order no. 1909-79
€ 75,-


Roda Roda (d. i. Rosenfeld, Sándor Friedrich), Schriftsteller (1872-1945)

Beidseitig eigh. beschriebene farbige Kriegspostkarte mit Unterschrift, Sofia, 29. 5. 1917. - An den Redakteur Fritz Engel vom Berliner Tageblatt. "Hochgeehrter Herr, ich habe Ihren liebenswürdigen Brief erhalten, worin Sie mich zur Mitarbeit am 'Ulk' laden. Ich habe schon veranlasst, daß Ihnen etliches zugehe. Vielen Dank dafür, daß Sie Sich / meiner nach soviel Jahren noch erinnert haben. Ich bin in vollkommener Hochachtung, Ihnen herzlich ergeben, Roda Roda".

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Order no. 2001-69
€ 200,-


Roda Roda, M. (d. i. Marie Rosenfeld), Schriftstellerin (1875-1935)

Eigh. Postkarte mit Unterschrift, (Našice), 4. 4. 1893. - An die Redaktion der Literaturzeitschrift "Die Gesellschaft" in München. "Einer Löbl. Red. der Gesellschaft München / sandte ich am 11/4 92 ein Feuilleton 'Kunstmännchen'. Ich bitte dasselbe entweder zu acceptiren oder zu retourniren. Porto lag bei. Ergebenst M. Roda Roda / Adresse jetzt: Našice Slavonien". - Lochspuren hinterlegt, Empfängervermerk.

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Order no. 2105-65
€ 165,-


Rodzinski, Artur, Dirigent (1892-1958)

Großfoto 58 x 38 cm mit eigenhändiger bildseitiger Widmung und Unterschrift, ohne Ort, 1948. - "To my very - very dear friend Frantzl with thanks from the bottom of my soul for Everything Artur Rodzinsky ...". - Auf Karton montiert, Schrift etwas geblasst, Restaurierungs- und Rahmungsspuren.

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Order no. 2105-66
€ 300,-


Rohlfs, Gerhard, Afrikaforscher (1831-1896)

Postkarte mit eigh. zwei Zeilen und Unterschrift, Dortmund, 6. 2. 1886. - An Siegmund Schott in Frankfurt. "Am Dienst[ag] den 16. d[ieses] M[onats] werde ich also bestimmt in Frankfurt eintreffen. Ergebenst Gerhard Rohlfs." - Knickspur.

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Order no. 2007-39
€ 100,-


Rokitansky, Carl von, Pathologe (1804-1878)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-8, ohne Ort (Wien ?), 8. 7. 1866. - "Hochgeehrter Herr Collega! Ich erlaube mir, hiemit den Überbringer, meinen Schulcameraden Dr. H. Hirschfeld bei Ihnen einzuführen und Sie zu bitten, Sie möchten Ihren Einfluß dahin geltend machen, daß er in einem der Verwundeten- oder andern Militärspitäler seine Verwendung finde. Mit Hochachtung Ihr ergebenster Rokitansky". - Geringfügig gebräunt und fleckig, das leere zweite Blatt mit Ausrissen am Oberrand (Montagespuren).

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Order no. 2007-40
€ 450,-


Romako, Anton

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, in-8, Rom, "Samstag" (um 1860). - An einen Baron. "... Wollen Sie uns das Vergnügen machen und Sonntag den 4. um 7 Uhr abends bei uns speisen / Ihr ganz ergebenster A. Romako". Beiliegend ein Billet mit einem an Romako gerichteten 6-zeiligen Gedicht seines Malerfreundes Major Franz Kühlen, Rom, 3. 1. 1860. - Der Außenseiter der Wiener Ringstraßenepoche lebte von 1857 bis 1876 in Rom, wo er eine Zeitlang als Porträtist und Genremaler erfolgreich war. - Sehr selten.

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Order no. 1701-66
€ 600,-


Ronacher (Varieté)

Autogrammbuch der Margarete Gottfried, vermutlich tätig im Wiener Etablissement "Ronacher" um 1940, 16 x 13 cm, mit 26 Widmungen bzw. Eintragungen aus den Jahren 1930/31 und 1939/40, darunter von mehreren Komponisten (mit insgesamt 7 Notenzeilen) sowie von einigen bekannten Theaterpersönlichkeiten; in dekorativem Lederalbum mit reicher Deckelvergoldung und Goldschnitt (Kapitale und Ecken geringfügig berieben).

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Order no. 2001-70
€ 750,-


Rothmüller S. Aktiengesellschaft

Gründeraktie Nr. 14477 zu 200 Kronen mit 2 Originalsignaturen, farblithographierter Doppelbogen, quer-folio, Wien, Oktober 1918. - Leichte Gebrauchsspuren. Inliegend Kupons Nr. 10-23.

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Order no. 1902-67
€ 40,-


Rouault, Georg, Maler und Graphiker (1871-1958)

Eigh. Brief mit Paraphe "GR", 3/4 Seite, kl-4, ohne Ort und Datum (um 1925?). - In Eile geschriebener Brief mit einzelnen Korrekturen. "Cher monsieur, I. il y a quelques polémiques à propos de la publication en Mai de vos lithos. Je n'ai pas le temps de v[ou]s en causer les a fond mais dites bien n'est-il pas vrai c'est la verité que je n'ai jamais voulu de date et qu'il ya plus trois ans que je vous avais prevus - ceci repetéz ce comme moi je le fais. II. Arrangez vous avec la destinaire qui v[ou]s remettra ce qui est convenu pour echange. En hâte - meilleur souvenir GR". - Papier gebräunt.

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Order no. 1703-73
€ 550,-


Saar, Ferdinand von, Schriftsteller (1833-1906)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Saar", 2 Seiten auf Doppelblatt, kl-8, Wien-Oberdöbling, 8. 7. 1893. - (An den Polizeirat Wenzel Boog). "Hochverehrter Freund! Ich werde mein Möglichstes thun, um Dienstag den 11. d. M. beim Glücksmarkt erscheinen zu ko[e]nnen. Das heißt ich werde gewiß kommen, wenn mich nicht etwas ganz Unvorhergesehenes im letzten Augenblick abhält. In diesem Falle wirst du mir freundlichst verzeihen und jedenfalls briefliche Aufklärungen erhalten. Bis zum gemütlichen 'Plausch' herzlich grüßend dein alt ergebener Saar". - Beiliegend die Briefkarte eines Vorbesitzers mit Angaben zur Provenienz.

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Order no. 2102-70
€ 110,-


Sachs, Nelly, Dichterin (1891-1970)

Eigh. Ansichtskarte, Stockholm, 14. 7. 1952. - "Lieber Freund Oskar Scherer! Für Ihren lieben Brief meinen Herzens Dank. Welchen Rosenduft trug er. War ein wenig krank darum heute nur diesen Gruß und Dank. Sende bald etwas von meinen Dingen. Besitzen Sie Sternverdunkelung. Alles erdenkliche Gute. Ihre Nelly Sachs".

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Order no. 1603-63
€ 400,-


Sagan, Françoise, Schriftstellerin (1935-2004)

Billet mit aufgezogenem kleinem Zeitungsporträt, eigh. Widmungszeile und Unterschrift (um 1985). "Pour Daniela Blaschke Françoise Sagan."

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Order no. 1806-80
€ 120,-


Sagan, Françoise, Schriftstellerin (1935-2004)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, ohne Ort und Jahr (1957?). - An einen Kritiker. "Monsieur, je vous remercie infiniment de votre critique des Nouvelles littéraires sur 'Bonjour tristesse'. Je sais qu'il est très flatteur d'avoir une critique de vous, à plus fort raison une bonne. Il me reste à éspérer de pouvoir répondre un jour et d'une manière satisfaisante à vos questions. J'espère aussi pouvoir vous remercier prochainement de vive voix et vous donne mes meilleurs sentiments ... ". - Am Rand minimal fleckig und knittrig, kleiner Bugriss.

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Order no. 1510-74
€ 650,-


Sailer, Toni, Schirennläufer und Filmschauspieler (1935-2009)

Farbiges Porträtfoto mit eigh. Namenszug auf der Bildseite, 21 x 15 cm.

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Order no. 1802-75
€ 60,-


Salesianer

"Messe des Heiligen Franz v. Sales Bischof und Kirchenlehrer". Mehrfärbig kalligraphierte und illuminierte späthistoristische Handschrift mit reicher Goldhöhung, in-4, 7 Seiten auf 2 Doppelblättern (davon 2 Seiten Quadratnoten auf 4 roten Linien), liturgische Texte in Latein, der erste Bogen ohne eine zu erwartende Fortsetzung, der zweite Bogen in sich abgeschlossen mit einem Autorisierungsvermerk des Generalvikars Pierre-François Poncet, datiert Annecy 28. 5. 1890. - Minimal fleckig, ein kleiner Bugriss.

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Order no. 2105-71
€ 240,-


Scheel, Walter, Politiker (1919-2016)

Farbfoto 10 x 15 cm mit eigenhändigem Namenszug auf der Bildseite (um 1999).

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Order no. 1810-81
€ 30,-


Schelling, Friedrich Wilhelm Joseph von, Philosoph (1775-1854)

Ausgeschnittenes Eckstück eines Albumblatts aus Glanzkarton mit Goldrand mit eigenhändigem Namenszug "G[e]H[eim]R[at] Schelling", ohne Ort und Datum (nach 1826), auf Papier aufgezogen. - Rückseitig undeutlich von alter Hand mit Bleistift beschriftet "Schöpfer e[ines] besond[eren] ... philosoph[ischen] Systems".

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Order no. 2007-42
€ 370,-


Schmidt, Helmut, Politiker (1918-2015)

Eigh. Unterschrift im weißen Unterrand eines Fotos, das ihn im Herbst 1976 bei seiner zweiten Angelobung als deutscher Bundeskanzler durch den damals neu amtierenden Bundestagspräsidenten Karl Carstens (1914-1992) zeigt; in der Mitte Helmut Schellknecht (1919-1994), Direktor des Deutschen Bundestages. - Von Carstens und Schellknecht ebenfalls signiert.

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Order no. 1802-77
€ 220,-


Schmitt, Harrison, Astronaut, Geologe und Politiker (geb. 1935)

Offizielles farbiges Fotoporträt der NASA (Reproduktionsdruck) mit eigenhändigem Namenszug "Jack Schmitt", ohne Ort und Datum (um 1980), 25 x 20 cm. - Druckstellen am rechten Rand.

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Order no. 1909-84
€ 370,-


Schnorr von Carolsfeld, Julius, Maler (1794-1872)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift ("Julius Schnorr"), 2 Seiten, in-8, Wien, 3. 11. 1815. An seine Schwägerin Karoline, Ehefrau seines Bruders Ludwig Ferdinand, betr. seinen damals in der österr. Armee dienenden Bruder Eduard. "Liebe Caroline! Dießmahl werden Sie wohl mit wenigen Zeilen vorlieb nehmen müßen, nicht so wohl weil ich zu wenig Zeit habe Ihnen viel zu schreiben als weil ich nicht recht weiß was ich schreiben soll. Daß ich Sie lieb habe, daß ich wünsche Sie mögen bald wiederkommen, habe ich schon zur Genüge gesagt, und so ist's mit den meisten andern Sachen, nun aber doch Eines das Ihnen neu ist, Eduard nehmlich, den das Schiksal bis jetzt so wunderbar an Wien gefeßelt hatte, ist gestern früh abmarschirt. Nicht aber nach Frankreich oder Italien, sondern nur (vor der Hand) nach Iglau. Der eigentlich geheim gehaltene aber uns bewußte Zweck seiner Sendung ist dieser. Schon seit langer Zeit hält sich einige Tagereißen von hier ein gewißer Grasel mit einer ansehnlichen Bande bald da bald dort auf, beunruhigt zum wenigsten die Reisenden bestiehlt und mordet aber nicht selten, und wenn man Gerüchten trauen könnte, so beraubt er Kirchen und Klöster, reiche Gutsherrn und Verwalter aber nun ganz gewiß, auch ist dieser Grasel incognito schon hier und aller Orten geweßen und soll die pfiffigsten Streiche nach Art der Schinderhänse, der schwarzen Peter der bairischen Hiesel und Consorten begehen. Um nun diesen(!) schon lange beunruhigenden Unfug wo möglich Einhalt zu thun sind also 2 Compagnien Infanterie (Eduard hat eine davon unter sich) nebst Cavallerie von hier abgezogen (außer den gewißen von anderen Orten schon ausgesandten Truppen.) Einige andere Officire hatten zu diesem Zug keine Lust und stellten sich krank, Eduarden scheint es aber sehr angenehm zu seyn. Das Ding kann spaßhaft seyn aber auch leicht gefährlich, strapazierlich aber auf jeden Fall vorzüglich bey der nun eingetreten[en] rauhen und naßen Witterung. Der Himmel geleite unsern guten Eduard überall, er schütze ihn und laße seinen Plan gelingen dem Bösewicht zum Schaden den(!) beunruhigten Bürger und Bauer zum Frommen und ihm und uns zur Ehr ... ". - Etwas stockfleckig, unbedeutende kleine Randmängel.

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Order no. 2003-80
€ 1200,-


Schön, Eduard (Pseud. Engelsberg, E. S), Komponist (1825-1879)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite auf Doppelblatt, in-8, Wien, 2. 7. 1864. - An den Wiener Musikverleger Carl Haslinger, dem er seine Komposition "Pagenlied" für 25 Gulden und 12 Freiexemplare überläßt. "... Ihren Antrag ... akzeptire ich hiermit, und bestätige unter Einem den Empfang des obigen Honorars. E[ue]r Hochwohlgeboren besitzen demnach das ausschließliche Verlagsrecht der obengenannten Composition. ... Ed. Schön (E. S. Engelsberg)". Leichter Schriftabklatsch. - Beiligend ein weiterer eigh. Brief mit Unterschrift "E. S. Engelsberg", 3 Seiten, in-8, Wien, 24. 2. 1873, vermutlich an den Sänger und Mediziner Emil Krauss (1840-1889) gerichtet. "... Ich beehre mich Ihnen ein Exemplar des (leider erst jetzt!) erschienenen Chores 'Heimweh', dessen Solo Sie mehrmals vorgetragen haben, mit der Bitte um freundliche Aufnahme zu übersenden. Ich habe mir erlaubt Ihnen Herr Doktor diesen Chor zu widmen, da ich kein anderes Mittel habe um Ihnen meine Bewunderung und meinen Dank für die seelenvolle Auffassung und wirkungsvolle Wiedergabe des Liedes genügend auszudrücken ...". Etwas fleckig.

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Order no. 2001-75
€ 180,-


Schönbauer, Leopold, Mediziner (1888-1963)

Maschinschriftl. Brief mit eigenh. Unterschrift, 2/3 Seite, kl-4, Wien (gedr. Briefkopf), 22. 7. 1957. - An Richard Dolberg betr. die Einladung zu einem Vortrag. "... Das Thema 'Internationale Beziehungen und Gesundheitswesen' ist sicherlich sehr reizvoll. Bevor ich mich entscheide, würde ich Sie nur bitten, mir zu sagen, wie lange ich wohl sprechen soll ... ". - Seitlich gelocht (ohne Textverlust), Empfängervermerke.

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Order no. 2007-44
€ 75,-


Schönberg, Arnold, Komponist (1874-1951)

Autographenkärtchen 6 x 10 cm mit eigh. Notenzeile, Widmung und Unterschrift, Brookline, 8. 11. 1933. - Dreitaktiges Thema, darüber "To Miss Elinor Ann Schloss:" Zusammen mit farbiger Porträtpostkarte auf Karton aufgezogen, unter Passepartout. * * * * * SEE ENGLISH DESCRIPTION BELOW.

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Order no. 2001-76
€ 3000,-


Schönberg, Arnold, Komponist (1874-1951)

Eigh. Brief mit Namensstampiglie und Unterschrift, 2 Seiten, kl-8, Wien (Stempel), 29. 12. (1910). - An seinen Schüler Rudolf Weirich. "Lieber Weyrich, bitte beruhigen Sie Ihre w[e]r[ten] Eltern. Ich kann leider augenblicklich so wenig, wie je, meine Schuld tilgen. Aber ich glaube bestimmt, daß ich es im Jänner werde tun können. Es geht mir recht miserabel. Große Enttäuschungen! Kalamitäten ohne Ende! Bitte, sagen Sie Ihrem Herrn Papa, ich lasse ihn um etwas Geduld bitten. Das geht doch hoffentlich! / Warum lassen Sie nicht öfters, was von sich hören. Webern schreibt mir sehr oft. Auch Jalowetz und Horwitz! Nur Heim[?] und Karger[?] nicht! - / Meine Pelleas Aufführung in Berlin hatte sehr großen Erfolg. Jetzt sind dort bei Kassierer[!] sechs Bilder von mir ausgestellt. In Prag wurde mein erstes Streichquartett, in München das Sextett mit großem Erfolg aufgeführt. Jetzt - am 2. Jänner ist in München ein Kompositions-Abend von mir. Aber ich kann nicht hinfahren! / Die Kurse an der Akademie sind mäßig besucht. Fürs erste Jahr nicht schlecht, aber für mich. Meine Harmonielehre soll bald heraus. Mitte Februar soll mit dem Druck begonnen werden! Aber ich habe bis dahin noch viel daran zu arbeiten. In Wien soll die Kammersinfonie oder die Orchesterlieder aufgeführt werden. Sonst ist augenblicklich wenig los. / Schreiben Sie mir einmal was Aufrichtiges[?], wie es Ihnen beim Dirigieren geht? Wie Sie im Theater stehen; was für Chancen fürs nächste Jahr, und so weiter. Herzl[iche] Grüße, Prosit Neujahr, Ihr Arnold Schönberg."

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Order no. 2105-72
€ 6500,-


Schönborn, Friedrich Karl von, Fürstbischof und Reichsvizekanzler (1674-1746)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, in-8, Laxenburg, 31. 5. 1725. - An einen Freund über eine Unterredung mit dem Kaiser. "Ca[rissi]me Amice / Ich habe den Schnappauff vorgesterth zu E[uer] D[urchlauch]t geschickt, weilen er aber dieselbe nicht ahngetroffen, also wünsche ich die gelegenheith dieselbe ohne meinem Duschel[?] bald bedienen zu können, umb sond[er]lich über das stattliche guthachten in denen reichs und religions sachen, mitt E[uer] D[urchlauch]t mich besprechen zu können welches I[hrer] k[aiserlichen] M[ajestä]t ich heuth zu E[uer] D[urchlauch]t gebahren immerwährendem lob vorgestellet, und gezeicht habe, wie das werk den maister, die trew einen bestverdiensten Ministrum, die gelährt und geschiklichste vorführung einer so großen und weithlaufichen föderlichen, aber eben dahero d. K[aiserlichen] M[ajestä]t, und dem ganzen Vatterland höchst ahngelegenen sache, welche in sacra et profana totius M[ajesta]tis auff das aller tiefeste einschlaget, einen grund gelährten rath loben muss; I[hre] K[aiserliche] M[ajestä]t haben alles g[nä]d[ig]st ahngehört, und verlangen dass man forderst hernach zu end eilen solle: hac pro notitia von E[uer] D[urchlauch]t ergebenstem trewen diener und Freund FCFvSchönborn". - Unbedeutende Eck- und Randmängel.

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Order no. 2102-75
€ 1450,-


Schuschnigg, Kurt, Politiker (1897-1977)

Maschinbrief mit geprägtem Briefkopf "Der Bundeskanzler" und eigh. Unterschrift "Schuschnigg", 3/4 Seite, kl-4 (Doppelblatt), (Wien), 21. 11. 1934. - Bestellung von Ministerialrat Dr. Karl Hirsch zum Mitglied der Ehrenzeichenkommission vom Roten Kreuz.

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Order no. 1803-79
€ 110,-


Seipel, Ignaz, Theologe und Politiker (1876-1932)

Heliogravüre nach Fotographie mit faksimiliertem Namenszug, um 1928, Bildformat 32 x 20,5 cm, Gesamtgr. 49 x 39 cm. - Auf China gedruckt; das Trägerpapier mit nicht störenden Mängeln im breiten Rand.

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Order no. 1803-82
€ 80,-


Sibelius, Jean, Komponist (1865-1957)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift in deutscher Sprache, 1 Seite, kl-4, Järvenpää, 5. 9. 1921. - An den Musikverleger Robert Heinrich Lienau. "Lieber Herr Lienau, Bitte gütigst das Geld, das ich bei Ihnen habe an meinen[!] Tochter zu senden, unter Adresse: Fräulein Katarina Sibelius / Adr: Oberstleutnant Bazing, Hohenstaufenstr. 21. Stuttgart. / Anbei ein Papier mit meiner Unterschrift, das als Quittung zu ergänzen und zu brauchen ist. Mit den herzlichsten Grüssen, Ihr ergebener Jean Sibelius". Ohne die Beilage. - Geschrieben auf Terwakoski-Büttenpapier mit Wasserzeichen Elchkopf; Bleistiftvermerke des Empfängers. Gelocht, minimale Mängel am rechten Rand.

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Order no. 2105-77
€ 1200,-


Sinigaglia, Leone, Komponist und Bergsteiger (1868-1944)

Eigenhändige Postkarte mit Unterschrift, Wien, Hotel Bristol (gedr. Briefkopf), 8. 1. 1912. - An den Harfenisten und Komponisten Alfred Holý in leicht fehlerhaftem Deutsch. "Sehr geehrter Herr Hóly, Es würde mich sehr freuen, sie morgen zwischen 6-7 Uhr zu sehen vielleicht holen sie mich etwa vor 6. in Hôtel ab - falls verhindert, so können wir für Freitag od. Samstag N[ach]M[ittags] eine Stunde besprechen, ich bin V[or]M[ittags] zwischen 12-1 meistens zu Hause. Mit herzlichen Gruss Leone Sinigaglia". - Leichte Gebrauchsspuren.

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Order no. 2102-78
€ 120,-


Sinzendorf, Philipp Ludwig Graf, Diplomat und Staatsmann (1671-1742)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift in etwas fehlerhaftem Französisch, 1 3/4 Seiten, in-4, Wien, 2. 6. 1706. - An eine Dame in Prag wegen der Zuerkennung einer Pension. "Madame / Si j'etois quelque têms, sans me donner l'honneur de vous repondre a la lettre, que vous avez eû la bonté de m'ecrire du 9vme de maj, j'etois pour tacher de voir, si les projets que vous aviez proposez s'auroient pû executer, mais je suis taché de vous dire qu'on les a trouvé impossibles. ainsi madame l'affaire se reduit presentement, a l'etablissement de vôtre pension, je croi qu'elle sera assignée a prague, come vous vous y trouvez presentement, et dez que le president de la chambre en aura expediez l'ordre, je me donnerois l'honneur de vous l'envoier, vous assurant, Madame que je m'estimerois heureux, de vous pouvoir marquer en toutes les occasions qui dependeront de moi que je suis avec bien du respect / Madame / Votre tres humble et tres obeissant serviteur le comte de Sinzendorff". - Im Randbereich etwas stockfleckig.

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Order no. 2102-79
€ 650,-


Skoda, Joseph von, Anatom und Internist (1805-1881)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 3/4 Seiten auf Doppelblatt, in-12, (Wien), 1. 10. 1875. - "Verehrter Freund! Dr. Fuchs ist seit vorgestern in Wien. Ich habe ihm heute geschrieben, daß ich morgen abends zu ihm zum Spiele kommen will. Ob er damit übereinstimmt, weiß ich noch nicht. Morgen werden Sie beim Portier der Irrenanstalt die Nachricht bekommen, ob Sie abends zu Fuchs kommen sollen, oder ob wir zu Ihnen nach Döbling kommen. Ergebenst Skoda". - Geringfügig fleckig, am Rand zwei kleine Klebespuren.

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Order no. 1603-73
€ 330,-


Sojus 7, sowjetische Weltraummission 12.-17.10.1969

Farblithographierte Postkarte um 1964 mit symbolischer Darstellung der Wostok-Flüge 1-6 sowie des Woschod-1-Flugs, postalisch gelaufen um 1969 (Poststempel undeutlich), auf der Briefmarke die Porträts der drei Besatzungsmitglieder Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko (geb. 1928), Wladislaw Nikolajewitsch Wolkow (1935-1971) und Wiktor Wassiljewitsch Gorbatko (1934-2017), mit eigh. Namenszügen von Filiptschenko und Wolkow. - Ecken leicht bestoßen, rückseitig zwei Sammlerstempel sowie Bleistiftvermerke.

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Order no. 1909-86
€ 130,-


Spallanzani, Lazzaro, Jesuit, Philosoph und Universalgelehrter (1729-1799)

Eigh. Brief in italienischer Sprache mit Empfehlungsformel und Unterschrift, 2 1/4 Seiten, gr-8, Pavia, 5. 8. 1796. - An G. Toscan, Bibliothekar des Naturhistorischen Museums in Paris und Übersetzer seiner 1792 erschienenen "Viaggi alle Due Sicilie". "Dottissimo Signore / Fino dell'anno scorso letto aveva in un Giornale Francese il Prospetto concernante la Traduzione, che voi e il Sigre. Duval vi proponevate di fare del mio Viaggio alle due Sicilie. Dopo qualche tempo vidi in altro Giornale uno squarcio di detta Traduzione, il quale riferiva in parte le cose da me osservate su'l Etna. Io volevo per lettere ringraziarvi dell'opere che voi, ed il chiarissimo vostro Collega fate il mio libro; ma mi è stato conteso per la volta comunicazione tra l'Italia e la Francia. ... esser vero che a Venezia si fa una ristampa dei miei Viaggi (e credo ne stiano a quest'ora esuti quattro volumi) ma senza la più picciola aggiunta, la più piccola correzione. Non è già che non si potettero fare aggiunte ed amendazioni al mio libro, troppo conoscendone io i difetti, ma per far ciò convenientemente, non vi era mezzo migliore e più sicuro che rivisitare i Pezzi vulcanizzati da me prime veduti; ma le circostanze mie non me lo hanno permesso. ... Passo ora alla vostra traduzione. Non posso esprimervi con parole quanto e poi quanto mi sia piaciuta. ... Che fedeltà, che chiarezza, che previsione, che eleganza di stile! ... Debbo finalmente esser riconoscente al celeberrime Sig.re Faujas per le sensate sue annotazioni, nè lascio in questo medesimo ordinario di mostrare gli per lettere la mia gratitudine ...". - Schrift teilweise durchschlagend, minimale Papierschäden, Siegelausriss auf dem Adressblatt unterlegt.

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Order no. 1802-84
€ 2400,-


Spanischer Erbfolgekrieg / Eugen, Prinz von Savoyen (1663-1736)

"Extrait de la lettre de Mr. de Revel Lieut. General, Commandant les troupes du Roy dans Cremone du 1. Fevrier 1702 contenant le detail de ce qui s'est passé dans l'entreprise de Mr. le Prince Eugene pour la surprise de cette place." Zeitgenössischer französischer Bericht von unbekannter Schreiberhand über den Überraschungsangriff von Prinz Eugen auf die von einer französischen Garnison gehaltene italienische Stadt Cremona und die Gefangennahme des Generals Villeroy, 3 1/2 Seiten, in-4, ohne Ort und Jahr (wohl 1702). - Stellenweise braunfleckig, Bindungsspuren im Falz. Französische Transkription und auszugsweise deutsche Übersetzung beiliegend.

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Order no. 2105-79
€ 260,-


Stanley, Henry Morton, Journalist und Afrikaforscher (1841-1904)

Diktatbrief mit eigh. Unterschrift, 1 Seite, in-8, (London) 22. 8. 1872. - An Mr. James Ostler, dessen Einladung er leider nicht annehmen kann. "Sir / In reply to your kind letter I am sorry to state that being so buisy at present I cannot come. But by the end of October or November my time I shall be able to spare more freely and if you would then write me a line I shall be most happy to come. Your truly Henry M. Stanley".

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Order no. 1603-76
€ 260,-


Stelzhamer, Franz, Schriftsteller (1802-1874)

Blatt mit zwei eigenhändigen Sprüchen (in elegischen Distichen) mit Unterschrift bzw. Paraphe, 2 Seiten, quer-8, Linz, Juli 1868 bzw. 13. 7. 1868. - "Sammle, o Sammler mit Glück, was werth und würdig der Sammlung, / Bis Du gesammelt selbst liegest in Abrahams Schooß." - "Du mit dem Ameisenfleiß u. emsig wie Hamster und Biene, / Warst du ein solches Thier, Freund, sag', oder wirst du es erst ?" - Der zweite Spruch mit Korrektur in der 2. Zeile ("Freund, sag'" statt ursprünglich "gesteh'"). Schrift durchschlagend, Faltspur, oben jeweils Bleistiftvermerke ("ad Vermischte Gedichte" bwz. "0") von fremder Hand.

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Order no. 2105-81
€ 275,-


Stolz, Robert, Komponist (1880-1975)

Eigh. Widmung mit Unterschrift auf dem losen vorderen Umschlag des Klavierauszugs von "Der süsseste Schwindel der Welt / Lustspiel-Operette in 3 Akten von Rudolf Weys / Musik von Robert Stolz", in-4, Wien, Jänner 1938. - "Meinem lieben Freunde u. großen Künstler Josef Mikulas allerherzlichst zur Erinnerung! Der Sie verehrende Robert Stolz ... ". - Unbedeutende kleine Knickspuren, die Rückseite (mit dem Beginn der Musiknoten) mit Montagespuren.

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Order no. 1710-85
€ 275,-


Stolz, Robert, Komponist (1880-1975)

Zwei maschinschriftliche Briefe (einer davon als Durchschlag) mit eigenhändiger Unterschrift, jeweils 1 Seite, kl-4, Wien, 21. 6. und 3. 8. 1972. - An den Schriftsteller und Übersetzer Max Knight in Berkeley, der sich für seine englische Bearbeitung von Nestroys "Der Talisman" Musik von Stolz wünschte. "... werde ich Ihnen in den nächsten Tagen einige Manuskripte schicken, mit der Anmerkung, für welche Stellen im TALISMANN[!] ich mir diese Kompositionen denke. Es dürfte nicht schwer sein für Sie und Ihren Freund und Mitarbeiter Joe Fabry diese Kompositionen zu textieren. Wie ich aus den mir eingesandten Texten ersehe, haben Sie beide eine große Erfahrung und beherrschen vollkommen Sprache und Reimtechnik. Wo sich die Möglichkeit ergibt, werde ich vielleicht einen Ihrer Texte komponieren, aber für mich ist es viel leichter, wenn ich Ihnen die Musik für den jeweiligen musikalischen Komplex schicke und Sie den Text dazu dichten. Wie Sie wissen, es gibt nur 7 Ganztöne und 5 Halbtöne, während die englische sprache mindestens 8000 Worte umfasst ...". - Der Durchschlag unregelmäßig beschnitten, etwas knittrig und seitlich mehrfach gelocht. - Beiliegend zwei bildgleiche eigh. Grußkarten von Robert Stolz an Max Knight vom August 1972, zusätzlich unterschrieben von seiner Frau Einzi.

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Order no. 2102-83
€ 300,-


Strauß, Eduard, Komponist und Kapellmeister (1835-1916)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 3 Seiten, in-8, Wiesbaden, 10. 8. 1903, mit eigh. Kuvert. - An die Schwestern Claussen im Hotel Nassauer Hof in Wiesbaden. "Hochgeehrte gnädigste Fräuleins! Ein Herr in Wien, der erfuhr, daß mir das Vergnügen und das Glück zu Theil wurde, mit Ihnen, gnädigste Fräuleins in Wiesbaden verkehren zu dürfen, bat mich, den gnädigsten Fräuleins eine von ihm effectuirte Zusendung zu überreichen. Ich möchte dann sehr bitten, auch auf die Gefahr hin, mit dieser Bitte lästig zu fallen, mir gütigst Tage und Stunde zu bestimmen, wann ich das Bewußte überreichen dürfte. Sollte ihnen, gnädigste Fräuleins, diese Bitte aber inconvenabel sein, so müßte ich dann das Bewußte gelegentlich unseres Zusammentreffens im Saale überreichen. Gütigen Bescheid bitte ich mir nur kurzweg im Saale werden zu lassen. Mit vorzüglicher Hochachtung und Verehrung zeichnet ergebenst Eduard Strauß." - Mit dekorativen Initialen "ES" in goldenem Prägedruck. Kleine Bug- und Randrisse.

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Order no. 2007-48
€ 260,-


Strauß, Johann (Sohn), Komponist (1825-1899)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, ohne Ort und Datum (Wien, 1892). - In großer Eile an seinen Verleger Fritz Simrock über die endgültige Orchesterfassung seiner Oper "Ritter Pásmán"; teilweise in flüchtiger Schrift und mit mehreren Zusätzen an den Rändern der ersten Seite. "Lieber Simrock / Vergessen Sie nicht daß noch nach der 3ten Vorstellung Striche gemacht wurden; daher eine endgültig richtige Partitur nach der 1ten wie Sie heute in Ihrem Briefe fragen nie möglich gewesen wäre abzusenden. Das Stimmenabschreiben verlangt viel Zeit. Mit dem besten Willen ist das, wie Sie sich es denken nicht möglich zu leisten. Ich habe Ihnen die Orchesterstimmen des 1ten Aktes geschickt, die Striche nach der Opernpartitur sind größtentheils gemacht, aber nicht die allerletzten. Eine genaue Revision ist absolut erforderlich. Ich mußte auch die Striche der Operndirektion corrigiren. Ich bin dafür daß Sie die 4 Trinklieder in der Partitur beibehalten sollen, so wie es im Klavierauszug der Fall ist. Überhaupt habe ich in der Partitur wie im Klavierauszug manch Gestrichenes beibehalten müssen, die nur in Wien aus Schonung größtentheils des Tenors gestrichen wurde, was unbedingt schädigende Wirkung verursachte. Ich hoffe den 2ten Akt in Stimmen in 8 Tagen liefern zu können der 3te wird in kürzester Zeit nachher erfolgen. Lieber Herr, das was Sie von mir Alles verlangen kann nicht in so schneller Zeit ausgeführt werden. Sie wünschen das Material für die Bühne, dieses ist aber nicht früher als bis die Kürzungen geschehen sind der Copiatur zu übergeben. So viel kann ich Sie versichern, - daß nur unter den größten Schwierigkeiten Sie den 1ten Akt erhalten konnten. Der 2. u. 3te Akt wird schneller erfolgen Ihr Johann Strauß". [Zusätze:] "Ich selbst habe heute vormittag wie ein Roß gearbeitet um Ihnen den 1ten Akt gleichlautend mit dem Klavierauszug senden zu können. / Würde ich nicht so viele Mühe anwenden, hätten Sie nicht das, was Sie haben. Ich thue mein Möglichstes!! / Ich habe dem Archivar 20 fl Honorar gesendet, damit er gestattet in der Oper Jemanden arbeiten zu lassen". - Fleck am linken Rand der zweiten Seite.

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Order no. 1906-42
€ 3000,-


Strawinsky, Igor, Komponist (1882-1971)

Kartonblatt mit aufgezogenem Originalfoto und eigenhändigem Namenszug, 30 x 20,5 cm.

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Order no. 2009-70
€ 580,-


Suk, Josef, Komponist und Geiger (1874-1935), Schwiegersohn Antonín Dvoráks

Eigh. Brief in tschechischer Sprache mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Benešov bei Prag, 15. 4. 1935. - An die Redaktion des Radiojournals in Prag, die ihn um seine Meinung bezüglich eines festen Engagements des Ondricek-Quartetts für den Prager Rundfunk gebeten hatte. Suk befürwortet die dauerhafte Beschäftigung dieses Kammerensembles wärmstens und sieht sie als künstlerische Notwendigkeit an. - Empfängervermerke mit Rotstift, rückseitiger Farbstrich leicht durchschlagend. Vollständige deutsche Übersetzung liegt bei.

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Order no. 2001-83
€ 300,-


Suttinger, Johann Baptist, Jurist (1608-1662)

Diktatbrief als Advokat(?) mit eigenhändigem dreizeiligem Zusatz und Unterschrift, 1 1/4 Seiten, in-4, Wien, 14. 4. 1636. - An den Salzburgisch fürstbischöflichen Rat Stubenvoll betr. 3000 Gulden, die der Salzburger Untertan Ambrosius Dorn im niederösterreichischen Traismauer ursprünglich dem Brixener Bischof Daniel Zen (1585-1628) schuldete; nach seinem frühen Tod ging die noch nicht bezahlte Forderung testamentarisch auf das Innsbrucker Jesuitenkollegium über. "... Wann dann solche schuldt für sich selbsten richtig, Er deren auch deßwegen zum öftern ersucht worden, aber nichts destoweniger die bezahlung nicht eruolgt ist, Alß ist mein, in anneben[?] gemeltes Collegium zu Insprugg, an den herrn ganz dienstf[ertig] ansinnen vnd bitten, der herr wolle auß obrigkheitlich Volmacht, gedachten Herrn Dorn dahin halten, daß Er obbenannte Summa geldts, sambt dem Intereßvncosten und Schäden, zu mein alß gwaldt… Handen erlege, Damit Ich ohne fahls[?] nicht zur haltung der hochlöbl. Kay[serlichen] Executionsmitl Zuersuchen nicht Vrsach haben möge. ..." - Mit Adressblatt und kleinem Siegel; Bugmängel durch Siegelöffnung, sonst nur geringe Gebrauchs- und Altersspuren. Transkription des gesamten Schreibens (mit kleinen ungelesenen Lücken) beiliegend.

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Order no. 2102-88
€ 370,-


Szczypiorski, Andrzej, Schriftsteller (1928-2000)

Farbfoto in Postkartengröße mit rückseitiger eigh. Widmung in deutscher Sprache und Unterschrift, 10. 2. 1995 (irrig für 1996). - Beiliegend maschinschriftliches Begleitschreiben in deutscher Sprache mit gedrucktem Briefkopf und Unterschrift, Warschau 14. 2. 1996, an den Widmungsträger.

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Order no. 2001-85
€ 65,-


Tegetthoff, Wilhelm von, Admiral (1827-1871)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, in-8, mit blindgeprägtem Monogramm WT, "In See vor Rovigno / Freg[atte] Schwarz[en]b[er]g, 8t. Juni" [1865]. - An den Marinemaler Josef Püttner. "Geehrtester Herr und Freund. Im Namen der beiden Schiffe Schwarzenberg u. Radetzky muß ich Ihnen den wärmsten Dank sagen für die freundliche Erinnerung, in der Sie die Bewohner derselben bewahren, und für das sehr willkommene und werthvolle Andenken an den 9ten Mai 64 mit dem Sie uns alle auf das Freudigste überraschten. Wir lasen alle mit Vergnügen in den Blättern daß Ihr Kunstwerk bei Sr. Majestet und beim großen Publikum allgemeinen Beifall fand und wir hegen nur den Wunsch, daß es uns gegönnt sein möge, Ihnen bald wieder Stoff für ein neues Seeschlachtengemälde zu liefern. Ihrer Frau Gemalin und Ihren lieben jungen Mädchen bitte ich meine besten Empfehlungen und Grüße zu sagen[.] Die vergnügten Stunden, die ich in ihrer Gesellschaft zubrachte und die herzliche u[.] gastliche Aufnahme die ich in Ihrer charmanten Einsiedelei fand, werden mir stets in Erinnerung bleiben. Schade daß Vöslau nicht am Meere liegt, ich würde sehr gerne mitten im Schwimmschulbassin mit der Fregatte vor Anker gehen. - Ich bin aber am Weg nach Triest, gehe dann nach Fiume und bummle bis auf Weiteres im Adriatischen. Nun nochmals meinen besten Dank und zugleich die herzlichsten Grüße von Ihrem hochachtungsvoll Ergebenem Tegetthoff". (Der Zusatz unter dem Namen ist wohl zu lesen als "C[ontre]a[dmiral]"). - Beiliegend ein eigenhändiger Brief des Empfängers an Gräfin Marie Alberti, signiert "J. C. B. Püttner", 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Vöslau (Briefkopf), 30. 7. 1877, mit eigh. Kuvert. "Hochgeborene Gräfin! Aus Ihren freundlichen Zeilen an mich ersah ich daß Sie Autografen sammeln. Da Sie so liebenswürdig waren zu bemerken meinen empfangenen Brief darin einzureihen so erlaube ich mir für dießen höchtst bescheidenen und mich ehrenden Wunsch Ihnen eine Belohnung zu Füßen zu legen und übersende Ihnen einige Autografen aus meinen aufgehobenen Briefen, und hoffe Ihnen geehrte Gräfin eine kleine Freude zu bereiten. No 1 ist ein Brief von Admiral Tegetthoff an mich. ...".

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Order no. 2005-52
€ 4800,-


Tirol

4%ige Schuldverschreibung des Landes Tirol über 5000 Kronen, farblithographierter Doppelbogen, in-4, Innsbruck, 1. 1. 1920. - Mittelbug, hinterer Bogenteil (Tilgungsplan) mit hinterlegtem Randriss. Inliegend Zinskupons für die Jahre 1924-1930.

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Order no. 1902-87
€ 65,-


Torberg, Friedrich, Schriftsteller (1908-1979)

Maschinbrief mit eigh. Unterschrift ("Torberg"), 1 Seite, kl-4, Wien (gedr. Briefkopf), 2. 7. 1958. - An den Dichter Felix Braun. "... Meine Sekretärin berichtete mir von den beschämend freundlichen Worten, die Sie für meine Gedichte gefunden haben. Leider hat sie vergessen, wozu die 'Ballade auf den Tod eines Fußballspielers' das Pendant ist ... ". Äußert sich über eine Auswahl von Gedichten. "... Sie enthält kein einziges von den fünf oder sechs wirklich guten Gedichten, die ich zustandegebracht habe (oder zustande gebracht zu haben glaube). Hoffentlich werden Sie mir rechtgeben, wenn ich Ihnen dann im September das Buch zuschicke. ... Ich selbst werde übermorgen zu einer schon vor meinem Unfall fixierten Kur nach Bad Goisern geschleppt und scheide für die nächsten Wochen aus dem Kreise der zivilisierten Menschheit aus ...".

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Order no. 1802-90
€ 160,-


Unruh, Hans Victor von, Politiker (1806-1886)

Eigh. Schreiben mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Berlin, 9. 1. 1849. - In Erwartung seiner baldigen Verhaftung an einen Redakteur. "Einliegend übersende ich Ihnen ganz ergebenst meinem gestrigen Versprechen gemäß einen anderen Schluß für meine Schrift, den Sie statt der im Manuscript schließenden Schlußbemerkung drucken lassen wollen, und zwar recht schnell: denn die Nachricht von unserer Verhaftung bestätigt sich. Wahrscheinlich erfolgt diese morgen oder übermorgen, wenn der Criminalsenat in seiner morgenden Sitzung nicht eben sich anders besinnt. Werde ich nicht verhaftet so treffe ich morgen Mittag in Magdeburg ein und besuche Sie. Ergebenst v.Unruh / P.S. Wenn Sie wollen lassen Sie den einliegenden Schluß als Probe in der Faberschen Zeitung abdrucken; ich rate dringend dazu. Die Zeitung nimmt den Artikel unentgeltlich auf." - Bleistiftnotizen von fremder Hand. Mit altem Sammlerumschlag.

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Order no. 1703-92
€ 220,-


Urzidil, Johannes, Schriftsteller (1890-1970)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Prag (gestempelter Briefkopf) oder Glöckelberg im Böhmerwald ("bis 31. August"), um 1936. - (An Paul Eger.) Schlägt das Drama "Rebell in der Arche" des Schweizers Arnold Schwengeler zur Aufführung in Prag vor. "... Das Stück spielt in einem mythischen Milieu, das deshalb gewählt wurde, weil der unverkennbare Zeitbezug so allgemeiner zugänglich gemacht werden kann. Ich stelle mir vor, daß es, - wenn völlig unpathetisch und sachlich gespielt -, einen großen Eindruck machen kann. ... Ich darf mir erlauben, Sie zu bitten, dieses Drama daraufhin zu lesen, ob Sie es in Ihr Repertoire einreihen können. Bei dem notorischen Mangel an guter zeitgenössischer Dramenliteratur wird Ihnen diese Möglichkeit vielleicht sehr willkommen sein. ... Auch aus politischem Gesichtspunkt scheint es mir passend, in Prag einmal das Stück eines Schweizers aufzuführen. Die Prager Aufführung würde in der Schweiz ein bedeutsames Echo haben und die Wechselseitigkeit der beiden demokratischen Kulturen würde vertieft."

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Order no. 2003-92
€ 240,-


Ustinov, Peter, Schauspieler, Autor und Regisseur (1921-2004)

Billet in Postkartengröße mit aufgezogenem reproduziertem Farbfoto, eigh. Widmungszeile und Unterschrift (um 1995). - "Für Daniela Berschke Herzlichst P. Ustinov". - Das Foto mit kleinem Farbstrich.

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Order no. 2001-89
€ 55,-


Velde, Henry van de, Architekt und Designer (1863-1957)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 1/4 Seiten, kl-8 (Doppelblatt mit Trauerrand), "dimanche matin" (Poststempel Berlin 1902), mit eigh. Kuvert. - An Dr. Bondi in Berlin (vermutlich der Rechtsanwalt, Notar und Kunstsammler Felix Bondi, 1860-1934). Übersendet ihm Entwürfe und lädt ihn zur Besichtigung seiner letzten Arbeiten für den Bankier Julius Stern ein. "Cher Monsieur / Je me réjouis de l'annonce de votre présence et de celle de Madame Bondi à Berlin. Les évenements que vous savez m´ont éloigné de tout espèce de travail pendant une quinzaine de jours et aujourd'hui encore tout m'apparait bien trouble. Je pourrai pourtant vous soumettre des esquisses assez avancées pourque vous pussiez faire une idée de mes intentions. Mes explications suppléeront pour le moment à ce qui qui n'est pas encore défini dans mes dessins. Voulez-vous venir ici Mardi prochain vers 3h? après avoir conféré ici nous nous rendrions chez Mr. le Dir. Stern où je souhaite de pouvoir vous montrer mes dernières créations. Veuillez croire, cher Monsieur à mes meilleurs sentiments et présenter mes hommages à Madame Bondi. Cordialement Henry v. d. Velde". - Das Kuvert mit Gebrauchsspuren und Empfängervermerken.

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Order no. 2102-91
€ 1400,-


Wagner, Wolfgang, Regisseur (1919-2010)

Porträtfoto 18 x 12,5 cm (Aufnahme Lauterwasser, Bildarchiv Bayreuther Festspiele) mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift, Bayreuth 1984. - Beiliegend maschinschriftlicher Brief mit eigenhändiger Unterschrift, 1/2 Seite, kl-4, Bayreuth (Briefkopf der Festspiele), 24. 5. 1967. - Dankt einem Intendanten für die Freigabe einer Tänzerin. "... Ich hoffe sehr, Sie in diesem Jahr einmal in Bayreuth zu sehen ...".

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Order no. 2009-74
€ 175,-


Walter, Bruno, Dirigent (1876-1962)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 2 Seiten, kl-4, Philadelphia (Briefkopf "The Warwick"), ohne Datum (Jänner oder Februar 1947). - An einen Freund über seine kürzlich erschienene Autobiographie. "Lieber verehrter Freund! Ihr herzerwärmender schöner Brief vom 3ten Januar muss eine Weltreise gemacht haben, denn er ist erst vor ein paar Tagen hier in Philadelphia in meine Hände gelangt. Es schmerzt mich zu denken, dass Sie auf eine so liebevolle Botschaft so lange ohne Antwort geblieben sind. Denn sie hat mich wirklich beglückt und ich danke Ihnen von Herzen dafür. Hätte ich's so klar und gut sagen können wie Sie, so hätte ich die Erzählung von meinen Zweifeln und Qualen im Schulkapitel ausführlicher behandelt denn ich stimme natürlich völlig mit dem Sinn Ihrer Darstellung überein. Ich glaubte aber auch in einer Lebensgeschichte tiefere Erörterungen vermeiden zu sollen (nur im Pressburger Kapitel fühlte ich mich dazu gezwungen) und mir schien der Hinweis, dass ich allmählich im Christentum Zuflucht und Geborgenheit fand, die Antwort auf die angedeuteten Fragen zu erhalten. Wie schön wäre es wenn ich hierüber und manches andere, das uns am Herzen liegt, mit Ihnen in Ruhe sprechen könnte! Ich führe in den nächsten Wochen noch ein Wanderleben und werde nur vorübergehend in New York sein. Aber die Woche vom 30ten März bis 5ten April werde ich in New York im Essex House verbringen. Würde es Ihnen passen einen Abend - oder wenn Sie vorziehen - einen Nachmittag - dort mit mir zusammen zu sein? Nochmals Dank für Ihren Brief und die wärmsten Grüsse von Ihrem verehrungsvoll ergebenen Bruno Walter / Post trifft mich am schnellsten und sichersten unter der Adresse: c/o Columbia Concerts Inc., 113 West 57th Street New York 19". - Seitlich gelocht (ohne Textverlust), Empfängervermerk "1947" von fremder Hand.

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Order no. 2003-93
€ 300,-


Wedekind, Frank, Schriftsteller und Schauspieler (1864-1918)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 3/4 Seiten auf Doppelblatt, in-8, Wien, Hotel Tegetthoff (gedr. Briefkopf), Empfangsvermerk 9. 5. 1914. - An Adolf Weisse, Intendant des Wiener Volkstheaters. "Sehr verehrter Meister! Sie haben die große Liebenswürdigkeit während meiner Anwesenheit in Wien mein Drama 'Musik' spielen zu wollen und lassen mir die Freude zuteil werden, meine Frau und mich zu dieser Vorstellung einzuladen. Empfangen Sie verbindlichsten Dank für Ihr Wohlwollen und die mir zugedachte außerordentliche Freude. Meine Frau und ich freuen uns sehr, Ihre Aufführung von Musik sehen zu können. Mit dankbarem Empfinden las ich seinerzeit die uneingeschränkte hohe Anerkennung, die die gesammte Wiener Kritik Ihrer Inscenierung von 'Musik' zutheil werden ließ. Thatsache ist denn auch, daß das Stück noch an keiner Bühne einen so starken Erfolg aufzuweisen hatte wie am Deutschen Volkstheater. Darf ich Sie ersuchen Ihrer hochverehrten Frau Gemahlin meiner Frau und meine ergebene Empfehlungen übermitteln zu wollen. Mit ergebenem Gruße Ihr Frank Wedekind." - Kleine Wischspuren, geringfügig knittrig.

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Order no. 2001-92
€ 550,-


Wellesz, Egon, Komponist (1885-1974)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 1/2 Seiten, kl-8, Oxford (Briefkopf), 19. 1. 1956. - An Elisabeth Lafite. "Liebe Frau Professor Lafite / Ich will Ihnen nur sagen, dass ich das Dezemberheft der Österr. Musikzeitung ganz ausgezeichnet finde. Es war eine gute Idee die ersten Opernaufführungen von auswärtigen Kritikern besprechen zu lassen, und die Beiträge von Honegger und Milhaud geben dem Heft Bedeutung. / Schicken Sie regelmässig die Öst. M.Z. an das 'The Musical Quarterly, G. Schirmer 3 East 43rd Street New York 17, N. Y.? Es steht dafür das Porto etc zu riskieren, denn 'Mus. Quat' hat eine gute Bibliographie und ist heute die beste Musikzeitung[.] Und die Zusendung mag zu Abonnements in U. S. A. führen. / Meine Suite für Flöte Ob. Clar. Horn Fagott (comp. 1954) wurde vom New York Wind Quintet in den Coolidge Concerts der Library of Congress, Washington am 6. Janner[!] aufgeführt und hatte, wie Sie aus beiliegenden Kritiken ersehen einen so grossen Erfolg, dass sie demnächst in New York aufgeführt werden wird. Ich arbeite jetzt an einer Fünften Symphonie. Mit besten Grüssen Ihr Egon Wellesz".

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Order no. 2009-77
€ 450,-


Werfel, Franz, Schriftsteller (1890-1945)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 1 Seite, gr-8, Wien, ohne Datum (wohl Frühjahr 1918). - An Max Krell. "Sehr geehrter Herr Krell, ich gebe Ihnen gern die Erlaubnis zum Abdruck des Dschin in Ihrer Anthologie. - Es tut mir leid, daß gerade dieses Stück nicht sehr gut ist. - Wenn ich ein besseres kurzes Prosastück in meinen Papieren finde, will ich es Ihnen schicken. Mit sehr ergebenen Grüßen Ihr Franz Werfel / Wien dzt. Hotel Bristol Alt." - Falt- und Wischspuren.

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Order no. 2005-58
€ 750,-


Wien um 1900

"Zum Andenken. Ein Autographen Album mit Sinnsprüchen deutscher Dichtung". Kleines Album (8,5 x 12 cm, verlegt bei Theo Stroepher in Nürnberg) mit Wiener Firmenstempel. Illustrierter Halbleinenband mit Illustrationen in Chromolithographie, gedruckten Sprüchen ohne Autorenangabe und Leerfeldern zur Eintragung von Autogrammen; insgesamt ca. 25 Blätter, darin 7 Signaturen meist von Schauspielern und Sängern, fallweise mit eigenhändigen Zusätzen, teilweise datiert 1897/1901, zweimal mit Ortsangabe Wien; die übrigen Leerfelder unbeschrieben.

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Order no. 2105-92
€ 160,-


Wiener Medizinische Schule, Zweite

Gedruckte und geschriebene Urkunde auf Papier mit eigenhändiger Unterschrift von Joseph Skoda ("Prof. Jos. Skoda, Oberaufseher") sowie drei Gegenzeichnungen, quer-gr-folio (49 x 60 cm), Wien, 19. 2. 1859. - Ehrenmitgliedschaft des "medicinischen Unterstützungs-Vereines für hülfsbedürftige Collegen" für Dr. Wilhelm Fleischmann, Ritter des Franz Josef Ordens. Mit teilweise goldgedruckter allegorischer Darstellung (Lithographie bei J. Rauh). - Dekoratives großformatiges Dokument mit nur unbedeutenden Gebrauchs- und Alterspuren.

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Order no. 2105-93
€ 300,-


Wilder, Thornton, Schriftsteller (1897-1975)

Eigh. Brief mit Unterschrift "Thornton", 2/3 Seite, kl-4, Washington DC, 11. 4. 1943. - "Dear Mrs. Wilkins: ... and with a schoolmasters's professional promptness at seven ...". - Falt- und leichte Knitterspuren, Sammlervermerke in Bleistift.

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Order no. 2005-59
€ 160,-


Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)

Eigenhändiges Gedicht mit Unterschrift "A. Wildgans", 2 1/2 Seiten, kl-8, ohne Ort, "Zum 26. Mai 1900", mit goldprägtem Monogramm. - Hochzeitsgedicht an eine Braut mit 5 Strophen zu je 8 Zeilen. "Ein Augenblick, der Welten trennet, / Du liebe Braut, ist dir geschenkt. / Was du geträumt, was du ersehnet / Ward dir zur Wirklichkeit gelenkt. / Ein Augenblick ist's, eine Schwelle / Der hoffnungsvollen Blüte gleich, / Die keimend aus verborg'ner Zelle / Aufknospet in der Sonne Reich. ...". - Auf der unbeschriebenen letzten Seite ein alter Vermerk "Hilda".

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Order no. 2102-97
€ 480,-


Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)

Eigh. Albumblatt mit Unterschrift, kl-8, Graz, 19. 3. 1923. - Acht Zeilen aus dem Trauerspiel "Armut": "Hänge hat er schon angehaucht / Südlicher Odem die Schwingen schwer / Flügelt der Wind vom Gebirge her / Und die Gärten erschauern, / Und die Gärten ahnen das Meer, / Bruderpalmen im Sonnenschein, / Blühende Winden und blühenden Wein / Auf göttlich verwitterten Mauern ...". - Mit dreiseitigem Goldschnitt.

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Order no. 2005-60
€ 240,-


Wildgans, Anton, Schriftsteller (1881-1932)

Montierte brauntonige Originalfotographie (Bromsilberabzug) um 1930, vom Fotographen Hermann Brühlmeyer (1892-1966) auf dem Trägerkarton signiert, Bildformat 22 x 17 cm, Gesamtgröße 39,5 x 29,5 cm.

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Order no. 1603-93
€ 110,-


Wilhelm I., deutscher Kaiser, König von Preußen (1797-1888)

Eigenhändiges Schriftstück mit Unterschrift "Wilhelm", 1 Seite, in-8, ohne Ort (wohl Berlin), 5. 9. 1872. - Erlass zum Dreikaisertreffen. "Es sollen nicht nur die Pfeiffer zu den Trommeln, sondern auch die Musiker des Infanterie u. Cavaleriez[u)gs in diesen Tagen, weder die russische noch österreichische Volks-Hymne als Märsche blasen." - Rechts oben rot nummeriert, rückseitig Bleistiftvermerk von 1873 und leichter rezenter Schriftabklatsch.

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Order no. 1909-98
€ 750,-


Wilhelm II., letzter deutscher Kaiser (1859-1941)

Gedruckte und geschriebene Urkunde als König von Preußen mit eigh. schwungvoller Unterschrift "Wilhelm R[ex]" und Prägesiegel, 2 1/2 Seiten, in-4, Rohnstock, 20. 9. 1890. - Hauptmannspatent für den Premier-Lieutenant Ernst Freiherr von Troschke vom Infanterie-Regiment von Voigts-Rhetz (3. Hannoverschen) No. 79 und Ernennung zum Kompaniekommandant. - Geringfügig fleckig, minimale Bugschäden.

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Order no. 2001-96
€ 290,-


Wolf, Hugo, Komponist (1860-1903)

Eigh. Brief mit Unterschrift, 4 Seiten, kl-8, Wien, 18. 1. 1895, mit eigh. Kuvert. - Ausführliches Schreiben an seinen Freund und Förderer, den Richter und Komponisten Oskar Grohe in Mannheim. "Mein lieber Freund! Ein Wunder, ein Wunder, ein unerhörtes Wunder ist geschehen. Der lang ersehnte Operntext hat sich endlich gefunden; Fix und fertig liegt derselbe vor mir u. ich brenne nur so vor Begierde mich an die musikalische Ausführung zu machen. Sie kennen doch die Novelle "der Dreispitz" von Pedro de Alarcon. Dieselbe ist bei Reclam erschienen. Frau Rosa Mayreder, eine, mir seit Jahren bekannte, geniale Frau, hat das Kunststück fertig gebracht die Novelle in ein äußerst wirkungsvolles Opernbuch umzuwandeln u. sich künstlerisch auf der Höhe des Dichters zu halten. Freund Schalk, dem ich das Buch vorgelesen äußerte sein überschwengliches Entzücken über die außerordentliche Kraft u. Geschicklichkeit der Verfasserin u. meinte, es sei die komische Oper par excellence. ..." Weiters über eine erhoffte finanzielle Unterstützung durch den Freiherrn Franz von Lipperheide. "... In zwei Jahren längstens hoffe ich das Werk vollenden zu können. Mit aller Macht drängt es mich den Wirrsalen meiner jetzigen Verhältnisse zu entfliehen, der mich umgebenden Stickluft zu entweichen, um neue Eindrücke auf mich einwirken zu lassen. Mit Recht schreibt einmal der unglückliche Stauffer-Bern an Peter Halm: 'Lokalwechsel ist sehr gut, merke Dir das. Ist man zu lange an einem Ort, so lullt man sich sachte in eine gewisse Selbstgenügsamkeit ein, zu welcher gute Freunde u. die liebe Faulheit (Geistesfaulheit) das ihrige beitragen.' Wie wahr! ... Partitur u. Klavierauszug des so lange zaudernden Feuerreiters haben Sie wohl schon erhalten? Den Hymnus habe ich nicht verkauft. Schott druckt ihn zwar auf seine Kosten, aber das Eigenthumsrecht hat er nicht erworben. Dieser Tage geht mein Gesuch an den deutschen Kaiser ab, dem das Stück gewidmet werden soll. Ich bin höchst begierig zu erfahren, ob mein Gesuch in Gnaden erledigt wird. Zwei bis drei Wochen werde ich auf den Bescheid wohl warten müssen. Prof. Schmidt in Berlin wird den Hymnus auf Ochsen's Veranlassung aufführen. Und somit: 'Gnade Gott der Sache dein.' Das hätte ich schon in die Partitur des Feuerreiters hinein schreiben sollen. Aber gute Gedanken kommen leider oft zu spät. Herzliche Grüße von Ihrem still getreuen Hugo Wolf." - Vollständige Transkription beiliegend.

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Order no. 2001-98
€ 4800,-


Wolf-Ferrari, Ermanno, Komponist (1876-1948)

Billet mit eigh. Notenzeile, Grußformel und Unterschrift, 7 x 11,5 cm, Venedig, 29. 10. 1909. - 3 Takte aus der 1901 entstandenen Kantate für Sopran, Bariton, Chor und Orchester op. 9 "La vita nuova" mit unterlegtem Text "Tanto gentile tanto onesta pare la donna mia ..."

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Order no. 1806-100
€ 450,-


Wolf-Ferrari, Ermanno, Komponist (1876-1948)

Eigenhändiges Albumblatt mit Unterschrift (aus dem Gästebuch des Ehepaares Baron von Stranz), Altaussee, 24. 12. 1943. "Ricorderò sempre il bel Natale in casa della Baronessa e del Barone v. Strantz al Alt Aussee, dove non ci sono bonbons nè anglesi nè americani ...".

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Order no. 1902-97
€ 275,-


Wolff, Pius Alexander, Schauspieler (1782-1828)

Eigh. Brief an die Hoftheater-Direktion (in Weimar), 1 Seite, gr-8, Weimar, 8. 10. 1812. - "Einer Herzoglichen Hoftheater Directions Commission gnädigst erlassenen Schreiben vom 6.ten zu Folge ist alles berichtigt, was die Contracts Verlängerung zwischen uns bisher verzögern konnte, ich danke hiermit auch für das Letztbewilligte, und bitte mir den neuen Contract zur Unterschrift zu übersenden. Mit der grösten Hochachtung verharrend Einer Herzogl. Hoftheater Directions Commission gehorsamster Diener Wolff." - Etwas gebräunt, kleine Randmängel.

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Order no. 1603-26
€ 480,-


Wunderlich, Fritz, Tenor (1930-1966)

Werbekarte der Plattenfirma Electrola mit eigenhändigem Namenszug im weißen Unterrand, ohne Ort und Datum (um 1965). - Leichte Druckstellen am rechten Rand, die bedruckte Rückseite mit unbedeutender Montagespur.

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Order no. 1909-99
€ 240,-


Wussow, Klausjürgen, Schauspieler (1929-2007)

Kopie eines Typoskripts (A4, 13+1 pp) mit polemischen Gedanken zum zeitgenössischen Theater und insbesondere zur Situation des Wiener Burgtheaters in der Ära Klingenberg, Wien, August 1974 bzw. 9. 9. 1974; dazu angehefteter Maschinbrief mit eigh. Anmerkung und Unterschrift an den Autor, Musiker und Kabarettisten Gerhard Bronner, ohne Ort, 8. 6. 1981. - Eine Ecke des Typoskripts auf zwei Seiten fleckig.

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Order no. 1906-50
€ 300,-


Zionismus - Wolffsohn, David (1855-1914)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4 (liniertes Papier), Eastbourne, 29. 4. 1910. - An Heinrich Steiner. "Sehr geehrter Herr Steiner / Ihre verschiedenen Briefe habe ich sämtliche zeitig erhalten. Ich danke Ihnen für alle Ihre intressanten Mitteilungen und bitte Sie, mich güt[igst] entschuldigen zu wollen, dass ich Ihnen erst heute antworte. Seit mehr als 2 Monaten bin ich fast immer auf Reisen und die wenigen Tage in Köln, reichten kaum, um nur die allerdringendsten Sachen zu erledigen; zum Schreiben kam ich fast nie. Es hat mir ausserordentlich leid getan, dass Sie soviel Ärger mit den Wiener Herren hatten. Sie sollten sich wirklich weniger daraus machen und sie einfach laufen lassen. Ich hatte schon eine langwierige Correspondenz mit der Gesellschaft, weil ich die Aufnahme des Beschlusses in der Welt verweigerte. Erst als sie die beleidigenden Stellen ausschalteten, nahm die Welt sie auf. Die einzige Möglichkeit wäre, dass Sie die Sache vor der Jahresconferenz, die Ende Juni in Berlin stattfindet, brächten. Diese könnte ein Schiedsgericht einsetzen. Ihren letzten Brief vom 23 aus Wien schicke ich an Herrn Kann der sich jetzt mit allen unseren finanziellen Angelegenheiten beschäftigt. Herrn Cowen habe ich Ihren Brief persönlich in London übergeben. Er entsinnt sich nicht mehr welche Vorschläge Sie ihm gemacht haben und will Ihnen direct schreiben. Ich bleibe in England bis zum 8tn Mai. Vielleicht werde ich anfangs Mai in Wien sein, dann könnten wir alles mündlich besprechen. Ich möchte auch gerne Ihre Eindrücke über Palästina hören -. Viele Grüsse von Ihrem ergebenen D. Woffsohn". - Fleckig und etwas knittrig, minimale Randmängel.

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Order no. 2105-99
€ 1600,-


Zita, Kaiserin von Österreich (1892-1989)

Eigenhändiger Telegrammentwurf (Bleistift) mit Unterschrift, 1 Seite, quer-8, ohne Ort und Datum (vermutlich 1919). - An Baronin Malsen in Staad. "... Innigen Dank [für] Telegramm / habe Mama nachtelegrafiert / Brief noch nicht da[.] Herzlichste / Grüsse / Zita." - Oben und unten unregelmäßig beschnitten, Faltspuren.

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Order no. 2105-100
€ 560,-


Zweig, Stefan, Schriftsteller (1881-1942)

Eigenhändiger Brief mit Unterschrift, 1 Seite, kl-4, Marienbad (Villa Souvenir), 1. 8. 1937. - An einen Bekannten in London. "Dear Mr. Maudsley, my best thanks for your letter. I am sorry for you, that you cannot make your cure but I hope you will enjoy the Dolomites and be favoured by excellent weather. I am extremely content with my cure here, I go up very early at 6 o'clock and make extensive walks of 1 1/2 - 2 hours in the forests before breakfast and enjoy by this the advantage to see nobody of the big crowds here, which are not very sympathetic. Than[!] I have an hour of 'massage' and a mud-bath (against my lumbago, which has already completely disappeared), the afternoon belongs to my work and to new walks. Altogether I have lost seven pounds of weight and feel much easier. About the 15the[!] of August I leave for Austria and Switzerland and shall be back in London about the the 20th of September. I hope to find you quite refreshed and my best wishes follow you on your well-merited holiday / Sincerely yours Stefan Zweig". Knittrig und stellenweise etwas fleckig. - Beiliegend ein reproduziertes Porträtfoto 21 x 16 cm (Aufnahme Atelier Fayer, Wien).

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Order no. 2102-99
€ 1600,-